{"id":4395,"date":"2015-09-19T19:30:49","date_gmt":"2015-09-19T17:30:49","guid":{"rendered":"http:\/\/rosstal-handball.de\/?p=4395"},"modified":"2015-09-19T19:30:49","modified_gmt":"2015-09-19T17:30:49","slug":"tsv-rothenburg-tv-rosstal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2015\/09\/19\/tsv-rothenburg-tv-rosstal\/","title":{"rendered":"TSV Rothenburg &#8211; TV Ro\u00dftal 24:20"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Lobhudelei, aber wieder keine Punkte<\/strong><\/h3>\n<p>Eine wirkliche Einsch\u00e4tzung der Leistungsst\u00e4rke des TV Ro\u00dftal war nach dem Saisonauftakt gegen den Titelanw\u00e4rter TSV Lohr schlichtweg unm\u00f6glich. Zu unterschiedlich waren die beiden Halbzeiten, zu unbest\u00e4ndig die Gedanken, die im Ged\u00e4chtnis haften blieben. Gro\u00df Zeit \u00fcber die gezeigte Leistung nachzudenken, lie\u00df der Spielplan allerdings nicht. Nur sieben Tage sp\u00e4ter wartete immerhin schon der n\u00e4chste schwere Gang zum <strong>TSV 2000 Rothenburg<\/strong>, der sich ebenfalls im Favoritenkreis der Landesliga Nord w\u00e4hnt. Ein Ding der Unm\u00f6glichkeit f\u00fcr einen Aufsteiger? Sollte man meinen. Woran man beim Gastspiel in der Tauber aber wirklich scheiterte: der n\u00f6tigen Kompensation der einzigen beiden klassischen &#8222;Werfer&#8220;, individuellen Unzul\u00e4nglichkeiten und dem klebrigen Rund.<br \/>\nDie Vorbereitung auf das Ausw\u00e4rtsspiel in Rothenburg verlief unter der Woche nicht optimal: In den Trainingseinheiten k\u00e4mpfte man zumeist mehr mit dem Harz-Ball als den Gegenspielern, zu allem \u00dcberfluss verletzten sich auch noch die beiden einzigen etatm\u00e4\u00dfigen R\u00fcckraumwerfer <em>Lukas Franke<\/em> und <em>Christoph Heldauer<\/em> \u2013 einfache Tore von hinten fielen also von vorneherein weg. Einen besseren Start in die Partie konnte man dem Favoriten deswegen aber nicht attestieren, die ordentliche Ro\u00dftaler Deckung verhinderte, was es zu verhindern gab (2:3). Vorne schimmerte immer wieder die Unsicherheit mit dem ungewohnten Harz durch, L\u00fccken ergaben sich in der Abwehr der Gastgeber dennoch. Beim 6:4-Zwischenstand antworteten die Hausherren dann endlich einmal so, wie man das erwartet hatte &#8211; mit gro\u00dfer Wucht aus dem R\u00fcckraum. Der reine Kraftakt ging aber zumeist auch mit geringer Pr\u00e4zision und gro\u00dfer Streuung einher, der TVR fand mit einigen guten Paraden von Keeper <em>Wolf Hagen<\/em> und einfachen Gegensto\u00dftoren die passende Replik (7:8). In der Endphase des ersten Abschnitts machten sich aber etwas die fehlenden Kraftreserven bemerkbar, die Rothenburger nutzten die Unzul\u00e4nglichkeiten hinten wie vorne eiskalt aus. Nicht ganz unverdient ging es dann auch mit 12:9 in die Halbzeitpause.<br \/>\nF\u00fcr den zweiten Abschnitt galt es, die St\u00e4rken noch mehr zur Geltung zu bringen, die Schw\u00e4chen dagegen noch st\u00e4rker zu kaschieren. In den ersten 15 Minuten hatte der TVR aber scheinbar die Vorgaben vertauscht: Die Rothenburger nutzten sowohl ihr \u00dcberzahl- als auch das Unterzahlspiel, um sich allm\u00e4hlich weiter abzusetzen. Sp\u00e4testens beim 19:13 sah man auf Ro\u00dftaler Seite die Felle davonschwimmen, doch die Hausherren stellten fortan das Handballspielen g\u00e4nzlich ein. Stattdessen dezimierte sich der TSV immer wieder selbst durch unn\u00f6tige Fouls oder Wortgefechte mit den Unparteiischen, die Schmidt-Sieben spielte ihren Stiefel kontinuierlich herunter. Das 24:20 spiegelte am Ende zwar nicht wirklich den Spielverlauf (gerade im zweiten Durchgang) wider, dem Anspruch einer Landesliga-Spitzenmannschaft mit gestandenen Spielergr\u00f6\u00dfen gen\u00fcgten die Rothenburger aber mindestens genauso wenig.<br \/>\nDas Bild nach dem Spiel war das gleiche wie bereits eine Woche zuvor: Von vielen Seiten gab es Schulterklopfer f\u00fcr eine teils ansprechende Leistung. Der TVR muss sich aber auch gleicherma\u00dfen bewusst machen, wie gef\u00e4hrlich so etwas sein kann. Mit 0:4 Punkten steht man nach zwei Spieltagen nichtsdestotrotz ohne Z\u00e4hlbares im Tabellenkeller, sp\u00e4testens jetzt hat der Kampf gegen den Abstieg so richtig begonnen. Bevor allerdings das n\u00e4chste Ligaspiel bei Branchenprimus <strong>Cham<\/strong> (10. Oktober, 19.30 Uhr) ansteht, holt die Ro\u00dftaler der &#8222;Pokalalltag&#8220; ein. Am 4. Oktober wartet in der zweiten BHV-Pokalrunde im Halbfinale Landesliga-Konkurrent <strong>Bamberg<\/strong> (15 Uhr), zuvor ermitteln bereits Gastgeber HSG Erlangen\/Niederlindach und Bayernligist Sulzbach den ersten Finalteilnehmer (13 Uhr).<br \/>\n<strong>F\u00fcr den TVR spielten:<\/strong> Hagen, Butze (beide Tor), D. Schmidt 4, Mathias 8\/7, N. Nepf 3, Schmitt 2, Urban, Brandscher 1, Fr\u00f6schel 1, C. Nepf, Gruber 1, Schoberth, Gerbing, M. Schmidt (alle drei nicht eingesetzt).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/rosstal-handball.de\/bilder\/1-mannschaft\/nggallery\/erste\/19-09-15_rothenburg-tvr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bilder<\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<em>Maximilian Schmidt<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lobhudelei, aber wieder keine Punkte Eine wirkliche Einsch\u00e4tzung der Leistungsst\u00e4rke des TV Ro\u00dftal war nach dem Saisonauftakt gegen den Titelanw\u00e4rter TSV Lohr schlichtweg unm\u00f6glich. 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