Kategorie: 2. Mannschaft

TSV Roßtal II – TSV Altenberg 28:24 (12:10)

Mit dem 4. Sieg infolge sichert sich die roßtaler Zwädde den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga und hat bis Weihnachten noch einiges vor sich, möchte sie diesen verteidigen.

Zu ungewohnter -andererseits sehr gewohnter Trainings- Zeit ging es für die Zwädde am Donnerstagabend um 20:30Uhr ins Punktespiel gegen den TSV Altenberg. Ähnlich wie die Roschdler hatten die Altenberger in dieser Saison bisher wenige Spiele absolviert. Daher waren die Gegner -trotz vieler alter und liebgewonnener Bekannter :*- aus Roßtaler Sicht schwer einzuschätzen. Die perfekte Ausgangslage für ein typisches und doch irgendwie untypisches Zwädde-Spiel.

Beide Mannschaften starteten mit vollem Kader und voller Motivation. Eigentlich gelang der Zwädden ein guter Einstieg in die Partie. Die Abwehr stand stabil, es wurde um jeden Ball gekämpft, Torhüter Leminem, bereits im vorherigen Spiel zum Helden avanciert, machte weiter, wo er gegen den HBC aufgehört hatte, und vorne fand die Mannschaft immer wieder Lösungen, die zu klaren Torchancen führten. Einzig eine Qualität lies die roßtaler Mannschaft, wie auch schon in den letzten Spielen, vermissen: Das Einnetzen, das Kasten-Treffen, das Einlochen, das Runde-ins-Eckige-Schieben, das Kugel-zwischen-die-Pfosten-Knallen, das Tor-Treffen. Der hellwache Altenberger Keeper vernagelte sein Tor und sorgte dafür, dass die Spieler der Zwädden nach und nach den Spaß am Spiel verloren. Folgerichtig das resignierte Resümee von Torwartsternchen Lenni zur Halbzeit: „Was macht ihr da vorne für eine Scheiße?“. Mit dem hart erkämpften Halbzeitstand von 12:10 war auch das Trainergespann nicht zufrieden. Entsprechend hitzlerig verlief die Halbzeitansprache.

Nichtsdestotrotz änderte sich in der zweiten Halbzeit wenig. Altenberg nutze seine gesamte Erfahrung -und einige Fehler der Zwädden gekonnt aus. So gestaltete sich der Spielstand, trotz gefühlt weiterhin guter Leistung der Zwädden, durchgehend ausgeglichen. Die Gäule aus dem Pferdetal ackerten dennoch unermüdlich und so gelang es der Zwädden sich ab der 51. Minute erstmalig mit mehreren Toren abzusetzen. Dabei spielte auch die taktische Entscheidung, in ein offensives Abwehrsystem zu wechseln und zunächst einen Mann rauszunehmen, später auf eine 5:1 Abwehr umzustellen, eine wichtige Rolle. So gelang es der Zwädden zum einen den entscheidungsstarken Kettner aus dem Spiel zu nehmen und zum anderen einige „einfache“ Tore per Ballgewinn und Gegenstoß zu erzielen. Der Vorsprung wurde bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gegeben. Zum Schlusspfiff zeigte die Anzeigetafel ein aus Roßtaler Sicht versöhnliches Ergebnis: 28:24.

Besonders ein treffsicherer Hightower, ein glänzender Niggo, der in der zweiten Halbzeit den roßtaler Kasten so sauber hielt wie seine Käsetheke und Mannschaftskapitän Yannik mit Leader-Mentalität vom Punkt (3/3 7-Meter) leisteten ihren Beitrag zum positiven Ausgang. Die guten Einzelleistungen können dennoch nicht ganz über die erschreckende Wurfstatistik des Head of Analytics, Thomas Gerbing, hinwegtäuschen: 28 Treffer, 30 Fehlwürfe frei vorm Tor.

Alles in allem also eine souveräne Zitterpartie ohne großen Leistungseinbruch, aber dennoch zu jeder Zeit spannungsgeladen, wie es die Zwäddefans lieben. Das Team freut sich darauf in einer intensiven Vorweihnachtszeit garantiert ähnlich spannende Partien gegen Wendelstein II (7.12.), Weißenburg (14.12.) und Mögeldorf (21.12.) liefern zu dürfen.

HBC Nürnberg III – TSV Roßtal II 26:37 (13:14)

Die letzten Trainingswochen waren endlich wieder besser besucht – ein Trend, der sich bereits in einer kleinen Siegesserie bemerkbar machte. Genau diesen Schwung wollte die Zwädde auch in die nächste Partie mitnehmen. Mit dem HBC wartete ein Gegner, der sich aktuell im hinteren Mittelfeld der Tabelle bewegt und gegen den man sich durchaus Chancen ausrechnete.

  1. Halbzeit

Eigentlich war vor dem Anpfiff alles klar: Aus einer konzentrierten, stabilen Abwehr heraus sollten einfache Tore über die erste und zweite Welle erzielt werden. Doch der Start verlief anders als geplant. Schnell lag die Zwädde mit zwei Toren im Rückstand, ehe man sich nach rund sechs Minuten fing und erstmals mit 3:4 in Führung gehen konnte.

Bis zur Halbzeit gelang es der Mannschaft nicht, sich entscheidend abzusetzen. Einfache Gegentore und zu viele eigene Fehlwürfe verhinderten einen größeren Vorsprung. So ging es mit einem unnötig knappen Spielstand in die Pause.

  1. Halbzeit

Nach dem Wiederanpfiff zeigte die Zwädde ein deutlich verbessertes Bild. Durch konsequenteres Auftreten konnte man sich einen Vorsprung von drei bis vier Toren erspielen. Doch das erhoffte Davonziehen blieb aus – unter anderem aufgrund der zwölf (!) Zeitstrafen in der zweiten Hälfte, die den Spielfluss immer wieder störten.

Dann folgte jedoch die stärkste Phase des Spiels:
Ab der 54. Minute – beim Stand von 24:28 – zündete die Zwädde ein wahres Offensivfeuerwerk. Mit unglaublichem Einsatz und einem eindrucksvollen Schlussspurt gelangen noch neun Treffer, während hinten kaum noch etwas zugelassen wurde. Am Ende stand ein verdienter Sieg, der Spieler, Zuschauer und vor allem das Trainerduo Hitzler und Gerbing gleichermaßen erfreute.

Ein großer Dank ging an unsere Unterstützer Luke und Frank, die mit ihrem Einsatz abermals einen wichtigen Anteil am Erfolg hatten.

TSV Roßtal II – TV 46 Nürnberg 32:28 (13:15)

Die Roßtaler Zwädde und der TV 46 Nürnberg lieferten sich am Samstag einen engen Kampf. Mit viel Optimismus startete die Zwädde in ihre zweite Heimpartie der Saison. Im letzten Spiel hatte man Ansbach II relativ deutlich bezwungen und damit einen generellen Aufwärtstrend bestätigt. Die Zwädde kann auch (halbwegs schnelle) Heimspiele. Natürlich gelang der souveräne Sieg auch mithilfe der Veteranen Wolf und Franke. Aber auch der Mannschaftskern versteckt sich momentan nicht.

Obwohl der Wind also vor dem Spiel ganz klar hinter den Roßtaler Rücken blies, zeigte die Zwädde gegen den TV 46 Nürnberg wieder einmal ihr klassisches Gesicht. Sehr viele Fehlwürfe und eine löchrige Abwehr sorgten dafür, dass der stetig knappe Spielverlauf zum Ende der ersten Halbzeit in Richtung des TV 46 ausschlug (13:15). Die Nürnberger boten eine solide Leistung und hatten u.a. eine bessere Trefferquote zu vermelden, die sie mit einem schönen Freiwurftreffer zur Halbzeit bestätigten.

Trainer und Spieler der Zwädden hatten sich einen anderen Spielverlauf vorgestellt. Entsprechend angemessen wurde die Mannschaft von den Coaches zum Start in die zweite Halbzeit angezündet. Das Feuerwerk blieb leider dennoch aus. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit, in der 54. Minute, gelang es den Roschdlern in Führung zu gehen (28:27). Damit wendete sich das Blatt. Auf einmal schaffte es die Zwädde mit Abwehrkampf, besseren Abschlüssen, etwas (etwas) schnellerem Spiel, einem unerwarteten Comeback vom ehemaligen Stammkeeper Tobias Gerbing, der sich stark in das Spiel hineinschraubte und möglicherweise mit etwas Glück, die Führung auszubauen und das Spiel unerwartet komfortabel mit 32:28 zu beenden.

Mal wieder ein klassisches Zwädde-Heimspiel. Im Gegensatz zur letzten Saison macht es jedoch Mut, dass die Zwädde auch ein so enges Spiel letztendlich für sich entscheiden kann. Mit diesem Mutmacher im Rücken freuen wir uns auf das nächste Auswärtsspiel gegen den HBC Nürnberg III, Samstag 16Uhr.

Tuspo Nürnberg – TSV Roßtal II 27:27 (12:13)

Punktgewinn gegen den Tabellenführer

Dem Tabellenführer den ersten Punkt abgenommen – intensives Spiel endet ohne Sieger.

Nach einer guten Trainingswoche standen die Vorzeichen für das Duell gegen den Spitzenreiter Tuspo Nürnberg vielversprechend. Die Devise war klar: Wir hatten nichts zu verlieren. Erneut erhielten wir im Tor Unterstützung von Wolf Hagen, der mit einer starken Leistung maßgeblich zum späteren Erfolg beitrug.

Allerdings verschlief die Zwädde die Anfangsphase komplett – nach zwölf Minuten stand es bereits 7:2 für Tuspo. Erst das frühe Timeout von Coach Hitzler zeigte Wirkung: Das Team fand endlich ins Spiel und kämpfte sich Tor um Tor heran. In der 26. Minute war der Rückstand aufgeholt (10:10), und zur Pause konnten wir sogar mit einer 12:13-Führung in die Kabine gehen.

Nach dem Seitenwechsel tat sich die Mannschaft zunächst schwer, wieder in den Rhythmus zu finden. Tuspo nutzte diese Phase und setzte sich bis zur 45. Minute erneut auf drei Tore ab. Doch in der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams um jeden Ball kämpften. In der letzten Minute gelang der Zwädden die viel umjubelte Führung, ehe Tuspo sieben Sekunden vor dem Ende doch noch den Ausgleich erzielen konnte. Die verbliebenen Sekunden reichten nicht mehr für einen letzten erfolgreichen Angriff.

Am Ende steht ein verdienter Punktgewinn gegen den Tabellenführer – und die Erkenntnis, dass mit etwas mehr Effektivität vom Siebenmeterpunkt und besserer Chancenverwertung sogar ein Sieg möglich gewesen wäre.

TuS Feuchtwangen – TSV Roßtal II 26:41 (10:19)

Zwädde im zweiten Spiel mit Kantersieg gegen Feuchtwangen  

Der Saisonstart gestaltet sich aktuell etwas zäh durch die letzte Spielabsagen hatte man eine Woche spielfrei. Dies stand aber dem Gesamtergebnis gegen Feuchtwangen nicht im Weg.  

Verstärkung im dezimierten Kader zahlt sich aus 

Mit den kurzfristig eingesprungenen Spielern Wolf Hagen (im Tor) und Timo Matschl konnte der Kader sinnvoll ergänzt werden. Beide trugen maßgeblich zum Erfolg bei und vor allem der bärenstarke Wolf sorgte mit starken Paraden und sicherem Rückhalt dafür, dass die Anfangsphase nicht zum Stolperstein wurde. 

Erste Halbzeit: Fehlstart verhindert – Tempogegenstöße als Schlüssel 

Die ersten Minuten des Spiels waren noch von Nervosität und Abschlussproblemen geprägt. Technische Fehler und eine gewisse Abschlussschwäche verhinderten zunächst eine frühe Führung. Doch dank der starken Torhüterleistung geriet die Zwädde nicht ins Hintertreffen. Nach etwa zehn Minuten fand das Team besser ins Spiel und nutzte vor allem Tempogegenstöße, um einfache Tore zu erzielen. Besonders erfolgreich dabei: Lars- ich hab heute Bock-Schmidt, der sich damit nahtlos in die Familie der zahlreichen und talentierten Roßtaler Schmidts einreiht. Bis zur Halbzeit konnte ein komfortabler 9-Tore-Vorsprung herausgespielt werden. Einziger Kritikpunkt: Die Abwehr agierte stellenweise zu passiv und ließ dem Gegner zu viel Raum. 

Zweite Halbzeit: Vorsprung ausgebaut – Konzentration lässt nach 

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, die Partie war früh entschieden. Allerdings schlichen sich im Laufe des Spiels einige Nachlässigkeiten ein, wodurch Feuchtwangen immerhin 16 Treffer im zweiten Abschnitt erzielen konnte. Dennoch war der Sieg nie gefährdet und das Endergebnis spiegelt eine konstante Leistung der Zwädden wider. 

Fazit und Ausblick 

Mit der vorhandenen Kaderstärke war das Ergebnis sehr zufriedenstellend. Die Mannschaft zeigte phasenweise ihr Potenzial, auch wenn in der Defensive noch Luft nach oben bleibt. In zwei Wochen wartet mit Tuspo Nürnberg ein starker Gegner – ein Absteiger aus der BOL. Hier wird eine konzentriertere und aggressivere Abwehrleistung notwendig sein, um erneut erfolgreich zu sein.