Besser spät als nie? Bericht zum Spiel vom 11.01.26
Gegen dezimierte Stadelner feierte die Zwädde einen gelungenen Auftakt ins neue Jahr.
Nach dem missglückten Hinrundenabschluss (jeweils eine Niederlage gegen Weißenburg und Mögeldorf) hatte sich die Mannschaft um die beiden Bernds für den Rückrundenstart einiges vorgenommen. Gegen den MTV Stadeln II, denen man sich im ersten spiel der Saison noch geschlagen geben musste (und damit haben wir alle Niederlagen der diesjährigen Saison in einem Abschnitt), wollte die Zwädde unbedingt zeigen, dass in ihr eine Aufstiegskandidatin steckt. Dennoch konnte sich die Mannschaft nach der Weihnachtspause ihrer Form keineswegs sicher sein und so warf man einen zumindest leicht beunruhigten Blick auf die 8 aus Stadeln angereisten Gegenspieler im Aufwärmdress. Klar, dass Stadeln I parallel spielte und vermutlich die meisten Vereinsressourcen in Beschlag nahm, konnte der Zwädden nicht schaden. Ein kleiner Kader ist gerade in den unteren Ligen erfahrungsgemäß jedoch häufig auch von Vorteil.
Hoch motiviert, aber dennoch etwas unsicher startete das roßtaler Team also ins erste Rückrundenheimspiel. Dies schlug sich auch im Ergebnis der 1. Halbzeit nieder. Vorne machte die Zwädde viel richtig und hatte seit einigen Spielen Mal wieder eine passable Wurfausbeute. In der Abwehr jedoch verhielt man sich allzu zaghaft -möglicherweise auch geschuldet des leider sehr sympathischen Auftretens der Gäste. Nachdem man also früh 3:6 in Führung ging, blieben die Stadelner bis zum Halbzeitstand (19:17) stets dran, obwohl Aushilfe -und gleichzeitig schon fester Bestandteil der Mannschaft- Wolf wieder einmal zeigte, was für tierische Reflexe in seinen Gliedmaßen stecken und ein ums andere Mal einen sicher geglaubten Treffer von der Linie kratze.
Glücklicherweise verfügt die Mannschaft über zwei Ansagen-Monster in der Kabine. So wurde in der zweiten Halbzeit zunächst zwar keine Neujahrsrakete gezündet, aber zumindest ein langsam aufsteigender Heißluftballon entfesselt. Oder so. Die Abwehr unterstütze ihren Keeper jedenfalls mehr. Mit Sicherheit machte sich nun auch der sehr kleine stadelner Kader bemerkbar. Jedenfalls gelang es der Zwädden sich mehr und mehr abzusetzen und die Ziele der Kabinenansprache zumindest auf der Anzeigentafel umzusetzen. Nach besserer Abwehr- und sehr guter Torwartleistung, die immer wieder in Gegenstößen mündete, lautete das Endergebnis schließlich 36:25. Erwähnenswert ist außerdem die tadellose Leistung der Schiedsrichter, die, neben den super fairen St. Adelnern, für eine entspannte Partie sorgten.
