{"id":15619,"date":"2024-12-12T07:53:15","date_gmt":"2024-12-12T06:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/?p=15619"},"modified":"2024-12-12T07:56:13","modified_gmt":"2024-12-12T06:56:13","slug":"tsv-rosstal-tsv-lohr-2623-1514","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2024\/12\/12\/tsv-rosstal-tsv-lohr-2623-1514\/","title":{"rendered":"TSV Ro\u00dftal &#8211; TSV Lohr 26:23 (15:14)"},"content":{"rendered":"<h4>Ave Caesar, morituri te salutant<\/h4>\n<p>Nach sieben sieglosen Spielen meldeten sich die Ro\u00dftaler mit einem wichtigen Sieg gegen die Mannschaft aus Lohr zur\u00fcck und holten immens wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach einer z\u00e4hen Anfangsphase steigerte man sich vor allem in der Abwehr und konnte durch ein schnelles Umschaltspiel L\u00fccken in der massiven Abwehr der G\u00e4ste finden und nutzte seine Chancen. Nach einer kurzen (obligatorischen) Schw\u00e4chephase am Anfang der zweiten H\u00e4lfte zog man die Drehschrauben in der Abwehr wieder fester an und konnte am Ende einen verdienten Sieg einfahren. Doch es ist noch viel mehr geschehen. Todgesagte leben L\u00e4nger\u2026<\/p>\n<p>Der Saisonstart verlief alles andere als ideal. Jedes Spiel zu verlieren, testet die Moral und die Motivation auf Herz und Nieren. Auch wenn das Auftaktprogramm hart war, so startet jedes Spiel bei 0:0 und man rechnet sich Chancen aus auch mal als Underdog ein Spiel zu gewinnen. Und vor allem die letzten beiden Spiele konnten sehr lange gut gestaltet werden, bevor einem am Ende die K\u00f6rner ausgingen. So spielte man lange gegen HT M\u00fcnchen gut mit und f\u00fchrte gegen Rothenburg mit 6 Toren, musste sich aber dann (zu) deutlich geschlagen geben.<\/p>\n<p>Das veranlasste die Mannschaft sich zusammenzusetzen und die Anspr\u00fcche mit der Wirklichkeit zu vergleichen und auch andere Themen zu diskutieren, die im Trainingsbetrieb zu kurz kamen. Es wurden Ziele visualisiert und das Fussi zum Aufw\u00e4rmen bis zum n\u00e4chsten Sieg aus dem Trainingsplan verbannt. Was am Ende der gr\u00f6\u00dfte Motivationsfaktor war, um das n\u00e4chste Spiel erfolgreich zu gestalten, wei\u00df man nicht. Man munkelt, dass ein Handballtraining ohne Fu\u00dfball nicht das Gleiche sei\u2026<\/p>\n<p>Man bereitete sich gut auf die alten Bekannten aus dem Main-Spessart vor und wusste um die gef\u00e4hrlichen Akteure und deren St\u00e4rken, fokussierte sich vor allem aber auf deren Schw\u00e4che \u2013 das R\u00fcckzugsverhalten. Lohr ist gro\u00dfgewachsen, aber nicht mehr \u201ejung\u201c \u2013 daher wurde Tempo, Tempo und nochmal Tempo vom Trainer-Trio gefordert. Trio? Christoph Nepf \u00fcbernahm in der Trainingswoche das Amt des Coaches, da Peine beruflich in Berlin war. G\u00e4nzlich ideal waren die Voraussetzung leider nicht, da Ansgar Haubold mit einer Sprunggelenks- und Dominik B\u00fchler mit einer Knieverletzung aussetzen mussten. So musste das Team noch enger zusammenr\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;Der Start war allerdings alles andere als vielversprechend. Man bekam die rote Wand nicht wirklich in Bewegung und lie\u00df sich zu schnell \u201ezumachen\u201c und musste immer wieder neue Angriffe gestalten, die nicht gef\u00e4hrlich genug waren. Lohr dagegen war zu Beginn gef\u00e4hrlicher und nutzte seine Chancen, sodass es nach 7 Minuten 1:4 aus Sicht der Heimmannschaft stand. Doch man lie\u00df sich davon nicht beirren und k\u00e4mpfte sich wieder heran. Gro\u00dfen Anteil hatte Keeper Schramm, der viele wichtige W\u00fcrfe hielt und durch genaue P\u00e4sse die eingangs erw\u00e4hnten leichten Tore zielsicher einleitete. So erzielte der \u00e4lteste Gladiator des Teams, Dominik Schmidt, die vielumjubelte erste F\u00fchrung (9:8). Dieser Mann ist wie ein guter Wein \u2013 wird mit dem Alter immer besser! Obwohl er unter der Woche nicht ideal trainieren konnte (Muskelkr\u00e4mpfe im R\u00fccken) erzielte er 11 Treffer und hatte einen gro\u00dfen Anteil am Sieg. Nun war es ein Spiel auf Augenh\u00f6he. Es ging nun hin und her (10:10, 12:12, 13:14, 15:14). Es war jetzt kein spielerischer Leckerbissen, aber die Intensit\u00e4t war hoch. Harte, aber meist faire Zweik\u00e4mpfe \u2013 es sollte sich aber noch hochschaukeln.<\/p>\n<p>&nbsp;Mit einer knappen F\u00fchrung ging man in die Halbzeit. Man durfte zufrieden sein. Nach einem holprigen Start kam man immer besser ins Spiel und verteidigte sehr ordentlich. Im Angriff solle man weiterhin schnell spielen und auch wenn die Schw\u00e4chephase kommt und sie sollte kommen, d\u00fcrfe man nicht den Kopf h\u00e4ngen lassen. Auf keine einfachen Tricks mehr von Spielmacher Schmitt hereinfallen und die Sch\u00fctzen aggressiv verteidigen. Gesagt und wie so oft in letzter Zeit, kurzfristig nicht gut umgesetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;Es ist zum M\u00e4usemelken. Man kommt in letzter Zeit immer schlecht aus der Kabine. Diese Schw\u00e4chephase nach der Pause kostete bereits mehrere Spiele. Ist man mal mit 4 oder 5 Toren in R\u00fcckstand, ist es sehr schwer und anstrengend diesen R\u00fcckstand wieder aufzuholen. Trotz Unterzahl der G\u00e4ste erzielten diese nach 90 Sekunden bereits wieder die F\u00fchrung und gaben diese erstmal nicht mehr her. Wieder spielte man zu statisch und schaffte es nicht konsequent in die L\u00fccken zu sto\u00dfen. Doch ab der 40 Minute war man wieder in F\u00fchrung und sollte diese nicht mehr hergeben. Andr\u00e9 Schramm vernagelte seinen Kasten \u2013 dabei ist er KFZler und kein Schreiner \u2013 und immer, wenn Lohr h\u00e4tte in Schlagdistanz h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen, war er da und vereitelte teils sehr klare Chancen! (19:17, 21:18, 23:20, 23:21).<\/p>\n<p>Bei noch 90 Sekunden zu spielen und 3 Toren Vorsprung wurde es auf einmal hitzig. Nico Nepf machte ein Stopp-Foul und auf einmal hatte man wie im Eishockey eine sch\u00f6ne Rudelbildung mit mehr Schwingern als Mike Tyson gegen Jake Paul. Der gar nicht betroffene Walaszczyk nahm sich Nico Nepf zur Brust, er aber sein Bruder lie\u00dfen sich das gar nicht gefallen und nach einer kurzen Gladiatoreneinlage, wurden die Streith\u00e4hne schnell getrennt und durften als Belohnung alle 3 das Spielgeschehen von der Zuschauertrib\u00fcne zu Ende betrachten. Die Stimmung war pr\u00e4chtig und kurz darauf war das Spiel aus und man tanzte endlich mal wieder ausgelassen durch die Halle. Endstand 26:23. Die visualisierten Ziele wurden erfolgreich umgesetzt. Man hielt die gegnerische Mannschaft weit unter 30 Gegentoren und erzielte mehr Tore als sein bisheriger Schnitt. Und das Wichtigste: Sieger-Fussi steht endlich mal wieder am Programm \uf04a<\/p>\n<p>Ist nun der Knoten geplatzt? F\u00fcr eine Serie bzw. eine Trendwende sollte n\u00e4chste Woche gegen Waldb\u00fcttelbrunn etwas Z\u00e4hlbares mitgenommen werden. Hat man Druck? Ja, aber man kann befreiter aufspielen. Beim Handball ist Selbstvertrauen so wichtig und das konnte man tanken! Danke an die geniale Atmosph\u00e4re!<\/p>\n<p>Apropos Atmosph\u00e4re: das n\u00e4chste Heimspiel ist ein Derby. Man spielt gegen den Mitaufsteiger aus Lauf-Heroldsberg. Da braucht es Stimmung, Kampfgeist und unb\u00e4ndigen Willen. Die beiden letztgenannten Sachen bringen wir mit \u2013 die Stimmung brauchen wir von der Trib\u00fcne! Bis dahin ist noch etwas Zeit. Das Spiel findet am 11.1.2025 statt. Zusammen versetzen wir Berge! &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><em>HAGW<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h4>Ave Caesar, morituri te salutant<\/h4>\n<p>Nach sieben sieglosen Spielen meldeten sich die Ro\u00dftaler mit einem wichtigen Sieg gegen die Mannschaft aus Lohr zur\u00fcck und holten immens wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach einer z\u00e4hen Anfangsphase steigerte man sich vor allem in der Abwehr und konnte durch ein schnelles Umschaltspiel L\u00fccken in der massiven Abwehr der G\u00e4ste finden und nutzte seine Chancen. Nach einer kurzen (obligatorischen) Schw\u00e4chephase am Anfang der zweiten H\u00e4lfte zog man die Drehschrauben in der Abwehr wieder fester an und konnte am Ende einen verdienten Sieg einfahren. Doch es ist noch viel mehr geschehen. 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