Kategorie: 1. Mannschaft

SG DJK Rimpar II – TV Roßtal 26:24

Vier-Punkte-Spiel naht – Die Niederlage der Roßtaler Handballer war denkbar knapp

Bei der Landesliga-Spitzenmannschaft SG DJK Rimpar haben sich die Handballer des TV Roßtal trotz einer 24:26-Niederlage ordentlich aus der Affäre gezogen. Im Abstiegskampf hilft das aber nicht weiter. Am kommenden Wochenende wartet auf die Roßtaler ein sogenanntes Vier-Punkte-Spie1.
Zweimal-leisteten sich die Roßtaler fünfminütige Durchhänger – pro Halbzeit einen – und das reichte, um dem Gegner die Partie zu überlassen. Dabei war der TVR über weite Strecken ebenbürtig und bot dem Tabellenzweiten Paroli. Bis auf 10:5 zogen die Gastgeber nach 4:4 davon, zur Halbzeit lagen sie beim 13:10 immerhin noch mit drei Toren in Front.
Nach Wiederanpfiff kämpfte sich die Sieben von Trainer Wolfgang Schmidt auf 18:16 heran, als der zweite Aussetzer der Partie nahte. Erneut nutzte Rimpar Schwächen der Roßtaler, um sich diesmal bis auf 23:17 abzusetzen. Trainer Schmidt ließ die Abwehrformation noch offensiver agieren, so dass einige Ballgewinne gelangen – beim 24:23 versagten leider die Nerven, Rimpar entschied die Partie für sich. Die Niederlage hatten die Roßtaler einpreisen müssen, sie ist daher verschmerzbar. „Die Situation ist noch immer nicht aussichtslos, wir können den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen“ , sagt Trainer Schmidt. Dafür muss gegen SG Rodach/Großwalbur, das in der Tabelle als einziger hinter Roßtal liegt, ein Sieg her. rie
TV Roßtal: Kurrer, Butze – Franke 7, Wild 1, Fröschel, R. Gerbing, Schmitt 3, Wick, Brandscher 6/4, N. Gerbing 1, Hirschsteiner 2, Nepf 5, Schoberth, Stockfleth.

TV Roßtal – HSG Lauf/Heroldsberg 26:27

Abstiegsbedrohter Handball-Landesligist verliert zuhause – Gegentor in letzter Sekunde

Für den TV Roßtal wird die Luft im Abstiegskampf der Handball-Landesliga Nord immer dünner. Nach einer 26:27 -Heimniederlage gegen die HSG Lauf/Heroldsberg liegen die Roßtaler nun schon drei Punkte hinter dem Relegationsplatz.
In buchstäblich letzter Sekunde brachten die Gäste den Auswärtssieg in Roßtal per direkt verwandeltem Freiwurf unter Dach und Fach. Doch auch wenn dieser seiner Ansicht nach falsch ausgeführt worden war, ärgerte sich TVR-Trainer Wolfgang Schmidt vor allem über die eigene verpasste Chance: „Die Schlusssituation war nicht ausschlaggebend, denn wir hatten zuvor selbst Ballbesitz und hätten den Bieg eigentlich klarmachen müssen.“ Das gelang den Roßtalern jedoch nicht, und so wird die Situation, wie Schmidt es nach dem Schlusspfiff ausdrückte, „immer pre­kärer“. Denn den bisher mit den Roßtalern in der Tabelle auf Tuchfühlung befindlichen Teams vom Post SV Nürnberg und dem ASV Cham gelang es am vergangenen Spieltag, jeweils einen Sieg einzufahren und sich damit vom TVR abzusetzen.
Dass die Roßtaler am kommenden Wochenende zur SG DJK Rimpar II, dem Tabellenzweiten, reisen müssen, macht die Situation für sie nicht leichter. Und auch in den Wochen darauf stehen schwierige Spiele an. „Wir werden alles tun, auch gegen die guten Teams der Liga zu bestehen“, erklärte Schrnidt.
Gegen die Spielgemeinschaft . aus Lauf und Heroldsberg hätte dieses Vorhaben am Samstagabend schon beinahe geklappt. Zum Seitenwechsel hatten sich die Gäste nach ausgeglichenem Beginn zwar mit drei Toren auf 12:15 abgesetzt, doch die Roßtaler blieben im zweiten Durchgang dran. Binnen zwei Minuten hieß es 15:15, und auch eine erneute Zwei-Tore-Führung im weiteren Verlauf glichen die Roßtaler in der 54. Minute zum 24:24 aus. In der spannenden Schlussphase hatten die Gäste dann das bessere Ende für sich. „Gerade unsere offensive Abwehrformation hat schon ganz gut geklappt“, zog Schmidt hinterher Positives aus der Niederlage. „Aber an der Feinabstimmung müssen wir noch arbeiten.“ Viel Zeit dafür haben sie in Roßtal nicht mehr. Rie
 
TV Roßtal: Kurrer, Butze – Franke 7/2, Wild 1, Matthias 1, R. Gerbing, N. Gerbing, Brandscher 5, Schmidt 3, Nepf 4, Stockfleth 2, Wick 3, Hirschsteiner, Schoberth.

HC Erlangen III – TV Roßtal 36:29

Dem Coach ist nicht bange – Roßtals neuer Trainer gewinnt Niederlage etwas Positives ab
Es war eine Niederlage, die zu erwarten war. Mit 29:36 haben die Landesliga-Handballer gegen Tabellenführer HC Erlangen verloren. Für den neuen Trainer Wolfgang Schmidt kein Beinbruch, doch spätestens ab dem kommenden Wochenende wird es im Abstiegskampf ernst.

Als die Niederlage in Erlangen feststand, richtete Wolfgang Schmidt seinen Blick direkt auf die kommenden Aufgaben. „Die Einstellung war top, der Kampfgeist super. Das gibt Hoffnung für die nächsten Spiele“, sagte Schmidt, der die Roßtaler seit Ende Dezember betreut und die Nachfolge des zurückgetretenen Klaus Jahn antrat. Am kommenden Wochenende ist die HSG Lauf/Heroldsberg zu Gast, ein Team aus dem Mittelfeld. Da dürften die Trauben dann auch nicht ganz so hoch hängen wie in Erlangen.
„Die Erlanger stehen nicht umsonst ganz oben“, zollte Schmidt dem Gegner nach der Partie Respekt. Der beeindruckte vor allen Dingen mit seinem temporeichen Spiel, das die Roßtaler ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten zogen die Hausherren unwiderstehlich davon und führten zur Halbzeit mit 20:13.
Doch Roßtal gab sich nicht geschlagen. Im zweiten Durchgang erwischten sie einen Traumstart mit zwei Toren am Stück, bauten darauf auf und kamen langsam an die Erlanger heran. Beim Stand von 31:28, elf Minuten vor dem Ende, hätte die Partie kippen können, doch Roßtal musste dem schnellen Spiel der vorangegangenen Minuten Tribut zollen und handelte sich, wie in der ersten Hälfte, einige unnötige Treffer ein. Das Ergebnis fiel mit sieben Treffern Differenz zu hoch aus.
„Wir werden nun die Woche über intensiv im Training arbeiten und uns auf den nächsten Gegner einstellen“, kündigte Trainer Schmidt an, der nach eigenem Bekunden mit der Trainingsbeteiligung seiner Akteure zufrieden ist. „Ich habe den Eindruck, dass jeder in der Mannschaft weiß, worum es geht.“ Wenn die Roßtaler noch aus eigener Kraft den Gang in die Bezirksoberliga vermeiden wollen, ist ein Sieg Pflicht.Das weiß auch Trainer Wolfgang Schmidt: „Im nächsten Spiel geht es schon ans Eingemachte.“
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TV Roßtal: Meyer, Butze – Franke 3, Wild 1, Matthias 4, R. Gerbing, N. Gerbing 1, Brandscher 4, Schmidt 1, Nepf 3, Stockfleth 1, Wick 1, Hirschsteiner 6, Schoberth 1.

TSV Partenstein – TV Roßtal 34:27

Roßtal hat die Seuche – auf und neben dem Platz

Was war denn da los? Ein Großteil der Anwesenden auf der Weihnachtsfeier am Freitag hat es in den darauffolgenden zwei Tagen dahingerafft. Doch während Zweite und Damenmannschaft ihr spielfreies Wochenende getrost auf dem Topf verbringen konnten, hatte die „Erschde“ ja bekanntlich ihr letztes Vorrundenspiel zu bestreiten. Wer hat also die ominösen Noroviren am Freitagabend gestreut? Christoph Heldauer? Die Illuminati? Der Kreml? Oder gar der TSV Partenstein?
Dieser tat sich jedenfalls am Sonntagnachmittag außerordentlich leicht, gegen die übriggebliebene Rumpftruppe des TV Roßtal zwei überaus wichtige Punkte einzufahren. Neben Christoph Nepf, Steffen Schmitt, Dietmar Mathias, Moritz Fröschel, Niklas Gerbing und Alexander Brandscher war auch Spielertrainer René Gerbing selbst nicht einsatzfähig. Simon Wild versuchte es immerhin zunächst, musste sich jedoch nach zehn Minuten in die Horizontale hinter der Bank begeben. Somit blieb noch ein Auswechsler, um für eine Sensation im unterfränkischen Partenstein zu sorgen. Die Roßtaler legten anfangs auch konzentriert los, gingen schnell mit 2:0 in Führung und lagen bis zum 3:2 weiter in Front. Ein 0:8-Lauf in den folgenden Minuten sorgte dann aber für eine rasche Entscheidung, die beim 9:18-Pausenrückstand noch deutlicher ausfiel. Die Gerbing-Boys konnten leider zu keiner Zeit in der Abwehr überzeugen. Ein ums andere Mal gelang der Gastgeber durch einfaches Parallelstoßen zum Torerfolg. Dass man im Angriff in dieser Konstellation nicht eingespielt sein konnte war klar, allerdings zeigten die beiden Rückraumshooter Sebastian Wick und Christoph Heldauer im Laufe der Partie immer wieder schöne Einzelaktionen. Immerhin auf sechs Treffer (24:30) kamen die Gäste im zweiten Durchgang noch einmal heran, gefährden konnte man den TSV Partenstein, der im Übrigen seit eineinhalb Jahren nicht mehr in eigener Halle verlor, indes nicht mehr.
Es wird als ein „Wochenende zum Erbrechen“ in Erinnerung bleiben, und nachdem der Schreiber dieser Zeilen auch endliche wieder feste Nahrung bei sich behalten kann, freut er sich auf die Weihnachtsgans und wünscht allen: Gute Besserung und schöne Feiertage!
TVR: Butze, Kurrer – Franke 2, Wild, Stockfleth, Potjans 2, Wick 9, Heldauer 6, Gruber 3, Hirschsteiner 5/3.
Manuel Erben