{"id":4323,"date":"2015-09-09T01:14:07","date_gmt":"2015-09-08T23:14:07","guid":{"rendered":"http:\/\/rosstal-handball.de\/?p=4323"},"modified":"2015-09-09T01:14:07","modified_gmt":"2015-09-08T23:14:07","slug":"pokal-erste-fruechte-aber-noch-viele-baustellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2015\/09\/09\/pokal-erste-fruechte-aber-noch-viele-baustellen\/","title":{"rendered":"Pokal: Erste Fr\u00fcchte, aber noch viele Baustellen"},"content":{"rendered":"<p>Beim Thema Pokal scheiden sich die Geister: W\u00e4hrend im bezahlten Profifu\u00dfball eine Teilnahme zumeist hohe Zusatzeinnahmen bedeutet, fallen im Amateurhandball oft sogar noch Kosten an. Dazu kommt die Mehrbelastung, die an den eigentlich spielfreien Wochenenden zus\u00e4tzlich am Kr\u00e4ftehaushalt zehrt. F\u00fcr ein in mehreren Mannschaftsteilen komplett neu zusammengew\u00fcrfeltes Team wie die erste M\u00e4nnermannschaft des TV Ro\u00dftal bedeutete es am Sonntag aber vor allem auch die M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr die nahende Punkterunde einzuspielen. Die Voraussetzungen f\u00fcr die Aufeinandertreffen mit der HSG Lauf\/Heroldsberg (Landesliga) und dem ESV Fl\u00fcgelrad (Bezirksoberliga) vor eigenem Publikum waren allerdings nicht ganz optimal: Neben Nicolas Nepf sowie den beiden Keepern Florian Bla\u00dfneck und Robert Butze fehlte auch Leistungstr\u00e4ger Lukas Franke einmal mehr krankheitsbedingt. Ebenfalls sich keinen ersten Eindruck unter Wettkampfbedingungen bilden konnte Trainer Wolfgang Schmidt, der im Urlaub weilte. Daf\u00fcr \u00fcbernahm interimsweise das Duo Sebastian Schuh und Rene Gerbing das Ruder.<br \/>\n<strong>HSG Lauf\/Heroldsberg \u2013 TV Ro\u00dftal 23:28 (11:16)<\/strong><br \/>\nIm ersten Vergleich wartete direkt die prestigetr\u00e4chtige Partie gegen den Landesliga-Konkurrenten aus Lauf. Den besseren Start erwischten die Heroldsberger, die sich in der Anfangsphase allen voran auf die Achse aus den Neuzug\u00e4ngen Scheurer (Stadeln) und dem bayernligaerfahrenen Kreisl\u00e4ufer Laugner (zuletzt Sulzbach) verlassen konnten (3:1). Die Ro\u00dftaler, die \u00fcber den kompletten Spielverlauf hinweg verschiedene offenere Deckungsvarianten testeten, hatten damit zwar erst ihre Probleme, fingen sich aber nach wenigen Minuten. Kopf an Kopf ging es dann durch den ersten Abschnitt, keiner der beiden Landesligisten konnte sich auf mehr als zwei Treffer absetzen. Beim Stand von 11:12 \u00fcbernahm dann der TVR das Kommando \u2013 und gab die F\u00fchrung bis zum Ende nicht mehr her. Ein Zwischenspurt in den letzten Minuten vor der Pause bescherte der Schuh-Sieben eine F\u00fcnf-Tore-F\u00fchrung zur Halbzeit, Garant daf\u00fcr mit etlichen starken Paraden war der neue Ro\u00dftaler Schlussmann Hagen (11:16).<br \/>\nZu Beginn des zweiten Durchgangs behielten erst die Hausherren die Kontrolle (14:18), ehe sich die immer schw\u00e4cher werdende Chancenauswertung r\u00e4chte. Der klare Vorsprung schmolz bis Mitte der zweiten 30 Minuten auf ein mickriges Tor dahin, eine n\u00f6tige Reaktion war gefordert (18:19). Die kam dann aber auch: Ein 4:0-Lauf bescherte die erste kleinere Vorentscheidung, Hagen-Paraden mit anschlie\u00dfenden Tempogegenst\u00f6\u00dfen erwiesen sich als Erfolgsrezept. Sp\u00e4testens beim 21:26-Zwischenstand war der Wille der Laufer dann gebrochen, die Messe endg\u00fcltig gelesen.<br \/>\nDer am Ende auch in dieser H\u00f6he verdiente 28:23-Erfolg war zwar eine sch\u00f6ne Momentaufnahme, mehr aber auch nicht. Das Niveau der Partie lie\u00df doch noch sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, dazu fehlten dem in der Landesliga etablierten Kontrahenten etliche Leistungstr\u00e4ger. In der Liga d\u00fcrften die Heroldsberger noch einmal ein ganz anderer Gradmesser werden. Immerhin war aber der Auftakt gegl\u00fcckt, der erste Pflichtspielsieg einget\u00fctet.<br \/>\n<strong><em>F\u00fcr den TVR spielten:<\/em> Hagen (Tor), D. Schmidt 3, Matthias 4\/4, Schmitt 2, Urban 2, Brandscher 6\/1, Heldauer 3, Fr\u00f6schel 2, Nepf 5, Gruber 1.<\/strong><br \/>\n<strong>TV Ro\u00dftal \u2013 ESV Fl\u00fcgelrad 32:26 (16:18)<\/strong><br \/>\nIm zweiten Spiel tauschte das Ro\u00dftaler Trainer-Duo dann munter durch, gegen den Bezirksoberligisten schickten Schuh und Gerbing eine Sieben auf das Feld, die so noch nie zusammen trainiert oder gespielt hatte. Neben diesem Faktor machten sich fr\u00fch in der Partie vor allem fehlende Aggressivit\u00e4t im Abwehrverbund und mangelndes Timing im Angriff bemerkbar \u2013 daraus resultierte auch der fr\u00fche R\u00fcckstand (0:2). Unbeeindruckt davon spielten die Ro\u00dftaler aber einfach weiter, einige Einzelaktionen im Angriff f\u00fchrten die schnelle Wende herbei (8:6). Beim zwischenzeitlichen 12:8 war der favorisierte Landesligist dann gedanklich schon auf die Siegerstra\u00dfe eingebogen, wollte gerade schon das Ticket f\u00fcr die zweite Runde l\u00f6sen. Doch der Bezirksoberligist aus Fl\u00fcgelrad hatte da noch ein gewaltiges W\u00f6rtchen mitzureden, mit teils konfusen Ballstafetten und kaltschn\u00e4uzigem Ausnutzen von Ro\u00dftaler Fehlern (vorne wie hinten) stellte der ESV das Geschehen bis zur Pause wieder auf den Kopf (16:18).<br \/>\nIn der Kabine gab es anschlie\u00dfend eine ordentliche Predigt, freilich konnte man weder mit der eigenen Abwehr- noch der Angriffsleistung zufrieden gewesen sein. Alles auf die bunt gemischten Personalien zu schieben, w\u00e4re zu einfach gewesen. Und die deutlichen Worte halfen, wenn auch etwas versp\u00e4tet (18:21). Die vielen Paraden des eingewechselten Hagen erleichterten die Aufholjagd ungemein, die Fl\u00fcgelrader verzweifelten reihenweise am \u00d6sterreicher. Lediglich eine deutlichere F\u00fchrung war dem TVR lange verg\u00f6nnt, zu viele Nachl\u00e4ssigkeiten im Abschluss oder im Defensivverhalten verhinderten diese (26:24). Nach dem 27:25 schien dann allerdings der Bann gebrochen, mehrere Tempogegenst\u00f6\u00dfe schraubten den Endstand noch auf 32:26. Definitiv zu hoch f\u00fcr den durchweg knappen Spielverlauf, schlussendlich hatten die G\u00e4ste dann aber nicht mehr gen\u00fcgend K\u00f6rner \u00fcbrig, um sich noch einmal zur\u00fcck zu k\u00e4mpfen.<br \/>\n<strong><em>F\u00fcr den TVR spielten:<\/em> Wolff, Hagen (beide Tor), Matthias 4, B\u00fchler 3, Urban 3, Brandscher 6\/2, Heldauer 3, Gerbing 4, Potjans 1, Gruber 3, M. Schmidt 4\/2.<\/strong><br \/>\nMit zwei Siegen zogen die Ro\u00dftaler am Ende als Gruppenerster in die zweite Runde des BHV-Pokals ein. Eine genaue Information \u00fcber Termin und Austragungsort folgt noch. Das gilt auch f\u00fcr eine Vorschau f\u00fcr den Saisonstart gegen den TSV Lohr am Samstag (19.30 Uhr), wenn dann hoffentlich wieder die \u201eMacht um halb acht\u201c zuschlagen kann.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<em>Maximilian Schmidt<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Thema Pokal scheiden sich die Geister: W\u00e4hrend im bezahlten Profifu\u00dfball eine Teilnahme zumeist hohe Zusatzeinnahmen bedeutet, fallen im Amateurhandball oft sogar noch Kosten an. Dazu kommt die Mehrbelastung, die an den eigentlich spielfreien Wochenenden zus\u00e4tzlich am Kr\u00e4ftehaushalt zehrt. 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