{"id":4447,"date":"2015-10-05T20:07:47","date_gmt":"2015-10-05T18:07:47","guid":{"rendered":"http:\/\/rosstal-handball.de\/?p=4447"},"modified":"2015-10-05T20:07:47","modified_gmt":"2015-10-05T18:07:47","slug":"locker-rohe-gewalt-tor-der-saison-tvr-in-runde-drei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2015\/10\/05\/locker-rohe-gewalt-tor-der-saison-tvr-in-runde-drei\/","title":{"rendered":"Locker, rohe Gewalt, Tor der Saison \u2013 TVR in Runde 3"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem guten Abschneiden in der ersten Pokalrunde im Vergleich mit Bezirksoberligist Fl\u00fcgelrad und Landesligist Lauf\/Heroldsberg musste die erste M\u00e4nnermannschaft des TV Ro\u00dftal dem schweren Auftaktprogramm gegen Lohr und Rothenburg Rechnung tragen. Nach zwei gespielten Partien steht man noch ohne eigenen Punktgewinn in der Landesliga Nord da, Panikmache ist dadurch aber noch nicht angesagt. Nach dem spielfreien Wochenende ging es am Sonntag zur zweiten BHV-Pokalrunde ins unbekannte <strong>He\u00dfdorf<\/strong>. Obwohl Keeper <em>Robert Butze<\/em>, <em>Lukas<\/em> <em>Franke<\/em>, <em>Dietmar<\/em> <em>Mathias<\/em>, <em>Alexander<\/em> <em>Brandscher<\/em>, <em>Niklas<\/em> <em>Gerbing<\/em> und <em>Christoph<\/em> <em>Nepf<\/em> allesamt absagen mussten (und eine harte Maui-Nacht hinter einigen Akteuren lag), ging man mit der n\u00f6tigen Portion Selbstvertrauen in das Halbfinale gegen den Landesliga-Konkurrenten aus Bamberg.<br \/>\n<strong>TV Ro\u00dftal \u2013 HC 03 Bamberg 40:19 (19:9)<\/strong><br \/>\nWas man dann allerdings im Halbfinale vorfand, war die sp\u00e4rlich besetzte Reservemannschaft der Bamberger. Entsprechend fehlte bereits beim Aufw\u00e4rmen der letzte Zug beim Ro\u00dftaler Tross \u2013 den Schalter zu Spielbeginn fand die zu gro\u00dfen Teilen aus Ersatzspielern gespickte erste Sieben aber. Schnell lag man mit 6:0 vorne, was speziell drei Konstanten zu verdanken war: Die Abwehr stand wie bereits zu Saisonbeginn recht ordentlich, den Rest fing der gut aufgelegte Keeper <em>Florian<\/em> <em>Bla\u00dfneck<\/em> ab und vorne machte sich die konzentrierte Spielweise bezahlt. Fast schon &#8222;logisch&#8220;, dass der TVR in der Folge mehrere G\u00e4nge runterschaltete und den Kontrahenten wieder schnuppern lie\u00df. Binnen weniger Minuten verk\u00fcrzte die Bamberger Zweitvertretung auf 10:7, folgerichtig nahm Trainer <em>Wolfgang<\/em> <em>Schmidt<\/em> die Auszeit, um das Team neu einzustellen und an ein, zwei Stellschrauben zu drehen. Bis zur Pause schaltete man dann wieder einige G\u00e4nge hoch, auch dank einfacher Kontertore stand nach 30 Minuten ein komfortables 19:9 auf der Anzeigetafel.<br \/>\nIm zweiten Abschnitt dann ein \u00e4hnliches Bild, nur dass sich die Mittelfranken keine erneute Schw\u00e4chephase mehr leisteten. Mit dem v\u00f6llig \u00fcberforderten Gegner hielt sich das Mitleid arg in Grenzen, gnadenlos und staubtrocken rollte der Ro\u00dftaler Express von Minute zu Minute schneller. Bis auf eine kuriose Unterbrechung: Nach einem krachenden Sprungwurf von Zwei-Meter-H\u00fcne <em>Christoph Heldauer<\/em> war das Tor der Bamberger aus der Verankerung gebrochen, der Kasten musste erst repariert werden, ehe es weitergehen konnte. Viele (Fu\u00dfball-)Fans f\u00fchlten sich wohl schwer an den 1. April 1998 erinnert, als das Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) mit 76 Minuten Versp\u00e4tung angepfiffen wurde, weil eines der Tore Minuten vor dem Anpfiff ebenfalls aus der Verankerung gebrochen war. Zumindest lie\u00df <em>Heldauer<\/em> am verregneten Sonntagnachmittag das Geh\u00e4use aufrecht stehen. Weiter im Text: Bereits ab der 45. Minute bettelte der HC 03 um den Abpfiff, der TVR marschierte aber gnadenlos bis zur 60. Minute weiter. Kurz vor der Schlusssirene machte <em>Andreas Schoberth<\/em> das Ergebnis mit seinem sechsten Treffer des Tages rund \u2013 mit 40:19 wurde der Underdog standesgem\u00e4\u00df zur\u00fcck nach Oberfranken geschickt.<br \/>\n<strong>F\u00fcr den TVR spielten:<\/strong> <em>Hagen, Bla\u00dfneck (beide Tor), D. Schmidt 2, Schoberth 6, Schmitt 4, Eggen 2, Urban 6, Heldauer 8, N. Nepf 1, Gruber 4, M. Schmidt 7\/2, Fr\u00f6schel (n.e.).<\/em><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>HSG Erlangen\/Niederlindach \u2013 TV Ro\u00dftal 25:33 (13:19)<\/strong><br \/>\nDurch die lockere Angelegenheit gegen Bamberg zog man dann auch souver\u00e4n ins Finale gegen die Gastgeber ein. Die HSG Erlangen\/Niederlindach hatte im ersten Halbfinale \u00fcberraschend Bayernligist HC Sulzbach rausgeworfen, dabei war der renommierte Klub aus der Oberpfalz aber ebenfalls nur mit der zweiten Mannschaft (inklusive Trainer der Reserve) angereist. Die Hausherren waren f\u00fcrs Endspiel wild entschlossen, bis auf die Z\u00e4hne bewaffnet und hatten die lautstarke Kulisse im R\u00fccken. In der Fr\u00fchphase der Begegnung machten die G\u00e4ste aus Ro\u00dftal aber klar, wer das Feld als Sieger verlassen wollte. Schnell schraubte man den Spielstand durch eine konzentrierte Vorstellung auf 9:3 und lie\u00df die Menge dadurch verstummen. Allen voran ein in der ersten Halbzeit gl\u00e4nzend aufgelegter <em>Wolf<\/em> <em>Hagen<\/em> machte der HSG das Leben schwer. Das Highlight im ersten Abschnitt (und wohl auch im Verlaufe der noch langen Saison) geh\u00f6rte aber einem anderen. Nach Ablauf der drei\u00dfig Minuten bekam der TVR noch einen Freiwurf zugesprochen, <em>Dominik<\/em> <em>Schmidt<\/em> nahm sich die n\u00f6tige Zeit, um den richtigen Winkel auszuloten. Aus halblinker Position entschied sich der 26-J\u00e4hrige f\u00fcr einen angedrehten Lob gegen den hochgewachsenen Block \u2013 als der Ball in der Luft stand, wurden die Sekunden l\u00e4nger und l\u00e4nger, bis das Spielger\u00e4t mit viel Drall von der Unterkante der Latte ins Tornetz knallte. Jubel auf der einen, Entsetzen auf der anderen Seite (13:19).<br \/>\nDass es im zweiten Durchgang nochmal deutlich lauter, hektischer und enger zugehen w\u00fcrde, dessen war man sich in der Kabine durchaus bewusst. Dass das allerdings so schnell gehen w\u00fcrde, hatte man nicht erwartet. Binnen weniger Minuten produzierten die G\u00e4ste viel zu viele Fehler in Abwehr und Angriff, auch Torh\u00fcter <em>Hagen<\/em> bekam kaum mehr eine Hand an die B\u00e4lle. Das Ergebnis: der nicht unverdiente 21:21-Ausgleich. Dar\u00fcber hinaus kassierte man noch etliche Zwei-Minuten-Strafen \u2013 wie diese zustande kamen, sei dahingestellt -, die das Leben zus\u00e4tzlich erschwerten. Entmutigen oder aus der Ruhe bringen lie\u00df sich die <em>Schmidt<\/em>-Sieben aber nicht g\u00e4nzlich. Allm\u00e4hlich holte man sich vorne wie hinten Selbstvertrauen zur\u00fcck, der eingewechselte <em>Bla\u00dfneck<\/em>, der zum Schluss seinen Kasten quasi vernagelte, tat sein \u00dcbriges. Durch gute Einzelaktionen und die sicher verwandelten Siebenmeter zog man den Gastgebern zum Ende hin endg\u00fcltig den Zahn (und der Kulisse den Stecker), auch wenn das 25:33 schlussendlich aufgrund der zweiten H\u00e4lfte vielleicht etwas zu hoch ausfiel.<br \/>\n<strong>F\u00fcr den TVR spielten:<\/strong> <em>Hagen, Bla\u00dfneck (beide Tor), D. Schmidt 7, Eggen, Schmitt 5, Heldauer 2, Schoberth 4, Gruber 6, Fr\u00f6schel 1, M. Schmidt 8\/5, N. Nepf (n.e.).<\/em><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSei\u2019s drum, durch die beiden Siege der Arbeit und Moral steht der TV Ro\u00dftal in der dritten BHV-Pokal-Runde. Damit hatte man nach der Auslosung und Terminierung nicht unbedingt gerechnet, neben dem Tagesgesch\u00e4ft Landesliga ist der Pokalwettbewerb aber sicherlich eine willkommene Abwechslung. Ein Blick auf den DHB-Rahmenspielplan besagt: Das n\u00e4chste Turnier findet ausgerechnet am Martinimarkt-Wochenende (7. und 8. November) statt. Wenn der TVR dann noch den Heimzuschlag erh\u00e4lt, steht einer gro\u00dfen Handball-Party mit attraktiven Losen eigentlich nichts mehr entgegen.<br \/>\n<em>Maximilian Schmidt<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem guten Abschneiden in der ersten Pokalrunde im Vergleich mit Bezirksoberligist Fl\u00fcgelrad und Landesligist Lauf\/Heroldsberg musste die erste M\u00e4nnermannschaft des TV Ro\u00dftal dem schweren Auftaktprogramm gegen Lohr und Rothenburg Rechnung tragen. Nach zwei gespielten Partien steht man noch ohne eigenen Punktgewinn in der Landesliga Nord da, Panikmache ist dadurch aber noch nicht angesagt. 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