{"id":14407,"date":"2022-10-10T18:20:14","date_gmt":"2022-10-10T16:20:14","guid":{"rendered":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/?p=14407"},"modified":"2022-10-10T18:20:14","modified_gmt":"2022-10-10T16:20:14","slug":"tsv-rosstal-tsv-rothenburg-2227-1116","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2022\/10\/10\/tsv-rosstal-tsv-rothenburg-2227-1116\/","title":{"rendered":"TSV Ro\u00dftal &#8211; TSV Rothenburg 22:27 (11:16)"},"content":{"rendered":"<h4>20 schlechte Minuten werden in der Bayernliga gnadenlos bestraft!<\/h4>\n<p>Man verschlief die Anfangsphase komplett, bekam mit der sonst so starken offensiven Abwehr keinen Zugriff auf den wurfgewaltigen gegnerischen Angriff und lag in Folge dessen schnell hoch zur\u00fcck. Zwar konnte man durch eine enorme Willenssteigerung gegen Mitte der zweiten H\u00e4lfte in F\u00fchrung gehen, verlor dann aber Kopf und Spielwitz\u2026 Doch nun der Reihe nach.<\/p>\n<p>Es war eine kurze Woche, um sich auf das zweite Derby der Saison vorzubereiten. Am Montag der gleichen Woche spielte man noch das vorgezogene R\u00fcckspiel gegen Lohr, welches man auch noch souver\u00e4n gewann. Somit gab es nur 2 Trainingseinheiten, um sich gegen den Aufsteiger vorzubereiten. Und genau da ging das \u201eProblem\u201c schon los: In vielen K\u00f6pfen war es \u201enur\u201c ein Aufsteiger, welcher auch noch 2 seiner ersten 3 Spiele verlor. So war die Vorbereitung nicht ganz so konsequent oder vielleicht auch akribisch, wie sie es sonst ist. Auch gab es den einen oder anderen Krankheitsausfall zu verzeichnen, sodass die Bank nicht allzu tief besetzt war.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz war die Devise klar! Man verlor bereits das erste Derby gegen Erlangen-Bruck und wollte kein weiteres hergeben &#8211; vor allem nicht vor heimischer Kulisse! Trainer Schmidt versprach sogar 2 K\u00e4sten Ananas-Maracuja-Schorle, wenn alles nach Plan &#8211; ergo ein Sieg &#8211; verl\u00e4uft. Jedoch alles nur Konjunktiv\u2026<\/p>\n<h6>Metaverse: B\u00fchler besiegt Rothenburg<\/h6>\n<p>Obwohl Kapit\u00e4n Nepf seine Mannschaft einschwor und eine gewisse Aggressivit\u00e4t forderte, bekam man die Angriffsreihen von Rothenburg rund um die pr\u00e4gende Figur Schneider nicht wirklich in den Griff. Immer wieder wurden Zweik\u00e4mpfe verloren, was zu freien W\u00fcrfen und leichten Toren f\u00fchrte. So stand es nach 11 Minuten bereits 4:9 f\u00fcr die G\u00e4ste. Sofort wurde die Rei\u00dfleine vom Trainergespann gezogen und man nahm ein Timeout. Die Abwehr wurde umgestellt und man sollte endlich mal Spannung und Siegeswillen zeigen! Vor allem die Einwechslung von Fabian (The Wall) B\u00fchler sollte sich \u00e4u\u00dferst positiv auf das Spielgeschehen auswirken. Er hielt von Anfang an viele wichtige W\u00fcrfe und zusammen mit einer besseren Angriffsleistung konnte man sich<br \/>\nherank\u00e4mpfen und den R\u00fcckstand konstant in einem noch akzeptablen Rahmen halten &#8211; nicht ideal, aber besser als nichts. Ein gro\u00dfes Manko an dem Abend: Die Chancenverwertung\u2026 Ein altbekanntes Problem trat erstmal in der Saison wieder auf &#8211; 5! Siebenmeter wurden verworfen. Sieht man sich das Endergebnis an (22:27), h\u00e4tte eine 100%-Quote f\u00fcr ein Unentschieden gelangt.<br \/>\nSo wurde abwechselnd mal getroffen, mal abgewehrt und so ging man mit einem (zu) hohen R\u00fcckstand in die Halbzeitpause. (11:16)<\/p>\n<p>In der Halbzeit wurde sich bem\u00fcht, die richtigen Worte zu finden &#8211; man war ob des Spielverlaufes doch, milde gesagt, verwundert! Die Trainer fanden offensichtlich die richtigen Worte. Vern\u00fcnftig auf die Werfer heraustreten und geduldig bis zum Ende spielen und dann die Chancen auch mal zur Abwechslung nutzen!<\/p>\n<p>Zu Beginn machte B\u00fchler dort weiter, wo er in Halbzeit 1 aufh\u00f6rte &#8211; und zwar mit einer Parade und einen scharfen Pass sp\u00e4ter, machte Nepf Nicolas das Anschlusstor. So wurde mit einer aggressiven und nun auch erfolgreichen Abwehr Tor um Tor aufgeholt. So stand es nach sch\u00f6nen Wurf und Tor vom starken Domi Schmidt in Minute 37 bereits nur noch 16:17. Alles war wieder m\u00f6glich. In Minute 45 war es dann soweit! Man ging durch Schmidt mit 19:18 in F\u00fchrung. Die G\u00e4ste nahmen, im Nachhinein, eine wirkungsvolle Auszeit. Eine Aufholjagd kostet viele K\u00f6rner und eine ersatzgeschw\u00e4chte Bank kann dann leider auch keine qualitativen Pausen f\u00fcr die Spieler schaffen. So kippte das Spiel zu Gunsten der G\u00e4ste. Vorne wurden viele klare Chancen liegen gelassen und hinten war man oft den letzten Schritt zu sp\u00e4t oder langsam. Die Beine wurden immer schwerer, die K\u00f6pfe m\u00fcde\u2026 So zogen die G\u00e4ste Tor um Tor davon (Minute 55 Zwischenstand 22:24). In den letzten Minuten gelang kein<br \/>\nTor mehr und die G\u00e4ste warfen nicht 3. So stand am Ende eine bittere, unn\u00f6tige aber auch verdiente Niederlage in den B\u00fcchern. Die Stimmung war dementsprechend getr\u00fcbt. Die Trainer vermissten den Hunger und den absoluten Siegeswillen, den diese Mannschaft einfach in jedem Spiel braucht, um gegen jeden Gegner in der Bayernliga eine Chance haben zu wollen.<\/p>\n<p>Im vollen Spielplan hat man aber keine Zeit mal durchzuschnaufen, sondern muss jede Woche gegen eine andere (sehr) gute Mannschaft antreten. So auch n\u00e4chsten Samstag, wo man zur Topmannschaft aus Regensburg antreten darf. Oft wurde dort noch nicht gewonnen, aber das soll nur noch mehr als Ansporn dienen! Man kennt es ja noch aus diesem einen Buch &#8211; David gegen Goliath\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20 schlechte Minuten werden in der Bayernliga gnadenlos bestraft! Man verschlief die Anfangsphase komplett, bekam mit der sonst so starken offensiven Abwehr keinen Zugriff auf den wurfgewaltigen gegnerischen Angriff und lag in Folge dessen schnell hoch zur\u00fcck. 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