Erneute Niederlage für die BOL-Reserve
Auch gegen die Mannschaft der SG Kernfranken II musste die „Zwädde“ federn lassen.
Zu Beginn sah es gar nicht schlecht für den TVR aus. Potjans, Schmidt und Köhler erzielten in den Minuten eins, zwei und drei schnell die 3:0-Führung. Doch mit zunehmender Zeit fand vor allem Schuh auf Seiten der SG immer besser ins Spiel. Beziehungsweise, ließen die Gastgeber dem Halblinken auch recht viel Freiraum, um dort nach Belieben zu agieren und im Zusammenspiel mit seinem Kreis immer wieder leichte Tore zu erzielen. So erzielten Schuh und Moser zusammen 14 von 18 Toren für die Gäste in der ersten Halbzeit. Hinzu kam im Angriff erneut das Problem, dass man viel zu hektisch agierte und so leichtfertig viele Bälle herschenkte.
Auch in Halbzeit zwei sollte sich daran nicht viel ändern. Im Spielaufbau ließ man die nötige „Geilheit“ auf das Tor vermissen und hinten ließ man Schuh und Co. recht viel Freiraum ihr Spiel zu entwickeln. Auch wenn man an diesem Tag viel von dem Enthusiasmus der letzten Spiele viel vermissen ließ, ließ man sich bis zum 22:22 nie wirklich abschütteln. Doch dann verpasst man es erneut per 7m auszugleichen und gab dafür Scheiderer innerhalb von einer Minute gleich dreimal die Möglichkeit einzunetzen und plötzlich lag man wieder vier Tore im Hintertreffen. Diesen Vorsprung verteidigte die Zweite Mannschaft der SG Kernfranken dann bis zum Schlusspfiff.
Leider zeigte die roßtaler Reserve gerade zum Martinimarktheimspiel Ihre wohl schwächste Leistung in der laufenden Saison und verliert somit völlig zurecht mit 30:34. Man muss es in den folgenden Spielen unbedingt schaffen, auch in hektischen Phasen Ruhe ins Spiel zu bekommen, um sich dann wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen. Die nächste Möglichkeit vieles besser zu machen ist am kommenden Wochenende gegen die zweite Mannschaft des Post SV Nürnberg.
TVR: Wolff, Kurrer (beide Tor); Halmen 4, Ehrmann 3, Schmidt T. 5/5, Olschewski, Meyer 3, Potjans 2, Ortner 1, Meßthaler 2, Haltrich 4, Köhler 2, Bonakdar 2, Rößl 2.
Köhler Thomas
