{"id":5390,"date":"2016-05-02T14:09:57","date_gmt":"2016-05-02T12:09:57","guid":{"rendered":"http:\/\/rosstal-handball.de\/?p=5390"},"modified":"2016-05-02T14:09:57","modified_gmt":"2016-05-02T12:09:57","slug":"tv-rosstal-hsg-laufheroldsberg-2626","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/2016\/05\/02\/tv-rosstal-hsg-laufheroldsberg-2626\/","title":{"rendered":"TV Ro\u00dftal &#8211; HSG Lauf\/Heroldsberg 26:26"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gala-Steffen: Bescheidener Ballk\u00fcnstler b\u00e4ndigt Bayernliga-Bewerber<\/strong><br \/>\nVorneweg: Es war eine lange Saison, es war eine harte Saison. Eine Aufstiegs-Saison, die gepr\u00e4gt war von R\u00fcckschlagen &#8211; aber auch gepflastert mit H\u00f6hepunkten. F\u00fcr eines stand die erste M\u00e4nnermannschaft des TV Ro\u00dftal bis zum letzten Spieltag als einziges Team in der Liga immer: Spektakel. Das Motto lautete stets \u2018Hop oder top\u2018, auf keine einzige Punkteteilung konnte sich der TVR bis zuletzt verst\u00e4ndigen. Weil am Donnerstagabend die freudige Nachricht bei der Vereinsf\u00fchrung eintrudelte, dass die Abstiegsrelegation aus gegebenen Umst\u00e4nden ersatzlos entf\u00e4llt, konnte das Franken-Derby gegen die <strong>HSG Lauf\/Heroldsberg<\/strong> entspannt angegangen werden. Das kam der Sieben von Trainer <em>Wolfgang Schmidt<\/em> durchaus gelegen, fielen f\u00fcr das Spiel doch mit <em>Robert Butze<\/em>, <em>Florian Bla\u00dfneck<\/em>, <em>Alexander Brandscher<\/em>, <em>Moritz Fr\u00f6schel<\/em>, <em>Sebastian Schuh<\/em> und <em>Dietmar Mathias<\/em> gleich sechs wichtige Kr\u00e4fte aus. Daf\u00fcr sprangen kurzerhand neben dem bereits mehrfach eingespannten <em>Dominik B\u00fchler<\/em> auch die Youngster <em>Marco Ehrmann<\/em>, <em>Marcel Ciss\u00e9<\/em> und Schlussmann <em>Tobias Gerbing<\/em> ein. Die G\u00e4ste gingen angesichts der eigenen Erwartungshaltung, der Zielvorgabe (Erreichen der Bayernliga-Relegation) und der ersatzgeschw\u00e4chten Hausherren als haushoher Favorit ins Spiel. Aus Angst vor der zuletzt h\u00e4ufiger geschwungenen Helmbrechtser Moralpeitsche, aus Dankbarkeit f\u00fcr die gro\u00dfe Unterst\u00fctzung in diesem Jahr (der gr\u00f6\u00dfte Dank geht an die Sektion Flachslanden, den harten TVR-Kern sowie die vielen treuen Seele zu Hause und in der Fremde) und aus Respekt vor der eigenen erbrachten Leistung in dieser Spielzeit, sollte zum Abschluss nochmal ein Sieg her. Zum Gl\u00fcck hatten die Ro\u00dftaler ihren liebsten Alleinunterhalter an einem seiner besten Tage erwischt: Sein Name <strong>Schmitt<\/strong>, Steffen <strong>Schmitt<\/strong>. Spitzname: \u2018Gala-Steffen\u2018.<br \/>\nMit der Leichtigkeit des bereits feststehenden Klassenverbleibs gingen die Hausherren in die Partie, stellten die HSG von Beginn an vor Probleme &#8211; und gerieten dennoch in R\u00fcckstand (1:3). Mit feinen Einzelaktionen (allen voran von Spielmacher <strong>Schmitt<\/strong>, der f\u00fcr die ein oder andere \u2018G\u00e4nsehaut-Entz\u00fcndung\u2018 auf der Trib\u00fcne sorgte) meldete sich der TVR allerdings schnell eindrucksvoll zur\u00fcck (5:4). Bis zum 9:9-Zwischenstand bewegte sich das Aufeinandertreffen auf Augenh\u00f6he, ehe die Laufer vom wackelnden Hocker st\u00fcrzten. Beim 12:9 f\u00fchrten die Hausherren erstmals mit drei Toren, bis zur Pause baute der Underdog den Vorsprung gar auf f\u00fcnf Treffer aus (15:10). Mehr als ein m\u00fcdes L\u00e4cheln und einen verlegenen Gru\u00df auf die Trib\u00fcne entlockte der erste Abschnitt Zauber-Maus <strong>Schmitt<\/strong> nicht. Verwunderlich, aber eben nicht sein eigener Anspruch: Da geht doch noch deutlich mehr.<br \/>\nUnd auch zu Beginn des zweiten Durchgangs schwebten die lilanen Treter \u00fcber das Parkett und durch die Reihen der HSG. Beim 18:12 w\u00e4hnten die Zuschauer die Schmidt-Sieben und besonders Familienoberhaupt <strong>Steffen<\/strong> auf dem H\u00f6hepunkt. Eine zu Saisonbeginn und auch ausw\u00e4rts gerne praktizierte Auszeit brachte die Laufer allerdings zur\u00fcck in die Partie. Und wie: \u00dcber 19:19 ging der Gast gar mit drei Toren in F\u00fchrung, tr\u00e4umte bereits von Duellen mit der Reserve des HC Erlangen und Brooklyn United (19:22). Nichts f\u00fcr <strong>Schmitt<\/strong>, denn der bescheidene angehende Wirtschaftsingenieur ist alles, nur kein Tr\u00e4umer. Stets mit beiden Beinen auf dem harten Boden der Realit\u00e4t brachte er den Favoriten als gleich auf den selbigen (23:22). Wahnsinn, wie sich das junge Emotionsb\u00fcndel \u00fcber die Spielzeit hinweg gesteigert hat. Ein wahrer Quantensprung, dem auch das Streicheln von Schiedsrichterb\u00e4uchen keinen Abbruch tat. Man k\u00f6nnte an dieser Stelle noch stundenlang weiter schw\u00e4rmen, sinnieren, loben und preisen, die 60 Minuten allerdings neigten sich dem Ende zu. Weil der eingewechselte Keeper <em>Gerbing<\/em> mit tollen Paraden noch eine kleine Rolle in der gro\u00dfen <strong>Schmitt<\/strong>-Show spielen durfte, stand es nach Ablauf der Spielzeit 26:26-Unentschieden.<br \/>\nEs tritt auf: ein <em>Wolf<\/em>, der seinen massigen und sicherlich irgendwann definierten K\u00f6rper in seinem schwebenden, h\u00f6chsteleganten Laufstil auf die Platte bewegte. Der gegnerische Siebenmetersch\u00fctze stand bereit, war wohl doch verwirrt ob des gem\u00fctlichen Erlangers mit \u00f6sterreichischen Wurzeln und selbiger Staatsangeh\u00f6rigkeit. Und es kam &#8211; wie es typisch f\u00fcr den noch bescheideneren Zeitgenossen als Superstar <strong>Schmitt<\/strong> ist -, wie es kommen musste. Laufs Leader <em>Felix Ehler<\/em> knallte die Kugel an die Oberkante der Latte &#8211; und <em>Wolf<\/em> lie\u00df sich feiern. Auf der Trib\u00fcne wurden bereits Heldenlieder auf den \u2018Hexer\u2018 gedichtet. Einzig die Wahrheit blieb verborgen, wie das in diesem Jahr so oft der Fall war, wenn der \u00d6sterreicher 20 Minuten nach Trainingsbeginn ohne Schuhe in die Halle steuerte und eine Schmidt\u2019sche Anekdote als glaubhaft einstufte.<br \/>\nDer Rest war Jubel \u00fcber einen h\u00f6chstverdienten Punkt gegen die mit Abstand zweitbeste R\u00fcckrundenmannschaft hinter Meister Lohr. Danksagungen gingen einige bereits im Vorspann raus, im Abspann ist die Lichtquelle erloschen, einzig auf Publikums- und Mannschaftsliebling <strong>Schmitt<\/strong> ist ein kleiner Lichtkegel gerichtet. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt das Team f\u00fcrs kommende Jahr noch nicht steht, wer einen \u2018<strong>Gala-Steffen<\/strong>\u2018 in seinen Reihen hat, muss keine Halle und keinen Gegner f\u00fcrchten. Der Bachelor-Student definiert dem Gegen\u00fcber den Begriff Angst stattdessen neu.<br \/>\n<strong>F\u00fcr den TVR spielten<\/strong>: <em>Hagen, Gerbing (beide Tor), Franke 4\/2, D. Schmidt 5, Ehrmann, Schoberth 1,<\/em> <strong>Gala-Schmitt<\/strong> 10, <em>Urban 1, B\u00fchler, Ciss\u00e9 1, Nepf 3, M. Schmidt 1, Gruber (n.e.).<\/em><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<em>Bericht von (an dieser Stelle m\u00fcsste eigentlich der Name des Autors stehen, diesen ersetzt aber ein zu wenig gew\u00fcrdigter TVR-Ehrenspielf\u00fchrer) <\/em><strong>Steffen Schmitt<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gala-Steffen: Bescheidener Ballk\u00fcnstler b\u00e4ndigt Bayernliga-Bewerber Vorneweg: Es war eine lange Saison, es war eine harte Saison. Eine Aufstiegs-Saison, die gepr\u00e4gt war von R\u00fcckschlagen &#8211; aber auch gepflastert mit H\u00f6hepunkten. F\u00fcr eines stand die erste M\u00e4nnermannschaft des TV Ro\u00dftal bis zum letzten Spieltag als einziges Team in der Liga immer: Spektakel. Das Motto lautete stets \u2018Hop [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5130,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[13,24],"tags":[],"class_list":["post-5390","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-mannschaft","category-herren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5390"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5390\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-rosstal.de\/handball\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}