Kategorie: 2. Mannschaft

TV Roßtal II – HSC Neustadt/Aisch 30:29

Arbeitssieg
Gegen den HC Neustadt/Aisch erkämpft sich der TVR einen erneut unnötig spannenden Arbeitssieg und sieht sich das erste mal in der Saison auf einem Aufstiegsplatz wieder.
Zu Beginn des Spiels vermochte es keine Mannschaft sich entscheidend vom Gegner abzusetzen. Bis zum 7:9 aus Sicht der Hausherren wechselte die Führung immer wieder die Seite. Fürs Tore werfen waren in der Anfangsphase vor allem zwei Akteure zuständig. Für den Handballclub aus Neustadt war dies ihr Kreisspieler Simon Schröck, welcher, wenn einmal am Ball, kaum zu halten war und den Ball entweder selber versenkte, oder einen sieben Meter herausholte. Auf Roßtaler Seite war es vor allem Kai Haltrich, der bei einem Ballgewinn gefühlt schon am gegnerischen 9m-Kreis auf seinen Gegenstoßpass wartete, ehe die Gäste auf Rückzug umschalteten. Ab dem Spielstand von 7:9 waren es dann jedoch die Mannen um Kai King, die das Zepter in die Hand nahmen. Mit einem 10:1 Lauf, ging man selber in Führung und baute diese auf sieben Tore aus (17:10). Man hätte durchaus mit einem beruhigenden Puffer in die Pause gehen können, hätte man nicht in den letzten Minuten das Spiel abermals schleifen lassen. So holten die Gäste bis zum Pausenpfiff auf drei Tore auf (17:14).
Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, der HC holte weiter auf und glich beim Spielstand von 17:17 wieder aus. Ab diesem Zeitpunkt legten die Gastgeber meist ein Tor vor, ehe die Gäste wieder ausglichen. Zwischenzeitlich setzte sich die „Zwädde“ zwar auf vier Tore ab (24:20), beim 25:25 wurde der Spielstand jedoch dann abermals egalisiert. In den letzten gut fünf Minuten wurde das Spiel, man möchte schon fast sagen „wie gewohnt“, extrem Spannend. Der TVR legte noch zweimal vor, ehe sie die Führung das erste Mal seit dem 7:9 wieder aus der Hand gaben (27:28). Gute drei Minuten vor Schluss eroberte man sich die Führung zurück (30:29). Im Darauffolgenden Gegenangriff kam es dann jedoch ganz bitter für die Mannschaft um Sebastian Schuh. Innerhalb von sieben Sekunden dezimierte man sich selber doppelt, einmal durchaus unglücklich, einmal ungeschickt. Die Zeichen standen denkbar schlecht. Sebastian Kurrer parierte jedoch den folgenden Strafwurf und verteidigte so die Eintoreführung. Jedoch fand man im Angirff in doppelter unterzahl keine Möglichkeit den Ball im Gegnerischen Netzt unter zu bringen. Doch auch die Neustädter wussten ihre zweite Chance nicht zu nutzen. Im Gegenzug bekamen die Gastgeber die Chance mit einem Strafwurf das Spiel zu entscheiden, vergaben jedoch diese Gelegenheit. Die Gäste wiederrum bekamen einen dritten Versuch den Ausgleich zu erzielen. Doch auch im dritten Anlauf verteidigte der TVR seine Eintoreführung und holt sich somit zwei wichtige Punkte im Aufstiegskampf.
Am kommenden Wochenende tritt die „Zwädde“ auswärts bei der Landesligareserve der HG Ansbach, ehe man sich daheim gegen den direkten Konkurrenten aus Stein messen muss.
TVR: Gerbing, Kurrer – Halmen 3, Haltrich 12, Meyer, Raum, Ruf 2, Wild 4, Prenzel 1, Erben, Köhler, Ahner, Heldauer 7/4, Jordan 1.

TuS Feuchtwangen – TV Roßtal II 34:36

Kampf um Platz drei ist eröffnet
Nach 3 wöchiger Spielpause ging es für die „Zwädde“ zum Tabellennachbarn nach Feuchtwangen. Mit dem Aufsteiger hatte man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleicht. Damals konterten die Gäste den Gastgeber nach allen Regeln der Kunst aus und bescherten dem TVR mit 35:47 die Höchste Saisonniederlage. Wagt man einen Blick auf die Statistik, so wird deutlich, das sich der TuS in dieser Saison nur auf eines Konzentrierte: Tore werfen. Der Gastgeber besitzt mit 539 Toren nicht nur den mit Abstand besten Angriff der Liga (80 Tore mehr als der Tabellenführer Lauf/Heroldsberg), sondern kassierte mit 505 Toren auch deutlich die meisten Gegentreffer. Dies ist sicherlich auch dem schnellen Spiel der Feuchtwangener verschuldet, viele Angriffe, ergo viele Tore. Und genau hier setzte Gästecoach  Sebastian Schuh an. Ein schnelles Umschalten und Rückzugsverhalten war das A und O, um nicht wieder unter die Räder zu geraten.
Und dies sollte gleich zu Beginn auch gut funktionieren. Der TVR spielte die Angriffe konzentriert zu Ende, lies keine Gegenstöße zu und stand auch in der Abwehr solide. Beim Spielstand von 5:10 setzte sich die „Zwädde“ das erste Mal mit fünf Toren ab und verwaltete das Ergebnis vorerst. Jedoch wurden in der Folgezeit einige Angriffe leichtfertig her gegeben und auch in der Abwehr hatte man mit Marcus Feist so seine Probleme. So holte Feuchtwangen peu à peu auf und verkürzte auf zwei Tore (11:13). Erst als man wegen einer Zweiminutenstrafe in Unterzahl agierte, spielte der TVR wieder konzentrierter und baute die Führung wieder auf fünf Tore aus. Jedoch konnte man auch diesen Vorsprung nicht halten, Feuchtwangen holte wieder Tor für Tor auf und verkürzte bis zur Pause auf 20:21.
Zur Pause zeigte sich, dass die Statistik nicht log. 41 Tore in 30min; in den Spielen von Feuchtwangen fallen viele Tore.
In der zweiten Hälfte setzten sich die Mannen von Sebastian Schuh zwar gleich zu Beginn etwas ab, bauten die Führung abermals bis auf fünf Tore aus (25:30), jedoch kam nie wirklich das Gefühl auf, dass sich das Spiel frühzeitig entscheiden könntet. Und so kam es auch: Der Gastgeber kämpfte aufopferungsvoll weiter und verkürzte abermals auf ein Tor (33:34). In den letzten Minuten setzte Feuchtwangen dann alles auf eine Karte, setzte die Roßtaler von der Mittellinie an unter Druck um mit einem Gegenstoß vielleicht doch noch die ersten Punkte in der Rückrunde zu holen. Die „Zwädde“ spielte die Angriffe jedoch ruhig zu Ende und gewann mit 34:36.
Seit diesem Wochenende ist das anfängliche Saisonziel, Klassenerhalt, nun endgültig in trockenen Tüchern. Das man zum Ende der Saison sogar um den Aufstieg mitkämpft, konnte man im September noch nicht erahnen, als die Truppe von Sebastian Schuh eine Woche vor dem ersten Spiel aus A-Jugend und der Männerrumpftruppe zusammengewürfelt wurde. In den verbleibenden 5 Spieltagen will man die Aufgabe Aufstieg natürlich annehmen und so auch den Fans noch ein spannendes Saisonfinale bieten. Da der Mitkonkurrent und Lokalrivale TSV Stein daheim gegen den TV Bad Windsheim gepatzt hat, ist man nun punktgleich mit dem Drittplatzierten und der Kampf um den 3 Aufstiegsplatz kann beginnen.
TVR: Gerbing, Meyer F. – Halmen 1, Schmidt, Haltrich 9, Raum 2, Ruf 1, Wild 6, Fröschel 3, Erben 2, Ahner, Heldauer 9/3, Jordan 3.

TV Roßtal II – TSV 46 Nbg. 33:22

Jung gegen Alt 
Auch wenn es am Wochenende gegen den etwas in die Jahre gekommenen Tabellenletzten vom TSV 46 Nürnberg (∅ 32 J.) ging, war die „Zwädde“ (∅ 24 J.)gewarnt, nachdem sie im Hinspiel gegen einen vermeidlich schwachen Gegner am Ende nur knapp gewinnen konnte. Dazu kam, dass entgegen dem Hinrundenspiel, der Gast mit einem deutlichen stärkeren Kader anreiste und beim TVR einige Akteure verhindert waren. Um dennoch auf jede Situation vorbereitet zu sein, verpflichtete Trainer Sebastian Schuh einmal Oldie Uwe Baier aus der Dritten Mannschaft, und einmal den 17 jährigen Marco Ehrmann aus der B-Jugend, der sein Debüt in der Männermannschaft feiern durfte.
Von Beginn an zeigte die zweite Mannschaft vor allem in Abwehr, dass sie an diesen Tag keine Zweifel am Sieger lassen wollte. Dank einer starken Defensive musste Tobias Gerbing bis zur 15. Minute kein einziges Mal hinter sich greifen und die „Zwädde“ ging mit 6:0 in Führung. Auch wenn man im weiteren Verlauf etwas unkonzentrierter agierte, baute man im Lauf der ersten Halbzeit den Vorsprung weiter auf neun Tore, zum 17:8 aus.
In der Halbzeitansprache machte Trainer Schuh noch einmal darauf aufmerksam, dass es nun wichtig ist, konzentriert weiter zu spielen. Immerhin zeigte man in der Hinrunde, dass es der „Zwädden“ immer wieder schwer viel, einen Vorsprung über die komplette Spielzeit zu verteidigen. Anders an diesem Wochenende. Auch wenn die Führung nicht nennenswert ausgebaut werden konnte, so zeigte die zweite Mannschaft, dass für die Gäste an diesem Abend nicht viel zu holen war. Vor allem das Nachwuchstalent aus der B-Jugend, Marco Ehrmann, brachte die Gästeabwehr in der zweiten Hälfte immer wieder vor große Probleme. So baute die zweite Mannschaft ihre Führung bis zum Schluss auf 11 Tore aus und gewann das Spiel, diesmal auch durchaus verdient mit 33:22 .
TVR: Meyer, Gerbing; Halmen 5, Ehrmann 4/1, Schmidt, 4/3, Baier, Raum 2, Jordan 2, Wild, Erben 3, Köhler 2, Meyer M. 3, Heldauer 7, Prenzel 2.

HG Zirndorf II – TV Roßtal II 25:26

Zwädde gewinnt denkbar knapp im „kleinen Derby“ gegen die HG Zirndorf II
TVR- Reserve kann nach „chaotischem Mittelteil“ erst in letzter Sekunde den Siegtreffer zum 25:26 markieren
 
Nachdem sich gestern bereits die beiden ersten Mannschaften duelliert hatten, wollte heute die zweite Herrenmannschaft des TVR nachziehen und ebenfalls die Punkte aus Zirndorf entführen, wenn auch vor weit weniger beeindruckender Kulisse in der Jahnhalle.
Die erste Halbzeit verlief erwartungsgemäß, die erfahrene Mannschaft der Bibertstädter versuchte, über ihre Routine ihr mangelndes Tempospiel auszugleichen, wohingegen die mit 1,5 Ausnahmen sehr junge Roßtaler Mannschaft ihr Erfolgsgeheimnis im schnellen und dynamischen Spiel suchte.
Dies klappte auch meist recht gut, auch wenn der ein oder andere Ball nicht im Gehäuse untergebracht werden konnte, sodass es zum Pausentee  9:14 für die Zwädde stand.
War das bereits die Entscheidung? Zunächst sah es ganz danach aus, der Vorsprung konnte gehalten werden und bis zum 16:22 sah es nach einem klaren Sieg für die Mannschaft von Sebbi Schuh aus. Ab dem Treffer der HG zum 17:22 brachen jedoch alle Dämme. Sowohl offensiv als auch defensiv fehlte ein klares Konzept und es wurden Bälle in Serie vergeben. Alle Stärken der Mannschaft aus der ersten Halbzeit waren auf einmal auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Mit dem 23:22 konnten die Zirndorfer sogar in Führung gehen.
Mit Müh und Not konnte das 25:25 in der Schlussminute gehalten werden und die Zwädde bekam noch eine letzte Chance. Mit etwas Glück konnte noch ein 7-Meter herausgeholt werden, der zum 25:26 Siegtreffer verwandelt wurde.
 
Es spielten:
Meyer F.- Halmen (4), Haltrich (8), Schmidt, Meyer M., Eggen(1), Tschuri, Wild P.(2), Wick(1), Erben (2), Jordan (1), Prenzel, Ahner (1), Heldauer (5/2)