TSV 46 Nbg – TSV Roßtal II 22:32 (7:13)

Bereits vor dem Spiel erreichte unsere Zwädde eine freudige Nachricht: Weißenburg hatte der Mannschaft einen Dienst erwiesen und Mögeldorf in eigener Halle geschlagen. Tabellenplatz 2 und damit der mögliche Aufstieg liegen also wieder in eigener Hand. Leicht wird es trotzdem nicht. Es gilt die verbleibenden fünf Spiele zu gewinnen, gegen Mögeldorf bestenfalls mit einer Tordifferenz von 3.

Und bevor man so weit denken konnte, stand erstmal der TSV 46 Nbg vor der Tür bzw. die Roschdler vor deren Tür. Trainer Hitzler schärfte der Mannschaft völlig zurecht ein, dass es den letzten Tabellenplatz nicht zu unterschätzen gilt. Abgesehen davon, dass die Zwädde allzeit für jedes Formtief zu haben ist, gestalteten die Nürnberger, spätestens seit dem Trainerwechsel, ihre Spiele sehr knapp (Sieg ggn. HBC, 2 Tore Unterschied ggn. Mögeldorf und 1 ggn. Wendelstein). Punkte und Tabellenplatz waren also ein schlechter Indikator für die aktuelle Stärke der Mannschaft.

Mit entsprechendem Respekt startete die Zwädde in das Spiel und das machte sich sofort bemerkbar. Niemand auf der roschdler Seite unterschätze den Gegner. Leider schaffte man es jedoch nicht sich gleichzeitig auf eigene Stärken zu konzentrieren. Immer wieder scheiterte die Mannschaft zu Beginn am starken Nürnberger Keeper. Und immer wieder rissen in der Abwehr Lücken auf. So gestaltete sich die erste Hälfte der ersten Hälfte sehr ausgeglichen (3:3, 12.Minute). Dann jedoch schaffte es die Zwädde sich ihre, in dieser Saison angeeignete, Routine und Selbstsicherheit zunutze zu machen. Mit wieder einmal starken Keepern zwischen den Pfosten, einigermaßen schnellen Gegenstößen und Geduld, hinten wie vorne, gelang es der Zwädden nach und nach sich abzusetzen. So ging es mit einem 7:13 in die Pause.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich. Die Männer des TSV 46 setzten immer wieder Nadelstiche durch gute 1vs.1 Aktionen oder Würfe aus dem Rückraum, aber insgesamt blieb die Zwädde konzentriert und setzte ihrerseits wunderschöne Team- und Einzelleistungen dagegen. Vom monsterblockenden Flo Thorak bis zu den rückraumschweißenden Sven Wörner und Felix Krugmann, gelang es einigen Heißspornen sich auszeichnen. Mit dem Endergebnis 22:32 kann die Mannschaft zufrieden sein. Ein wichtiger Schritt ist geschafft. Es folgen noch vier… Als nächstes geht es am Wahltag in eigener Halle gegen den HBC Nürnberg III, eine Mannschaft, die sich im letzten Spiel deutlich gegen Stadeln II durchsetzen konnte (35:29). Auch hier muss für die Zwädde ein Sieg her, möchte sie weiter an den Aufstieg glauben.