{"id":11050,"date":"2018-11-04T16:22:21","date_gmt":"2018-11-04T15:22:21","guid":{"rendered":"http:\/\/rosstal-handball.de\/?p=11050"},"modified":"2018-11-04T16:22:21","modified_gmt":"2018-11-04T15:22:21","slug":"siegesserie-unnoetig-gerissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2018\/11\/04\/siegesserie-unnoetig-gerissen\/","title":{"rendered":"Siegesserie unn\u00f6tig gerissen &#8211; SG Auerbach\/Pegnitz : TSV Ro\u00dftal 28:27 (12:10)"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem der TSV zuletzt zweimal beide Punkte einsacken konnte, verlor er am Samstag bei der SG Auerbach\/Pegnitz. Die Niederlage war dabei durchaus unn\u00f6tig, aber dennoch verdient. Nach einer starken Anfangsphase lie\u00df das Team von Trainer Andy D\u00f6rr unerkl\u00e4rlicherweise stark nach und schlug sich am Ende selbst.<br \/>\nSG Auerbach\/Pegnitz : TSV Ro\u00dftal 28:27 (12:10)<br \/>\nDie Ro\u00dftaler reisen mit nahezu dem gleichen Kader in die Oberpfalz, mit dem das Derby gegen Lauf f\u00fcr sich entschieden werden konnte. Nur Arian Bonakdar steht bei der Zweiten im Kader. S\u00f6ren Hirschsteiner ist noch nicht wieder 100 Prozent fit und auch Alexander Brandscher konnte erneut nicht mitwirken. Auch bei der Startformation vertraut Trainer D\u00f6rr fast der gleichen Truppe, wie vergangene Woche. Er bringt nur Dominik Schmidt f\u00fcr Lukas Gruber auf Linksau\u00dfen und Tobias Gerbing macht im Tor Platz f\u00fcr Michael Wolf.<br \/>\nEben dieser Wolf und sein Pendant im gegnerischen Tor pr\u00e4gen die Anfangsphase der Partie. Beide zeigen einige Paraden, Seiffert im SG-Tor leider gleich zweimal mit dem Gesicht, und sorgen so daf\u00fcr, dass in den ersten acht Minuten gerade mal vier Tore fallen. Die Ro\u00dftaler sind aber von Beginn an die bestimmende Mannschaft der Partie, wobei schon jetzt die Chancenverwertung mangelhaft ist. Aber nach dem 2:5 durch Christoph Nepf wird es kurzzeitig ziemlich still in der ansonsten lautstarken Halle in Auerbach. Doch jetzt kommt die Phase des SG-Halblinken Thomas Wilke. Trotz seiner eher kleineren Statur schwei\u00dft er einen nach dem anderen ins lange Eck und l\u00e4sst dabei die TSV-Defensive teilweise ziemlich alt aussehen. Aus dem 2:5 wird so schnell ein 7:5 und nachdem Wilke gleich sechs SG-Tore am St\u00fcck bis zum 10:7 erzielt, zieht die Ro\u00dftaler Bank die Auszeit-Karte. Trainer D\u00f6rr reagiert und bringt Simon Me\u00dfthaler in den Mittelblock und Tobias Gerbing ins Tor. Die Erschde f\u00e4ngt sich nun wieder etwas besser, vergibt allerdings weiterhin einige gute Einwurfm\u00f6glichkeiten. Bis zum Halbzeitpfiff bleibt der TSV aber in Schlagdistanz und es geht mit 12:10 in die Katakomben der Helmut-Ott-Halle.<br \/>\nDer Start in den zweiten Durchgang f\u00e4llt aus TSV-Sicht leider nicht so gut aus, wie der zu Beginn der Partie. Lukas Franke kann zwar in Unterzahl einen Treffer erzielen, allerdings f\u00e4ngt man sich zwei Strafw\u00fcrfe und auch Wilke trifft erneut (15:11, 34. Spielminute). Den Ro\u00dftalern ist eine gewisse Verunsicherung anzumerken, im Angriff agiert man nicht mit dem n\u00f6tigen Selbstvertrauen und auch die Defensive bekommt keinen richtigen Zugriff ins Spiel. Nach dem 18:13 l\u00e4sst die Erschde den Kopf nicht h\u00e4ngen und ist nach 45 Minuten wieder dran (19:17). Nun handelt man sich aber eine unn\u00f6tige doppelte Unterzahl ein. Dass die Auerbacher heute durchaus schlagbar sind, zeigt die Tatsache, dass sie auch in dieser Phase nicht davon ziehen k\u00f6nnen. Der TSV muss immer wieder in Unterzahl agieren, die SG schafft es aber nicht, den eigenen Vorsprung auf mehr als drei Treffer zu erh\u00f6hen. In dieser Phase l\u00e4uft bei den Auerbachern viel \u00fcber den erfahrenen Spielertrainer Matthias Schn\u00f6dt. Er rei\u00dft die Partie an sich, bindet Wilke ins Spiel ein und bringt die Heimmannschaft selbst mit 23:20 in Front (52. Spielminute). Doch auch jetzt geben die Ro\u00dftaler nicht auf, die k\u00e4mpferische Einstellung passt auch in diesem Spiel. Der TSV agiert nun offensiv wieder strukturierter und kommt zu leichten Treffern. Vor allem Lukas Franke fasst sich trotz des von ihm ungeliebten Harz am Ball ein Herz und bringt seine Farben beim 25:23 knapp vier Minuten vor Schluss wieder ran. Nun folgt allerdings ein Doppelschlag von SG-Kreisl\u00e4ufer Karsten Herold. Er wird zweimal freigespielt und netzt mit seiner ganzen Erfahrung zum vorentscheidenden 28:23 ein. Dass die Moral der jungen Ro\u00dftaler Truppe in dieser Saison passt, zeigt die Tatsache, dass sie auch jetzt weiterk\u00e4mpft. In den letzten zwei Spielminuten erzielt der TSV noch vier Treffer, allerdings kommt das finale Aufb\u00e4umen etwas zu sp\u00e4t.<br \/>\nDie Niederlage stellt keinen Beinbruch dar, war in der Art und Weise dennoch mehr als unn\u00f6tig. Die SG Auerbach\/Pegnitz h\u00e4tte an diesem Tag durchaus besiegt werden k\u00f6nnen. Der TSV steht jetzt mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 8:8 da und befindet sich weiter im gesicherten Mittelfeld. Weiter geht es am kommenden Martini-Wochenende mit einem wahren Klassiker der Landesliga. Der TSV empf\u00e4ngt um am Samstag um 19:30 den ASV Cham.<br \/>\nKader: Gerbing, Wolf (beide Tor); Franke (6), Schuh (5), Hofer (4\/3), Ehrmann (3), N. Nepf (3), Gruber (2), C. Nepf (2), Cisse (1), Haltrich (1), Me\u00dfthaler, Schmidt.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nBericht von Michael Wolf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem der TSV zuletzt zweimal beide Punkte einsacken konnte, verlor er am Samstag bei der SG Auerbach\/Pegnitz. Die Niederlage war dabei durchaus unn\u00f6tig, aber dennoch verdient. Nach einer starken Anfangsphase lie\u00df das Team von Trainer Andy D\u00f6rr unerkl\u00e4rlicherweise stark nach und schlug sich am Ende selbst. 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