Abschluss der Jugendliga 2025 – Traditionen müssen gewahrt werden

Letzter Kampftag der Jugendliga 2025 – wie sollte es auch anders sein, auch
dieses Jahr durften wir traditionell zum Abschluss eine Auswärtsfahrt zum JC
Lauf unternehmen. Nach leichten Schwierigkeiten (Stau auf der Autobahn und
kleiner Navigationsfehler, es gibt einfach zu viele Sporthallen in Lauf) wollten
wir auf der Matte noch einmal alles rausholen und den ersten Sieg einfahren.

Leider waren wir an diesem Tag mit einer etwas unterbesetzten Truppe
unterwegs. Glücklicherweise oder zufälligerweise, je nachdem wie man es
sieht, waren die Gastgeber in den gleichen Gewichtsklassen wie wir unbesetzt,
sodass diese Kämpfe nicht in die Wertung eingingen und uns nicht zum
Nachteil gereichten. Ansonsten hätten wir diese Punkte kampflos abgeben
müssen und wären bereits mit einem ordentlichen Rückstand in die Begegnung
gegangen.

Zum Geschehen auf der Kampffläche. Die erste Hälfte gestaltete sich sehr
ausgeglichen. Elia und Leon konnten ihre Kämpfe gewinnen und Paul konnte
ein Unentschieden ergattern. Dominik musste seinen Kampf leider
verletzungsbedingt aufgeben und Frieda kam gegen eine Gegnerin, die deutlich
größer und schwerer war als sie, leider nicht wirklich zum Zug. Klassisches
Unentschieden nach der ersten Hälfte – Zwischenstand 5:5.

Die zweite Hälfte verlief leider nicht nach Wunsch. Lediglich Frieda konnte ihren
Kampf noch für sich entscheiden, sodass wir ohne Zählbares für die Tabelle die
Heimreise antreten mussten und somit in unserer Gruppe den letzten Platz
einnahmen.

Was bleibt letztendlich als Fazit von der Jugendliga-Saison 2025? Dafür, dass
wir als sehr unerfahrene Gruppe an den Start gegangen sind – für die meisten
unserer Kinder waren es die ersten wettkampftechnischen Erfahrungen –
haben wir es eigentlich ordentlich gemacht. Gegen Fürth und Erlangen konnten
wir gut mithalten und auch gegen Ansbach konnten unsere Mädels einige
Kämpfe gewinnen. In Lauf wäre mit einer vollbesetzten Mannschaft vermutlich
auch mehr drin gewesen. So heißt es jetzt, über den Winter das
Technikrepertoire zu erweitern und daran zu arbeiten, dass wir einstudierte
Bewegungsabläufe und Techniken effektiver anwenden.

Zu guter Letzt noch einen herzlichen Dank an Chris, der mich an allen
Kampftagen begleitet hat und bei der Betreuung der Kinder unterstützt hat.
Auch an Melli, die an den Heimkampftagen als Kampfrichterin fungiert hat, und
Michi, der den Kampfrichtertisch besetzt hat, einen großen Dank.

Florian Burger