Kategorie: 2. Mannschaft

HG Ansbach II – TV Roßtal II 25:29

Die „Zwädde“ hält den Anschluss
Im ersten Spiel des neuen Jahres und zeitgleich das letzte der Hinrunde gastierte die Landesligareserve aus Roßtal bei der BOL-Reserve aus Ansbach. Die Gastgeber sind wenn man so will der „Dino“ der Bezirksliga. Mittlerweile spielen sie die achte Saison ununterbrochen in dieser Liga, so lange wie keine andere Mannschaft. Das hat auch durchaus ihren Grund. Mit einer gesunden Mischung aus älteren erfahrenen und jungen talentierten Spielern, spielte die HG meist in der oberen Tabellenhälfte mit und scheiterte teils knapp und sehr unglücklich am Aufstieg in die BOL. Der TVR durfte sich also auf ein durchaus schweres Spiel einstellen. Da die A-Jugend zeitgleich in Amberg gastierte und ein paar Spieler verhindert waren, wurde der Kader mit „Joggl“ Pelz, „Ener“ Gerbing und Spielertrainer Sebastian Schuh, um drei erfahrene Routiniers erweitert. Auch der langzeitverletzte Florian Blaßneck war wieder mit von der Partie.
Das gefühlt erste Mal in dieser Saison erwischte die „Zwädde“ den besseren Start. Schnell lag Roßtal mit 1:3 in Front. Als man die Rezatstädter dann jedoch ins Spiel kommen ließ, glichen diese schon beim 4:4 wieder aus. Dies sollte jedoch das letzte Unentschieden in diesem Spiel bleiben. Auch wenn der TVR im weiterem Verlauf nicht wirklich stärker spielte als die Gastgeber, agierten die Roßtaler dennoch etwas kaltschnäuziger und vor allem mit mehr Willen und setzte sich Tor für Tor ab, so dass zum Halbzeitpfiff ein 10:16 auf der Anzeigetafel prangte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schaffte es dann keines der beiden Teams mehr mit der nötigen Konsequenz vors gegnerische Tor zu kommen. Lediglich der Spielmacher der Hausherren, Thomas Hofmann, nutze den Platz, der ihm geboten wurde, rigoros aus, und die Handballgemeinschaft kam dank eines 5:1 Laufs wieder auf Tuchfühlung (15:17).  Als man sich jedoch in der Abwehr wieder auf den Halblinken der Gastgeber eingestellt hatte, stabilisierte sich die „Zwädde“ schnell und war im weiteren Verlauf das stärkere Team. Folgerichtig zogen die Mannen um Spielertrainer Sebastian Schuh ihrerseits mit einem 1:7 Lauf, vorentscheidend auf 17:24 davon. Bis zum 21:28 konnte der Vorsprung gehalten werden, ehe die Konzentration etwas nachließ und die bis zum kämpfenden Ansbacher bis auf ein gerechtfertigtes 25:29 verkürzten.
Mit einem Spiel weniger (es gibt noch ein Nachholspiel gegen den MTV Stadeln II), belegt die „Zwädde“ nun den fünften Tabellenplatz, Punktgleich mit dem TSV Altenfurt und der HG Ansbach II. Zusammen mit dem Tuspo Nürnberg, welcher einen Pluspunkt mehr zu bieten hat, bleiben dem momentan, drittplatzierten TuS Feuchtwangen, vier Mannschaften im Nacken, im Kampf um den dritten Aufstiegsplatz. Im Zweikampf um die Meisterschaft, wurde der ehemalige Spitzenreiter, TSV Altenberg, vom neuen Spitzenreiter (und kommendem Gegner), TV Bad Windsheim, regelecht deklassiert und mit 45:29 nach Hause geschickt. Jedoch will man sich von dem Ergebnis nicht abschrecken lassen, immerhin verlor man im Hinspiel gegen die Kurstädter denkbar knapp, als kurz vor Schluss die Chance auf Unentschieden vergeben wurde und man in den letzten Sekunden mit 23:25 verlor. Dennoch muss an diesem Tag vieles passen, um gegen den Favoriten bestehen zu können.
Für den TVR spielten: Blaßneck, Brandscher; Schuh 1, Schmidt 5/1, Auerochs 2, Eggen 5, Prenzel, Potjans 1, Gerbing N. 2, Gerbing R., Pelz 4/1, Meyer M. 3, Wild 6, Jordan.
Bericht der HG Ansbach
 
Köhler Thomas

TV Roßtal II – TuS Feuchtwangen 31:32

Es mangelt weiter an Konstanz über 60 Minuten
Im Marathon gegen die direkten Konkurrenten um Platz drei, empfing die „Zwädde“ an diesem Sonntag daheim den TuS Feuchtwangen. Ähnlich wie der TVR, ließen die Gäste bisher nur gegen die beiden Spitzenreiter und gegen den Tuspo Nürnberg punkte liegen, konnten jedoch bei letzterem zumindest einen Punkt für sich beanspruchen. Man konnte also ein spannendes Spiel erwarten.
Mit fünf A-Jugendlichen in der Anfangssieben startete die Landesligareserve in die erste Halbzeit. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei der TVR sowohl in der Abwehr, wie auch in der Abwehr den etwas solideren Eindruck erweckten. Dennoch blieb es bis zum 5:5 beim Unentschieden, ehe vor allem die A-Jugend um Marco Ehrmann und Simon Meßthaler, zusammen mit Dominik Bühler am Kreis, die Abwehr der Gäste teilweise sehr sehenswert auseinander nahmen. Beim 12:7 hatte der TVR bereits einen Fünftorevorsprung herausgespielt und konnte diesen bis zur Halbzeit halten (18:12).
Die ersten beiden Tore in Halbzeit zwei gehörten wieder dem Gastgeber, das war dann jedoch schon das höchste der Gefühle. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Roßtal, nutze der TuS um den Vorsprung wieder zu verkürzen. Auch nachdem man wieder auffüllen durfte, kamen die Hausherren nicht mehr so wirklich in die Spur. Beim 24:24 glichen die Feuchtwangener erstmals aus und übernahm kurz vor Schluss beim 28:29 endgültig die Führung. In den letzten Minuten, stellte TVR-Coach Sebastian Schuh nochmals auf eine Manndeckung um, um den Zweitorerückstand noch aufzuholen. Fast sollte es auch noch gelingen, beim Spielstand von 31:32 eroberte man nochmals den Ball, produzierte jedoch im Gegenstoß ein Stürmerfoul und verlor somit recht unglücklich am Ende mit einem Tor.
Bis zum nächsten Spiel im Januar bleiben nun vier Wochen Zeit, ehe man mit der HG Ansbach II den nächsten direkten Konkurrenten als Gegner hat. Betrachtet man die Spiele im Jahr 2015, so wird deutlich, dass die Bezirksliga, dieses Jahr in zwei Lager aufgebaut ist. Während man gegen die untere Hälfte der Tabelle im Schnitt mit mehr als zehn Toren unterschied gewinnen konnte, unterlag man bei den oberen Mannschaften denkbar knapp mit ein – oder zwei Toren (ausgenommen Altenberg). Es zeigt sich, dass der jungen Roßtaler Mannschaft in den entscheidenden Situationen noch die Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit fehlt, um knappe Spiele nach Hause zu schaukeln. Noch bleiben allerdings 13 Spiele, in dieser Hinsicht vieles besser zu machen, um am Ende dann auch das glücklichere Ende für sich beanspruchen zu können.
Für den TVR spielten: Brandscher, Gerbing T.; Marco E. 6, Marco P. 1, Simon H. 5/2, Simon M. 2; Simon W. 7/2, Dominik B. 5, Markus M. 1, Michael A., Ture P. 1, Manuel E. 1, Thomas K. 1, Kai H. 1.

Tuspo Nbg. – TV Roßtal II 30:28

Viel Licht und viel Schatten –  Die „Zwädde“ zeigt sich kämpferisch, am Ende jedoch auch zu grün hinter den Ohren
Für die Roßtaler Landesligareserve ging es an diesem Sonntag in Katzwang gegen den Gastgeber Tuspo Nürnberg. Zu Beginn agierten beide Kontrahenten auf Augenhöhe (4:4), doch im Laufe der ersten viertel Stunde setzten sich die Nürnberger immer weiter ab. Die viel zu großen Lücken in der offensiven Roßtaler Abwehr, nutzen die Nürnberger und erzielten in jedem Angriff ein Tor. Auf der Gegenseite traf die junge Mannschaft  des TVR‘s zu oft die falschen Entscheidungen und vergab so leichtfertig mehrere Angriffe. Nach einer guten viertel Stunde lag der Tuspo bereits mit 5 Toren in Front (11:6), als Trainer Sebastian Schuh die Auszeit nahm und auf eine 6:0 Abwehr umstellte. Dies sollte auch prompt Wirkung zeigen. Nach nicht einmal 3 Minuten stand es bereits 11:9 und der Trainer auf der Gegenseite sah sich gezwungen die Grüne Karte zu nehmen. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und man ging mit einem 18:15 in die Halbzeit.
In Halbzeit zwei erwischte die „Zwädde“ eigentlich den besseren Start, jedoch schaffte man es einfach nicht den Ball im Gegnerischen Tor unter zu bekommen, dreimal Pfosten, ein Gegenstoß übers Tor und zweimal auf den Torwart, hätte dem TV Roßtal durchaus das Genick brechen können, doch dank einer stabiler Abwehr ließ man die Gastgeber nicht zu weit davonziehen (21:17). Im weiteren Verlauf steigerte man die Torausbeute und holte Tor um Tor auf, bis man beim 24:25 erstmals die Führung übernahm. Diese konnte man auch bis zum 26:28 halten und man schien schon auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch am Ende wurden Erinnerungen an letzte Jahr wach, als man nach einem 6-Torerückstand beim Ansbach II das Spiel eine Minute vor Schluss noch drehte, am Ende jedoch mit einem Tor verlor. Auch diesmal zeigte sich die jungen Roßtaler ebenso Grün hinter den Ohren. Anstatt die Angriffe in den letzten Minuten sicher runter zu spielen, schloss man überhastet ab und gab dem Tuspo noch mehrere Gelegenheiten das Spiel abermals zu drehen, welche sie auch zu nutzen wussten. Schlussendlich nach einem 4:0 Lauf der Nürnberger verlor man das Spiel zurecht mit 30:28.
Nach nun zwei Niederlagen hat man den Kontakt zu den beiden Spitzenreitern Altenberg und Bad Windsheim verloren. Dafür findet man sich nun mit dem Tuspo Nürnberg, TuS Feuchtwangen und der HG Ansbach II, in einem Vierkampf um Platz drei in der Tabelle. Mit nun drei Niederlagen belegt die „Zwädde“ den sechsten Platz, kann sich jedoch mit einem Sieg gegen den TuS Feuchtwangen, am kommenden Wochenende, den dritten Platz zurückerobern.
 
Für den TVR spielten: Brandscher, Gerbing T., Halmen 3/2, Schmidt 1/1, Meyer, Prenzel 2, Potjans 3, Ehrmann 1, Gerbing N. 4, Meßthaler 4, Köhler, Bühler 4, Haltrich 5, Wild 1.
Köhler Thomas

TV Roßtal II – HC Neust./Aisch 30:18

Wiedergutmachung gelungen
Nach der desolaten Vorstellung in Oberasbach, blieb der „Zwäddn“ zwei Wochen Zeit, sich die Wunden zu lecken und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Mit dem HC Neustadt/Aisch erwartete man daheim natürlich einen völlig anderen Gegner. Die Gäste erreichten letzte Saison knapp den Klassenerhalt, mussten aber zu Beginn der laufenden Spielzeit den Abgang einiger Leistungsträger verkraften und stecken mit 4:10 Punkten mitten im Abstiegskampf. Auch ohne A-Jugend (welche Auswärts gegen die DJK Waldbütellbrunn einen deutlichen Sieg einheimste), stand Sebastian Schuh wieder eine volle Bank zur Verfügungen. Alles andere als ein deutlicher Sieg, gegen die nur zu acht angereisten Neustädter, wäre demnach nicht zufriedenstellend gewesen, wollte man weiterhin dem eigenen Anspruch als Aufstiegskandidat gerecht werden.
In der Abwehr zeigte die Landesligareserve dann auch von Beginn an, dass es für die Gäste heute nicht viel zu holen gibt, überquerte man jedoch die Mittellinie, sah das Ganze anders aus. Trotz einiger Ballgewinne schafften es die Roßtaler nicht, den Ball in erster und zweiter Welle sicher vors Gegnerische Tor zu bringen. Auch im Positionsspiel fehlte eine gewisse Routine, so vergab man leichtfertig mehrere Torchancen. Nach sieben Minuten sah sich Trainer Schuh deswegen gezwungen, beim Spielstand von nur 1:1 ein Team-Timeout zu nehmen. Dieses sollte auch prompt Wirkung zeigen, jedoch zu Beginn auf beiden Seiten. Dreimal legte der HC vor, der TVR zog nach. Beim Spielstand von 4:4 fand die „Zwädde“ dann auch in der Abwehr zur anfänglichen Stärke zurück und setzte sich mit einem 8:0-Lauf vorendscheidend ab (12:4). Zum Ende der Halbzeit schafften es die Hausherren dann nicht mehr, die Konzentration hoch zu halten und man ließ die Gäste nochmals auf fünf Tore verkürzen (15:10).
Mit sechs frischen Feldspielern startete man in die zweite Hälfte. Auf Seiten der Gäste machte sich dagegen der dünne Kader langsam bemerkbar. Die Angriffe des HC verloren zunehmend an Fahrt und der TVR drücke weiter aufs Gas. Bis Mitte zweite Halbzeit bauten die Roßtaler einen doppelten Tore Vorsprung heraus (24:12). In der letzten viertel Stunde schaltete man dann einen Gang runter und das Spiel plätscherte bis zum Schlusspfiff so vor sich hin (30:18).
Am kommenden Sonntag gastiert man um 16:30 beim BOL-Absteiger Tuspo Nürnberg. Die Mannschaft um Trainer Ingo Freisler, steht Momentan mit einem ausgeglichen Punktekonto auf dem siebten Tabellenplatz. Man kann davon ausgehen, dass die Zielsetzung des Turn-Sport Vereins zu Saisonbeginn eine andere war und dass sie alles daran setzten werden, den Abstand zu den oberen Plätzen wieder zu verkürzen. Sicher ist, dass sich die „Zwädde“ auf ein deutlich schwereres Spiel einstellen muss, in welchem die Favoritenrolle aber wohl doch deutlich auf Seiten der Roßtler liegt.
Für den TVR spielten: Brandscher; Hjälmen 3, Schmidt 3/1, Auerochs 5, Eggen 3, Prenzel, Potjans 3, Schoberth 1, Erben 2, Köhler 2, Urban 2, Meyer 1, Wild 3, Jordan 2.
Thomas Köhler

TSV Altenberg – TV Roßtal II 42:29

Ein großes „Entschuldigung“ an alle Zuschauer
 Auf dem Papier konnte man wohl zurecht vom Spitzenspiel an diesem Spieltag in der Bezirksliga sprechen. Immerhin gastierte mit dem TV Roßtal II der Drittplatzierte der Liga beim verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Altenberg. Jedoch wurde jeder Zuschauer, der hoffte ein Spiel zwischen zwei Spitzenmannschaften der Liga erwarten zu können, eines besseren belehrt. Statt „Erster“ gegen „Dritter“ erinnerte das Spiel eher an „Letzter“ gegen „Drittletzter“.
Auch wenn sich die „Zwädde“ vor nahm, den Bann des obligatorisch schlechten Start in jedes Spiel diesmal zu vermeiden, startete man wie eh und je unzureichend in diese Partie. Einzig der Tatsache geschuldet, dass der Gastgeber ebenso unkonzentriert in die Partie ging, konnte der TVR die Partie offen gestalten. Jeder der hoffte ein Spiel zweier Topmannschaften der Berzirksliga zu sehen, wurde bitter enttäuscht. Das einzige womit beide Mannschaften aufwarten konnte, war eine mangelhafte Chancenverwertung. Bis zum 2:3 schafften es die Roßtaler die Führung zu behaupten, ehe die Altenberger beim Spielstand von 4:3 das erste mal die Führung übernahmen und diese nicht mehr her gab. Treffsicher zeigen in dieser Zeit (und im kompletten Spiel) nur die beiden Spieler der Oberasbacher, Frank Theil und Martin Dobiasch, die zusammen mehr als ein drittel aller Tore im kompletten Spiel werfen sollten. Die Jungs von Sebastian Schuh dagegen schienen gar nicht zu wissen, was man auf dem Spielfeld zu suchen hatte. Auf Seiten des TV Roßtal fehlten zwar ein „Reiner“ Wild und Niklas Gerbing für den Rückraum, und der Gastgeber schaffte es (vielleicht auch unbewusst) diese Schwäche durch eine rigoros auf 6 Meter stehende Abwehr, konsequent zu nutzen, jedoch viel den restlichen Spielern erstaunlich wenig ein, sich adäquate Torchancen herauszuspielen. Dennoch blieb die „Zwädde“ bis zum 12:12 an den Hausherren dran. Wenige Minuten vor Ende der ersten Halbzeit, schienen die Roßtaler mit den Köpfen schon in der Kabine zu sein, und ließ den TSV bis auf drei Tore davonziehen (16:13).
Durchaus bewusst, dass auch der Gegner wohl weit unter seinen Möglichkeiten spielte, wollte man in Halbzeit zwei im Spiel endlich Fuß fassen. Dieses Ziel wurde jedoch erstaunlich weit verfehlt.
Mit dem Anspiel zur zweiten Halbzeit, baute der TSV Altenberg seine Führung prompt auf vier Tore aus. Schnell zeigte sich, dass die Gastgeber, nach der Halbzeit,  zumindest einen halben Gang nach oben schalten konnte, die Gäste aus Roßtal wollten sich dem Handballspiel jedoch weiter verweigern. Dementsprechend reichte dem Gastgeber diese kleine Leistungssteigerung aus, sich beim Spielstand von 28:22 auf sechs Tore abzusetzen. Eine Auszeit vom Coach Schuh erzielte an diesem Tag auch nicht die gewünschte Wirkung. Anstatt die Angriffe auszuspielen und sich gute Chancen zu erarbeiten, schloss die „Zwädde“ ihre Angriffe viel zu überhastet ab, wohl mit dem Gedanken im Hinterkopf, durch schnelle Tore doch noch einmal an die Gastgeber heran zu kommen. Diese Naivität wurde von den Hausherren jedoch gnadenlos ausgenutzt und so gut wie jeder (unvorbereitete) Torabschluss, wurde mit einem Gegenstoß bestraft. Völlig von der Rolle, wurde die zweite Mannschaft des TVR´s, in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit regelrecht überrollt. Bis zum Schlusspfiff zog der TSV bis auf 42:29 davon.
Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass zwei Mannschaften auf ähnlich niedrigen Niveau starteten, es der TSV Altenberg jedoch schaffte sich im laufe des Spiels zumindest ein wenig zu steigern und das Spiel mit einer gewissen Routine konzentriert zu Ende spielte. Der TVR dagegen ließ jegliches Engagement vermissen und kassierte somit eine zurecht deutliche Klatsche. Nun bleibt der „Zwädden“ nichts weiter übrig, als dieses Spiel so schnell wie möglich abzuhaken und sich in den kommen zwei Wochen ordentlich auf die nächste Partie gegen den HC Neustadt/Aisch vorzubereiten, um am 29. November daheim die nächsten zweit Punkte einfahren zu können.
Für den TVR spielten: Gerbing, Brandscher; Hjälmen 2, Ehrmann 2, Schmidt 3/3, Meyer, Pelz 4, Potjans 3, Prenzel 4/3, Erben, Köhler 2, Haltrich, Bühler 4, Jordan 5/3
 
Köhler Thomas