{"id":1188,"date":"2012-12-15T15:12:10","date_gmt":"2012-12-15T15:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/rosstal-handball.de\/?p=1188"},"modified":"2012-12-15T15:12:10","modified_gmt":"2012-12-15T15:12:10","slug":"tv-rostal-hg-ansbach-2727-1316","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2012\/12\/15\/tv-rostal-hg-ansbach-2727-1316\/","title":{"rendered":"TV Ro\u00dftal &#8211; HG Ansbach 27:27 (13:16)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wenn der Bezirkspokal-Sieger von 2010 den Deutschen Meister von 1962 fordert, schwingt stets eine gewisse Brisanz mit. Wie in allen vergangenen Aufeinandertreffen war die Partie gegen die HG Ansbach auch diesmal bis zum Schluss ein wahrer Handballkrimi, der am Ende keinen Sieger fand. <\/strong><a href=\"\/bilder\/1-mannschaft\/?album=1&amp;gallery=30\">[Bilder]<\/a><br \/>\nZwar hatte man mit dem TV Erlangen-Bruck und der HG Lauf\/Heroldsberg bereits zwei mittelfr\u00e4nkische Gegner in dieser Saison, das &#8222;echte&#8220; Derby lie\u00df aber bis zum letzten Spieltag auf sich warten. Ro\u00dftal gegen Ansbach war in den vergangenen Jahren ein seltenes Duell, das immer Hochspannung und Derby-Atmosph\u00e4re garantierte. Die Gastgeber traten nach dem 33:22-Erfolg gegen Gerolzhofen mit breiter Brust aufs Parkett machten zun\u00e4chst alles richtig. Die 5:1-Abwehr der Rezatst\u00e4dter stellte die Peine-Sieben vor keine gr\u00f6\u00dferen Probleme. Die eigene Abwehr arbeitete aggressiv und konzentriert, und so kam es, dass die Hausherren bereits nach kurzer Zeit mit 7:2 einen komfortablen Vorsprung erarbeitetet hatten. Der ehemalige Ro\u00dftaler\u00a0Coach\u00a0Bernd Hitzler &#8211; inzwischen verantwortlich f\u00fcr die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen &#8211; z\u00fcckte prompt die erste Timeout-Karte und stellte seine Abwehr fortan um. Mit einer doppelten Manndeckung gegen Lukas Franke und Dietmar Mathias versuchte Ansbach, das Ro\u00dftaler Angriffsspiel entscheidend zu st\u00f6ren. Wie so oft in solchen F\u00e4llen fruchtete die Ma\u00dfnahme auf Anhieb. Verwunderlich war nur, dass es der TVR auch nach einigen Minuten nicht schaffte, sich auf die neue Situation einzustellen. Die Verantwortung lag nun komplett auf Simon Wild auf der RR-Position, der zwar das Beste daraus machen sollte, im Laufe der Spielzeit aber viel zu wenig Unterst\u00fctzung von der linken Seite bekam. Nach einem 3:10-Lauf lagen urpl\u00e4tzlich die Bezirkshauptst\u00e4dter mit 10:12 in Front. Deren M\u00f6glichkeiten im Angriff sind zwar im Wesentlichen auf zwei Spieler limitiert, doch da einer von beiden regelrecht \u00fcber sich hinauswuchs, kam Ansbach selbst nach angezeigtem Zeitspiel immer irgendwie zum Torerfolg. Frank Greiner-Schwed hielt mit am Ende 15 Treffern seine Farben im Spiel und traf nach Belieben. Mit einem 13:16-Pausenr\u00fcckstand hatte die &#8222;Erschde&#8220; eine schwere Aufgabe f\u00fcr die zweite Halbzeit vor der Brust.<br \/>\nBernd Hitzler \u00e4nderte auch nach dem Wechsel nichts an seiner Taktik, doch noch immer kam von der linken Seite keine Bewegung ohne Ball. Gl\u00fccklicherweise arbeitete nun die Defensive wieder b\u00e4renstark, so dass Ansbach lange brauchte, um den ersten Treffer zu erzielen. Bis dahin hatte Ro\u00dftal die F\u00fchrung wieder an sich gerissen (17:16), konnte sich jedoch in der Folgezeit nie mit mehr als zwei Toren absetzen. Dennoch glaubte beim 27:25 niemand mehr, dass die Punkte an diesem Abend in die Bezirkshauptstadt gehen w\u00fcrden. Doch ausgerechnet in der Schlussphase schlichen sich wieder Nachl\u00e4ssigkeiten ein, wodurch die HG tats\u00e4chlich noch einmal zum Ausgleich kam. Ein Happy End h\u00e4tte es trotzdem werden k\u00f6nnen, wenn nicht sogar m\u00fcssen. Als Dominik Schmidt im letzten Angriff von Linksau\u00dfen eingelaufen war, scheiterte der ansonsten so abgebr\u00fchte Spieler mit dem finalen Wurf des Tages an G\u00e4stetorh\u00fcter Golla. Die Ansbacher versuchten in den verbleibenden zehn Sekunden gar nicht erst, noch einen Angriff zu starten, und w\u00e4hrend die G\u00e4ste den Ausgang wie einen Sieg feierten, lie\u00dfen die meisten Ro\u00dftaler Spieler die K\u00f6pfe h\u00e4ngen. &#8222;Das war eine gef\u00fchlte Niederlage&#8220;, res\u00fcmierte Carsten Peine entt\u00e4uscht. &#8222;In den entscheidenden Phasen leistete sich meine Mannschaft viele Unkonzentriertheiten und gab so letztendlich den entscheidenden Punkt aus der Hand.&#8220;<br \/>\nTVR:\u00a0Thorsten Neukirchen, Florian Bla\u00dfneck &#8211; Lukas Franke 1, Dominik Schmidt 2, Dietmar Mathias 3\/1, Matthias Prenzel, Simon Wild 6, Alexander Brandscher 5\/4, Reinhold Polster 1, Tobias Hartmann 4, Andreas Schoberth 5, S\u00f6ren Hirschsteiner, Christoph Nepf.<br \/>\nHGA:\u00a0Oliver H\u00f6ntsch, Matthias B\u00e4r, Raimund Golla &#8211; Sebastian Schuh, Christopher Zintl 3, Christopher Schuh 3, Hardy Schober 2, Michael Liebich, Patrick Braun, Michael Segerer, Bernd Stiegler, Michael Zimmermann 4, Frank Greiner-Schwed 15\/7, Stefan Schmid.<br \/>\nZeitstrafen:<br \/>\nTVR 2 (Polster, Franke)<br \/>\nHGA 3 (Zintl, Liebich, Braun)<br \/>\nSiebenmeter:<br \/>\nTVR 5\/8<br \/>\nTVH 7\/8<br \/>\nDisqualifikation:<br \/>\n&#8211;<br \/>\n<em><br \/>\nManuel Erben<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn der Bezirkspokal-Sieger von 2010 den Deutschen Meister von 1962 fordert, schwingt stets eine gewisse Brisanz mit. 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