{"id":15569,"date":"2024-11-10T15:14:22","date_gmt":"2024-11-10T14:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/?p=15569"},"modified":"2024-11-10T15:15:21","modified_gmt":"2024-11-10T14:15:21","slug":"tsv-rosstal-tv-1861-erlangen-bruck-2539-1319","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2024\/11\/10\/tsv-rosstal-tv-1861-erlangen-bruck-2539-1319\/","title":{"rendered":"TSV Ro\u00dftal &#8211; TV 1861 Erlangen-Bruck 25:39 (13:19)"},"content":{"rendered":"<h3>Unter die R\u00e4der gekommen<\/h3>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>15 Minuten konnte man mit dem Brooklyn-Express mithalten. Doch dann war Endstation. Die Roschdler hatten das Ticket f\u00fcr eine zu kurze Strecke gebucht und mussten zusehen wie die Brucker gem\u00fctlich bis zur Endstation fuhren. Zu viele Fahrkarten luden die G\u00e4ste zu schnellen Toren ein. In bester Deutscher Bahn-Manier kam man oft zu sp\u00e4t in der Abwehr und so entwickelte sich fr\u00fch ein einseitiges Spiel. Doch nun der Reihe nach\u2026<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Man hatte 2 Wochen Zeit sich auf das erste Derby und die damit einhergehende von Coach Peine beschriebene <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Mammutaufgabe<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> vorzubereiten. Komplette Gegens\u00e4tze trafen aufeinander: Ro\u00dftal mit 0 Punkten aus 4 Spielen und Erlangen-Bruck mit allen m\u00f6glichen 8 aus 8 Punkten. Trotz der vermeintlich klaren Angelegenheit war man der Ansicht, dass, wenn alles richtig liefe, eine realistische Chance best\u00fcnde. Hatte man doch in den vergangenen Jahren die Spiele oft eng gestalten k\u00f6nnen. Doch w\u00e4re w\u00e4re Fahrradkette. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Man wolle in der Abwehr eine aggressive 5:1 Deckung spielen, um die Kreise von Brucks sehr spielstarken Mittelmann einzuengen. Auch wolle man sein eigenes Gl\u00fcck im schnellen Umschaltspiel finden und so selbst empfindliche Nadelstiche setzen. Kleiner Spoiler: es hat nicht ganz funktioniert\u2026<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">0:0 war der engste Spielstand zwischen den beiden Mannschaften. Es entwickelte sich von Anfang an ein schnelles Run-&amp; Gun Spiel. Bruck legte vor und Ro\u00dftal versuchte dran zu blieben, was die ersten 17 Minuten noch ganz gut gelang (1:3, 4:6, 8:10). Doch die eigene Chancenverwertung und das sehr schnelle Umschaltspiel der G\u00e4ste machten der Heimmannschaft das Leben schwer. Und konnte man das schnelle Umschaltspiel unterbinden, spielte Bruck im Stile einer Spitzenmannschaft den Stiefel sehr souver\u00e4n runter &#8211; entweder man bediente den Kreis oder spielte die Au\u00dfen frei. (Ja, das klingt verr\u00fcckt, kommt aber anscheinend doch immer mal wieder vor.) K\u00e4mpferisch steckte man nie auf, doch agierte man oft zu ideenlos im Angriff und rieb sich immer wieder gegen die k\u00f6rperliche Abwehr auf. So war das Spiel schon fast in der ersten Halbzeit entschieden, als es zur Halbzeitsirene 13:19 aus Sicht der G\u00e4ste stand. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zu aller \u00dcberraschung war Coach Peine nicht allzu unzufrieden. Man spiele gar nicht so schlecht mit, treffe aber in den wichtigen Phasen zu oft die falsche Entscheidung. Im Gegensatz zum Gegner, der einfach zu kaltschn\u00e4uzig und meistens einen Schritt schneller ist. Man solle einfach weiter schnell nach vorne spielen und die Brucker fr\u00fchzeitig in der Abwehr mit Stoppfouls zu einem neuen Angriffsaufbau zwingen. Im Angriff solle man variabler spielen und den Ball laufen lassen und vor allen mal die Spielz\u00fcge zu Ende spielen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es ging auch gleich mal spektakul\u00e4r los \u2013 Schramm hielt einen freien Wurf und bef\u00f6rderte das Spielger\u00e4t in das verwaiste Geh\u00e4use der G\u00e4ste, die ohne Torwart wegen Unterzahl agierten. Aufbruchstimmung? \u2013 Wendepunkt? \u2013 nein. Bruck schlug auf seine Art zur\u00fcck und erzielte 6 schnelle Tore. Der ber\u00fchmte Drops war gelutscht. Nach 39 Minuten stand es vorentscheidend 16:27. Jetzt ging es um Schadensbegrenzung und um die W\u00fcrde. Man wollte ein Heimspiel nicht sang- und klanglos aufgeben. Die letzten 20 Minuten konnte das Spiel wieder ausgeglichener gestaltet werden. Auch wurde das Spiel kurzzeitig etwas ruppiger, da die Schiedsrichter es verpassten manche Situationen rechtzeitig zu beruhigen. Dominik B\u00fchler zeigte seiner Ex (also die Mannschaft aus Bruck \u2013 bitte nicht falsch verstehen) nochmal wo der Hammer h\u00e4ngt und bekam eine direkte Gedenkpause auf der Trib\u00fcne und stand symbolisch daf\u00fcr, dass man in Ro\u00dftal auch bei einer F\u00fchrung f\u00fcr seine Tore hart arbeiten bzw. auch einstecken k\u00f6nnen muss. Die letzten 10 Sekunden waren nochmal eine kleine Zusammenfassung des gesamten Spiels. Man hatte eine doppelte \u00dcberzahl, doch spielte den einfachen Pass nach au\u00dfen zu Haubold ins Toraus. Das w\u00e4re sein erster Ballkontakt gewesen &#8211; schade Ansgar, vielleicht im n\u00e4chsten Spiel. Bruck schaltete schnell um, spielte einen riskanten Gegensto\u00dfpass, welcher ankam und Poser erzielte mit der Sirene seinen 10 Treffer. Endstation \u2013 25:39 f\u00fcr die G\u00e4ste.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bruck feierte, im Ro\u00dftaler Lager war etwas Ern\u00fcchterung angesagt. Das waren zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Saisonzielen \u2013 eine Mannschaft kann aufsteigen, die andere Mannschaft ist im harten Abstiegskampf. Wer wer ist, sollte aus dem Bericht hervorgegangen sein. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Schaffner Peine mahnte seine Sch\u00fctzlinge unter der Woche den Kopf nicht h\u00e4ngen zu lassen und weiter an sich zu arbeiten. So bitter und d\u00fcster die aktuelle Lage auch aussieht, noch musste man kein Spiel unbedingt gewinnen. Zu hart war das Auftaktprogramm. Die Mannschaften, welche besiegt werden k\u00f6nnen\/m\u00fcssen, kommen erst noch. Doch gleich das n\u00e4chste Spiel ist schon wieder eines dieser sehr schweren\u2026 Die n\u00e4chste Herausforderung kommt bereits wieder nach Ro\u00dftal. Der Drittligaabsteiger aus M\u00fcnchen kommt in die Marktgemeinde. Das wird die n\u00e4chste schwere Aufgabe \u2013 l\u00f6sbar? Auf jeden Fall, aber es muss alles stimmen. Eine sehr gute Mannschaftsleistung, starke Einzelleistungen und lautstarke FANS! <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15 Minuten konnte man mit dem Brooklyn-Express mithalten. Doch dann war Endstation. Die Roschdler hatten das Ticket f\u00fcr eine zu kurze Strecke gebucht und mussten zusehen wie die Brucker gem\u00fctlich bis zur Endstation fuhren. Zu viele Fahrkarten luden die G\u00e4ste zu schnellen Toren ein. In bester Deutscher Bahn-Manier kam man oft zu sp\u00e4t in der Abwehr und so entwickelte sich fr\u00fch ein einseitiges Spiel. 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