Kategorie: Allgemein

TSV Roßtal II – TuS Feuchtwangen 46:26 (27:14)

Nach den zuletzt gezeigten Leistung seit Jahreswechsel gegen Stadeln und Ansbach ist die Zwädde gewillt diesen Trend fortzusetzen und weiter auszubauen. Mit Zuversicht blickte man auf das bevorstehende Duell gegen Feuchtwangen, welches freitags kurz auf der Kippe stand und dennoch am Samstag stattfinden sollte.

  1. Halbzeit

Es war angerichtet. Ein großer Heimspieltag: Die Zwädde zwischen Damen 1 und der Erschden. Somit war die Halle bereits zum Anpfiff gut besucht. Mit viel positiver Energie und gelassenen Trainern wollte man das Spiel beginnen. Ehe man sich versah, leistete sich die Zwädde die immer wieder aufkommende Abschlussschwäche und verhalf Feuchtwangen zu ersten einfachen Treffern. Dies ging so weit, dass unser Trainergespann nach wahnsinnigen 4 gespielten Minuten die erste Auszeit nehmen musste. Zu diesem Zeitpunkt lief man einem Drei-Tore-Rückstand hinterher.

Die Ansprache zeigte Wirkung. Deutlich verbessert trat die Zwädde nun auf der Platte auf. Über den Ausgleich, (10:10) in der 13. Minute, hinaus konnte man dann noch sage und schreibe weitere 17 Tore in den restlichen 17 Minuten erzielen. Dies war auch nun endlich sauber vorgetragenen ersten und zweiten Wellen zu verdanken. In dieser Zeit schafften es die Gegner selbst nur noch 4 Mal unseren gut aufgelegten Niggo zu überwinden. Zur Halbzeitpause schien das Spiel gemessen am Spielstand von 27:14 bereits entschieden.

  1. Halbzeit

In der zweiten Hälfte ließen es die Jungs etwas ruhiger angehen. Dies merkte man hin und wieder in vereinzelten Aktionen in Angriff und Abwehr. Dennoch konnte man weitere 19 Tore erzielen und ließ nur noch 12 Tore zu. Ein überaus verdienter Sieg in Höhe von 46:26 stand zum Schlusspfiff zu Buche.

Nun heißt es die Konzentration hochzuhalten und gegen Altenberg am kommenden Sonntag möglichst die nächsten zwei Punkte zu entführen. Hoher Besuch hat sich mit Fahrradanreise angekündigt 😉

HG Ansbach II – TSV Roßtal II 18:31 (11:13)

Der Anti-Wolf und seine „Gelbwoschd“

Samstagnachmittag, 16:00 Uhr. Eine Wundervolle Zeit, um bei Minusgraden die Beckenweiherhalle in Ansbach zu besuchen, egal ob groß oder klein. Eine kleine Fandelegation aus Roßtal hat sich hierzu in der Halle zusammengefunden, um ein reinstes Torwart-Spektakel zu erleben. Aber zuallererst müssen wir ein paar Tage zurück spulen und uns die Worte unseres Nationaltorhüters Andi Wolff in Erinnerung rufen: „Österreich spielt einen Anti Handball.“. Hmm… dass Andi Wolff einer der besten Torhüter seiner Zeit ist, brauchen wir nicht zu diskutieren, ABER Österreich und Anti Handball???? Was, wenn ausgerechnet ein Wolf Österreicher und auch Torwart in einem ist?

Erstmal zurück zum Spiel. Die Ansprache des entspannten, noch nicht hitzigen Trainers Hitzler, klang eindeutig: Lasst uns das Spiel gewinnen und Platz 3 festigen! Doch so ging das Spiel leider nicht los. Nach 5 Minuten stand es 1:1. Bis dahin war es ein reines Torhüterduell und ausgerechnet AntiHagen hielt den Kasten mit 3 Paraden sauber. Gegenüberliegend, im Angriff, schaffte man es nicht, den Ball in der Kiste zu verräumen. Auch bei den Gegenstößen hatte man so seine Probleme. Wiedemann mit super Geschwindigkeit, aber leider auch einem Wurf, der anscheinend durch den Torwart hindurch ins Tor gehen sollte. Auch bis Minute 11 wurde das Spiel weiterhin von beiden Torhütern bestimmt. Und auch da zeigte sich wieder: Wolf bleibt Wolf. Die Paraden bis dahin: 5! Bei einem Spielstand von 3:5. Hitzler nahm die Auszeit, um die junge Truppe etwas wachzurütteln. Doch es ging schief, was nur schief gehen konnte. Vorne Ballverluste, sodass Ansbach knapp nach der Auszeit auf 5:5 verkürzen konnte. Ansbach mit vielen, erfahrenen Jungsenioren wie Liebich, Seiler, Hofmann und Krause, zeigte der jungen Truppe aus Roßtal, dass nicht immer nur das Tempo den heutigen Handball attraktiv aussehen lässt, sondern auch kontrollierte Pässe und geduldiges durchspielen zu Torerfolgen führen kann. So dröppelte das Spiel relativ unspektakulär von einem 8:8 in der 18. Minute zu einer 11:13 Pausenführung für die Roßtaler dahin. Lediglich die rote Karte für den Ansbacher Hofmann, nach einer gepflegten Schelle wie aus dem Lehrbuch an Tim Hennersdörfer, gab dem Spiel etwas Schwung mit.

Während der Halbzeit wurde in der roßtaler Kabine der Masterplan ausgeheckt und der kann in nur einem Wort beschrieben werden: TEMPO! In der Halle Wurde Schatz von Olschewski und J. Ortner warm gemacht. Ob diese Jungs dem Spiel ihren Stempel aufdrücken können?

Start in Halbzeit 2! Und wie! Stabile Abwehr, Torhüter-Paraden, die man sich im Traum nicht ausdenken könnte und vor allem TEMPO par excellence. Mit einem 0:7 Lauf für die Zwädde, strahlten vor allem Potjans (3) und Ortner (4) mit schnellem, intelligentem und präzisem Spiel. Ja, Ortner warf 4 Tore, doch muss man dazu erwähnen, dass es sich um Hannes, den älteren der Ortner Bros. handelte. Die Zwädde hörte nicht auf mit ihrer genialen Abwehr und dem Tempo nach vorne, sodass man weiter nicht viel über das Spiel berichten muss. In der 50. Minute bekam AntiWolf Hagen seinen höchst verdienten Feierabend und Nicolas „Niggo“ Schatz bekam seine Minuten. Einer unsere kleinsten Fans erkannte den Torhüter sofort und freute sich riesig, seinen Theken-Helfer, den „Gelbwoschd Niggo“, wiederzuerkennen. Und auch unser kleinster sollte nicht zu sehr enttäuscht werden. Zwar gab es diesmal keine „Gelbwoschd“ von ihm, aber Schatz hütete den Kasten so sauber wie die Wurst und Käseabteilung des heimischen Supermarktes. Auch Ortner J. konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen. So blieb das Aufwärmen in der Halbzeit nicht umsonst. Nach 60 Spielminuten nahm die Zwädde 2 Punkte mit in die eiskalte Dusche der Bezirkshauptstadt. Dank einer Brillanten Torhüterleistung und einer allgemeinen sportlichen Leistungssteigerung in Halbzeit 2 steht es am Ende verdient 18:31.

Für den TSV: Hagen, Schatz (beide Tor), Thorak, H. Ortner (5), J. Ortner (1), Potjans (5), Olschewski, Hennersdorf (8 + Goldener Lukas), Ahner (1), Wiedemann (3), Schöner, Brockschmidt (8)

TSV Roßtal II – MTV Stadeln II 36:25 (19:17)

Besser spät als nie? Bericht zum Spiel vom 11.01.26

Gegen dezimierte Stadelner feierte die Zwädde einen gelungenen Auftakt ins neue Jahr.

Nach dem missglückten Hinrundenabschluss (jeweils eine Niederlage gegen Weißenburg und Mögeldorf) hatte sich die Mannschaft um die beiden Bernds für den Rückrundenstart einiges vorgenommen.  Gegen den MTV Stadeln II, denen man sich im ersten spiel der Saison noch geschlagen geben musste (und damit haben wir alle Niederlagen der diesjährigen Saison in einem Abschnitt), wollte die Zwädde unbedingt zeigen, dass in ihr eine Aufstiegskandidatin steckt. Dennoch konnte sich die Mannschaft nach der Weihnachtspause ihrer Form keineswegs sicher sein und so warf man einen zumindest leicht beunruhigten Blick auf die 8 aus Stadeln angereisten Gegenspieler im Aufwärmdress. Klar, dass Stadeln I parallel spielte und vermutlich die meisten Vereinsressourcen in Beschlag nahm, konnte der Zwädden nicht schaden. Ein kleiner Kader ist gerade in den unteren Ligen erfahrungsgemäß jedoch häufig auch von Vorteil.

Hoch motiviert, aber dennoch etwas unsicher startete das roßtaler Team also ins erste Rückrundenheimspiel. Dies schlug sich auch im Ergebnis der 1. Halbzeit nieder. Vorne machte die Zwädde viel richtig und hatte seit einigen Spielen Mal wieder eine passable Wurfausbeute. In der Abwehr jedoch verhielt man sich allzu zaghaft -möglicherweise auch geschuldet des leider sehr sympathischen Auftretens der Gäste. Nachdem man also früh 3:6 in Führung ging, blieben die Stadelner bis zum Halbzeitstand (19:17) stets dran, obwohl Aushilfe -und gleichzeitig schon fester Bestandteil der Mannschaft- Wolf wieder einmal zeigte, was für tierische Reflexe in seinen Gliedmaßen stecken und ein ums andere Mal einen sicher geglaubten Treffer von der Linie kratze.

Glücklicherweise verfügt die Mannschaft über zwei Ansagen-Monster in der Kabine. So wurde in der zweiten Halbzeit zunächst zwar keine Neujahrsrakete gezündet, aber zumindest ein langsam aufsteigender Heißluftballon entfesselt. Oder so. Die Abwehr unterstütze ihren Keeper jedenfalls mehr. Mit Sicherheit machte sich nun auch der sehr kleine stadelner Kader bemerkbar. Jedenfalls gelang es der Zwädden sich mehr und mehr abzusetzen und die Ziele der Kabinenansprache zumindest auf der Anzeigentafel umzusetzen. Nach besserer Abwehr- und sehr guter Torwartleistung, die immer wieder in Gegenstößen mündete, lautete das Endergebnis schließlich 36:25. Erwähnenswert ist außerdem die tadellose Leistung der Schiedsrichter, die, neben den super fairen St. Adelnern, für eine entspannte Partie sorgten.

Heimspiele Am Wochenende

Heimspiele am 24.01.2026 bis 25.01.2026

Den Flyer zum Spiel gibts wie immer hier: Flyer

Hallen:
230341: Roßtal, Mittelschule, Wilhelm-Löhe-Str. 17, 90574 Roßtal
230140: Heilsbronn, Realschule, Ansbacher Str. 15, 91560 Heilsbronn
230260: Neuendettelsau, Sporthalle, Sportpark 40, 91564 Neuendettelsau