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Das Abenteuer Landesliga beginnt

SAISONSTART DAMEN I

Nur kurz gönnte nach den Aufstiegsspielen Coach Uli Wendler seinen Mädels Pause, ehe es am 20. Juni mit der Vorbereitung auf die erste Landesliga Saison los ging. Große Veränderungen am Kader gab es nicht. Zum Team zurück stößt nach zwei Jahren berufsbedingter Pause Erfahrung und Routine in Form von Barbara Herz, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Herzlich willkommen zurück Bärbel.

Sylvia Gehring beendet leider Ihre aktive Karriere. Sie bleibt uns aber erfreulicherweise erhalten und wechselt als Betreuerin ins Trainerteam und wird uns bei den Spielen mit Ihrem taktischen Überblick bereichern. Außerdem hinzugekommen ins Trainerteam ist Dominik Herbst, welcher Uli als Co-Coach unterstützt und Fabian Urs, der besonders unsere Torhüterinnen quälen wird. Vielen Dank an dieser Stelle!!

Und los gings also: Dreimal wöchentlich schwitzten wir bei zwei handballspezifischen und einer konditionellen Einheit. Hierfür wechselten wir montags von der Mittelschule in die Sportmeile, um den Umgang mit dem für uns ungewohnten Harz am Ball zu üben.

Intensiviert wurde die Vorbereitung dieses Jahr durch zwei Trainingslager. Ende Juli noch geprägt von technischen und spielerischen Aspekten, war das zweite Trainingslager Anfang September vor allem für die Spielpraxis gedacht. Bei drei Testspielen gegen Ansbach, Hersbruck und Altenberg wurden vorhandene und neu erlernte Dinge mehr oder weniger gut umgesetzt 😉

Der ursprüngliche Saisonbeginn am 17.09 gegen die Damen des HC Sulzbach musste allerdings aufgrund Urlaub mehrerer Spielerinnen um eine Woche verschoben werden. Am Samstag, den 24.09. geht es auswärts gegen keinen geringeren als die Bayernliga Absteigerinnen des HaSpo Bayreuth.

Als letzte und sehr gewagte Praxis vor diesem Spiel, testeten wir uns also am 17.09, anstelle des Sulzbach Spiels, gegen die Damen von HG Zirndorf 1, welche aktuell in der Bayernliga spielen. Die zu Beginn gesetzte Devise „Erlebnis vor Ergebnis“ wurde zur Halbzeit zwar zurückgenommen, dennoch war es alles in allem ein Testspiel, in dem wir uns durch die harzige Angelegenheit durchgekämpft haben und mit dem Ausgang zufrieden sein können.

Ab jetzt sind wir gespannt auf eine mit Sicherheit anstrengende Saison, in der wir jedoch unser Bestes geben werden! Klare Zielsetzung ist natürlich der Klassenerhalt, welchen wir zwar ohne Neuzugänge angehen, aber mit unserem seit vielen Jahren eingespielten Team erreichen möchten.

Dabei bauen wir auch diese Saison auf die ein oder andere Hilfe unserer 2. Damenmannschaft. Die Vorbereitung über hat beispielsweise Nina Eder bereits mittrainiert und wird uns bestimmt beim einen oder anderen Spiel unterstützen.

Zu Beginn fehlen wird uns leider unsere Flügelflitzerin Marion, die sich Mitte September einen Fingerbruch zuzog. Wir wünschen ihr eine hoffentlich schnelle Genesung und freuen uns schon wieder darauf, sie nicht mehr nur am Spielfeldrand als Unterstützung dabei zu haben.

Wir hoffen, dass der Rest von uns gesund und unverletzt bleibt und wir auch während der Saison keine schlimmen Verletzungen zu beklagen haben werden.

Wir freuen uns auf kräftige Unterstützung auf der Tribüne bei den Heim- und Auswärtsspielen, bedanken uns herzlich bei unserem Kampfgericht aus Hermine und Christian, die uns auch in diesem Jahr wieder treu zur Seite stehen, und werden uns – erfolgreich oder nicht, aber mit Spaß und Leidenschaft – durch die Landesliga scheppern!

Unser Kader: Barbara Zimmermann, Jessica Kaiser (Beide Tor), Carolin Brandscher, Mareike Mailänder, Barbara Herz, Melanie Eisgedt, Simone Strecker, Stephanie Eisgedt, Andrea Raum, Antonia Schönfeld, Ricarda Spreiter, Sandra Becker, Annika Peipp, Marina Petzold und Marion Schrader

Gegnerinnen in der Landesliga Nord:

TV 1861 Erlangen-Bruck, TSG Estenfeld, TSV Wendelstein, MTV Pfaffenhofen, HC Sulzbach Rosenberg, SC 04 Schwabach, HaSpo Bayreuth, SG Helmbrechts/Münchberg, HG Zirndorf II, TV Marktsteft und HC 03 Bamberg

HSC Coburg II – TSV Roßtal 24:26 (13:11)

„Wir können zwar nix, sind aber eine Mannschaft!“

Mit diesen Worten stimmte Kapitän Chris Nepf seine Mannschaft gegen den Drittligaabsteiger aus Coburg ein! Dank einer sowohl kämpferischen Monsterleistung wie auch einer teilweise überragenden Abwehrarbeit, in der jeder für jeden kämpfte, verschob und die gegnerischen Rückraumschützen zur Verzweiflung brachte, konnte der erste Saisonssieg im ersten Spiel eingefahren werden! Doch nun der Reihe nach…

Kurze Sommerpause

Nach den kräftezehrenden Play-Downs wurde nur kurz pausiert, da die nächste Saison schon wieder in den Startlöchern stand. Sprinteinheiten, Krafttraining und viel Training mit dem Ball standen an der Tagesordnung. Es wurden vom neue Regeln eigeführt, die das Spiel deutlich schneller machen sollten und das wurde auf Biegen und Brechen trainiert. Am Anfang noch mit Schwierigkeiten, gegen Ende wurde es immer besser.

Es standen diverse Testspiele an, welche selten souverän verliefen. Eher machte man sich nach jedem Spiel Gedanken, warum man gegen teilweise Mannschaften, welche 1 bis 2 Ligen unter dem TSV spielten, immer nur knapp gewann. Bei einem sehr gut besetzten Turnier Anfang September in Ismaning erreichte man einen letzten Platz, ohne einen einzigen Sieg eingefahren zu haben. Auch die Testspiele gegen Stadeln und den HBC Nürnberg, welche zwar gewonnen wurden, waren nicht zufriedenstellend. Mit den gezeigten Leistungen, da waren sich die Trainer sicher, wird das eine ganz, ganz schwierige Saison. Nur mit mindestens 100% Leistung und Einsatzbereitschaft wäre in diesem Jahr etwas zu gewinnen!

Sonntagsspiele sind etwas Schönes

So fuhr man mit einem ungewissen Gefühl zum HSC Coburg II, welche letztes Jahr noch in der dritten Liga spielten. Es konnte alles passieren – entweder man kommt richtig unter die Räder oder man gewinnt! Und es passierte das fast nicht für möglich gehaltene: Man gewann gegen eine sehr talentierte, aber auch junge Mannschaft aus Coburg!

Das Spiel begann ausgeglichen, aber mit leichten Vorteilen für Coburg. Das Tempospiel auf beiden Seiten war hoch. So stand es nach 2:30 Minuten bereits 3:1 für Coburg. Die Mannschaft ist auf allen Positionen gut besetzt, spiel- und wurfstark. Jedoch konnten die Gebrüder Nepf im Innenblock stark dagegenhalten und machten den Rückraumschützen das Leben mehr als schwer. Marcel Cissé spielte wie gewohnt und verlor gefühlt keinen einzigen Zweikampf – ein eher ungewohntes Gefühl für die Halblinken aus Coburg. Simon Meßthaler spielte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr stark auf! Die Erschde kämpfte sich immer besser ins Spiel und glich in Minute 12 zum 5:5 aus und ging dann noch mit 5:6 durch Kai Haltrich in Führung! Nun wurde verbissen um jeden Zentimeter gekämpft und Roßtal legte tatsächlich immer wieder vor, obwohl nicht alles fehlerfrei im Angriff verlief. Auch Torwart Wolf Hagen hielt immer wieder wichtige Bälle. Jedoch vergab man dann einige
Hochkaräter und geriet kurz vor der Halbzeit durch eine strittige 7-Meter Entscheidung mit 13:11 ins Hintertreffen.

In der Kabine war man sich einig: Hier war heute etwas zu holen! Die Trainer waren sehr zufrieden, vor allem mit der Abwehr. Einfach die Fehler im Angriff etwas reduzieren und in der Abwehr noch mehr reden und verschieben!

Jedoch kam auch Coburg II gut aus der Kabine zurück und begann die zweite Hälfte mit einem spektakulären Kempa-Trick. Roßtal blieb aber immer in Schlagdistanz. Aber es blieb ausgeglichen und somit stand es 19:16 für Coburg in der 41 Minute. Der Rückstand durfte unter keinen Umständen höher werden, sonst wird es eine schwierige Nummer. Es wurde wieder konsequenter verschoben, Bühler schaute einen 7-Meter über das Tor und Roßtal kämpfte sich heran. Marco Ehrmann glich zum 19:19 aus. Auch blieb der TSV von der 7-Meter Linie fehlerfrei – eine Seltenheit, aber enorm wichtig! Chris Nepf brachte seine Mannen dann endgültig auf die Siegerstraße. Ab dem 19:20 für den TSV blieb man immer am Drücker und geriet nicht mehr in Rückstand. Wäre man noch etwas konsequenter bei den Abschlüssen geblieben, hätte man höher gewinnen können. In der engen und auch teilweise Schlussphase spürte man das noch junge Alter der Coburger. Sie trafen teilweise hektische und damit verbundene falsche Entscheidungen. Man glaubt es kaum – aber Roßtal agierte ruhig und erfahren und verwaltete das Ergebnis am Ende erfolgreich! Das war vor einem Jahr noch undenkbar. Es agierten fast alle souverän – Coach Gerbing rettete Wolf Hagen das Leben, indem er rechtzeitig ein Timeout 50 Sekunden vor Schluss legte als Hagen den „Dagger“ mit einem Fernwurf auf das leere Tore setzen wollte. Dieser Wurf wäre kläglich neben das Tor gegangen. Roßtal vergab zwar den letzten Wurf, lies aber auch keinen mehr zu. Die Freude war riesig!!!! Endstand 24:26 für den TSV!!!!!! Ein großes Ausrufezeichen an die Liga, dass mit den Mittelfranken zu rechnen ist! Ein
großes Danke an die mitgereisten Fans!

Nächstes Wochenende gibt es gleich das erste Derby gegen „Brooklyn“ aus Erlangen, welche ihr erstes Spiel deutlich gegen Rimpar II verloren. Letzte Saison gewann jeweils die Heimmannschaft ihr Spiel. In Roßtal war es an Spannung kaum zu überbieten. Nico Nepf verwandelte nach Spielende den 7- Meter und läutete damit die beste Phase der letztjährigen Saison ein!

Mit dem selben Willen, Einsatz, Spielfreude und den besten Fans der Liga wird der TSV Roßtal seinen Heimspielauftakt ebenfalls siegreich gestalten und generell schwer zu schlagen sein!

HAGW

#diemachtumhalb8 #roschdlunited #bayernliga

Die Saison ist rum – und das ist auch gut so!

Das letzte Doppelspieltagswochenende ist Geschichte (und das bleibt so hoffentlich) und der TSV Roßtal präsentierte sich mit 2 unterschiedlichen Gesichtern. Das Heimspiel vor voller Zuschauerkulisse wurde souverän mit 33:21 gewonnen. Das Rückspiel keine 24 Stunden später recht kläglich verloren – aber das ist vollkommen Wurst gewesen. Die Spieler waren mental wie körperlich am Ende. Alles egal – Roßtal schafft den fast nicht für möglich gehaltenen KLASSENERHALT!!!!

Den ganzen Mai über wurde an jedem Wochenende doppelt gespielt. Hin- und Rückspiel innerhalb von 20 Stunden. Sowohl für den Körper als auch für den Geist eine enorme Herausforderung. Und das sah man beim letzten Spiel auch. Zahlreiche, zum Glück nur kleinere, Verletzungen zwangen viele Spieler eingeschränkt oder gar nicht mehr am Spielgeschehen teilzunehmen. So durfte Altstar, TSV-Legende und Busfahrer Lukas Franke 2 Siebenmeter werfen und erzielte dabei einen Treffer. Die Freude war groß! Doch nun etwas chronologischer der Reihe nach.

TSV ROßTAL – EICHENAUER SV 33:21 (16:10)

Samstag, 21.05.2022, 19:30 Uhr

Das Hinspiel in Roßtal wurde souverän mit 12 Toren gewonnen. Durch eine gewohnt aggressive offensive Abwehr wurde es den Rückraumschützen aus München sehr schwer gemacht. Kam etwas durch parierte Hagen. Man setzte sich kontinuierlich ab und führte zur Halbzeit 16:10. Eine kurze Schwächephase am Anfang der zweiten Hälfte wurde überstanden und man zog mit schnellem Konterspiel immer weiter weg. Gruber, welcher sich nach dem Spiel in den Urlaub verabschiedete, machte ein gutes Spiel und verwandelte teils sehr sehenswert. Das Spiel tröpfelte vor sich hin, Roßtal baute den Vorsprung immer weiter aus. Alex Brandscher, auch eine TSV Legende, wird eventuell seine Karriere aufgrund von Fußverletzungen beenden, machte ein sehr gutes Spiel und erzielte starke 6 Tore.

Am Ende wurde in der Mitte getanzt und man wurde gebührend von den wirklich zahlreichen Fans gefeiert – ohne euch wären wir bei den Heimspielen nicht so stark! Ihr seid der 8. Mann. Daraufhin wurde das eine oder andere Bierchen getrunken.

EICHENAUER SV – TSV ROßTAL -29:23 (17:11)

Sonntag, 22.05.2022, 16:30 Uhr

Das letzte Saisonspiel – ein Satz mit X

Man fuhr müde und mit einer Rumpftruppe an einem schönen Sonntag Mittag nach München. Man nahm sich zwar vor, alles geben zu wollen und der gegnerische Coach tat sein Bestes, um die unsportlichen Mannen aus Mittelfranken zu motivieren, aber manchmal läuft es einfach nicht. Der sonst so starke Innenblock um die Gebrüder Nepf fand keinen Zugriff in der Abwehr, was es Bühler schwer machte. Jedoch hielt er immer wieder freie Würfe. Aber auch vorne warf man den gegnerischen Torwart im wahrsten Sinne des Wortes zu oft ab. So lag man zur Halbzeit bereits mit 16:11 im Hintertreffen. Jedoch verletzte sich der Dauerbrenner und Abwehrspezialist Cissé und verfolgte das Spiel nur noch von der Seitenlinie. Man kam zwar immer wieder heran, verpasste dann aber in der Abwehr einen Angriff abzuwehren oder man verwarf einen Ball. Ein Highlight gab es aber: Lukas, the Legend, Franke betrat das Spielfeld, um einen 7-Meter zu werfen – und er traf. Es war sein erster Bayernligatreffer in seiner Karriere, welche er vor 2 Jahren eigentlich beendete.  Manches verlernt man einfach nicht! *Stolz*

Unnötiger Weise verlor man dieses Spiel und dann noch so hoch. Natürlich war man nicht glücklich, aber schlussendlich egal. Roßtal bewies, vor allem in der Rückrunde und in den Play-Downs eindrucksvoll, dass man in die stärkste Liga Bayerns gehört! Nun heißt es Wunden lecken, sich in den wohlverdienten Urlaub zu begeben und nächste Saison noch stärker, variantenreicher und geiler wiederzukommen! Wir danken allen Unterstützer, Sponsoren und Fans, welche die letzte Saison unvergesslich machten! Nur als ein Verein war es möglich die stärkste Spielserie in der Vereinsgeschichte hinzulegen. Es wahr uns eine Ehre – wir sehen uns im Herbst wieder, wenn es heißt: Die Macht um halb 8!

#roßtalunited #dankebhv #bayernliga

                                                                                                                                  HAGW

Spielverläufe unter:

Statistik Heimspiel

Statistik Auswärtsspiel

Turbulente Woche – Entscheidung des BHV im Mittelpunkt

Nach der Fertigstellung des Flyers für das Heimspiel am Sonntag gegen HT München ergaben sich derartige Ereignisse, die den Vorbericht sowie die Tabelle so gut wie hinfällig machen. Deswegen soll euch dieser Text so gut wie möglich über die neuesten Entwicklungen informieren!

Unser Gegner am Sonntag, HT München, gab am Mittwoch bekannt, einen kurzfristigen Trainerwechsel zu vollziehen. Johannes Borschel übernimmt mit sofortiger Wirkung das Traineramt von seinen Vorgängern Thomas Schibschid und Friedl Stoller. Borschel spielte bis vergangene Saison beim TuS Fürstenfeldbruck noch selbst aktiv in der 2. Bundesliga und coachte diese Saison den TSV Allach zum Aufstieg in die Bayernliga. Er stand schon als Trainer für die kommende Saison fest und startet nun einige Wochen früher in seine neue Funktion. Diesen überraschenden Schritt vor den letzten vier Spielen begründet der Verein damit, dass „die Mannschaft einen starken Impuls braucht“. Offensichtlich muss ein Abstieg aus Münchener Sicht in jedem Fall vermieden werden und man greift deshalb zu unkonventionellen Mitteln. Ob sich der Trainerwechsel bezahlt macht, wird sich an diesem Wochenende in den beiden Spielen gegen die „Erschde“ zeigen. Jedenfalls macht dieser Vorgang die Aufgabe für den TSV Roßtal auf keinen Fall leichter – so trifft man auf einen mit Sicherheit bis in die Haarspitzen motivierten Gegner.

Am Mittwochabend zeigte sich dann beim Blick auf die Tabelle, dass der ASV Cham sich dazu entschieden hat, seine Mannschaft zurückzuziehen. Die Chamer stehen seit den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Erlangen-Bruck bereits als Absteiger fest – zu groß war der Punkteabstand auf das rettende Ufer. Nach eigenen Angaben standen am vergangenen Wochenende lediglich acht Feldspieler zur Verfügung – von denen sich vier so verletzten, dass sie dieses Wochenende nicht hätten eingesetzt werden können. Deswegen war die Entscheidung letztendlich „alternativlos“.

Die Nachricht mit dem meisten Zündstoff trudelte dann aber am Donnerstagmittag ein: Der BHV veröffentlichte ein Schreiben an alle Vereine der Männer- sowie Frauen-Bayernliga. In diesem Schreiben erläuterte der BHV, dass es ein Einspruchsverfahren gegen die Durchführungsbestimmungen sowie dazu ein Urteil des Sportgerichts gibt. Daraus ergibt sich Folgendes für die aktuell noch laufende Saison: Die Spielergebnisse (Punkte und Tore) aller in der Vorrunde ausgetragenen Spiele aller Mannschaften werden in die Aufstiegs- bzw. Abstiegsrunde übernommen. Das bedeutet, dass in die Play-Downs auch die Ergebnisse aus der Vorrunde gegen die Mannschaften, die nicht mit einem selbst in der Abstiegsrunde eingruppiert sind, in die Tabelle einfließen. Kurz gesagt, alle gespielten Ergebnisse seit Saisonbeginn werden in die Tabelle aufgenommen. Der BHV führt weiter aus, dass die Tabellen entsprechend angepasst werden. Dies bedeute aber einen technischen Eingriff, der erst nach dem Ende der Saison durchgeführt werden kann. Nachfolgend bedauert der Verband „die aus einer fehlerhaften Formulierung in den Durchführungsbestimmungen ggf. entstandene Unklarheit“.

Vermutlich handelt es sich bei der „fehlerhaften Formulierung in den Durchführungsbestimmungen“ um folgenden Satz (Zitat!):

Die Spielergebnisse ausgetragener Spiele der Vorrunde werden in der Meisterschaftsrunde werden in die Meisterschafts- und Abstiegsrunde übernommen.

 Nachdem die Tabelle auf nuliga nicht mehr sinnvoll ist und der BHV diese auch erst nach Ende der Runde anpassen will, musste man also selbst den Rechenschieber auspacken, um die Auswirkungen der Entscheidung abschätzen zu können. Dabei ergab sich folgendes Bild (Achtung! Keine offizielle Tabelle! Angaben ohne Gewähr!):

Links: „neue“ Tabelle (Rückzug von Cham berücksichtigt), rechts: Tabelle nach dem letzten Wochenende

Die „Erschde“ rutscht somit auf Rang 9 ab und muss, um sich den Klassenerhalt zu sichern, aus den verbleibenden vier Spielen drei Siege holen. Erlangen-Bruck profitiert enorm von der neuen Regelung und rutscht auf Rang 8 vor. Nach Informationen der Main-Post ist der Einspruch auch auf den TV Erlangen-Bruck zurückzuführen. Der BHV legt auch keinen Einspruch gegen das Sportgerichtsurteil ein.

Der TSV Roßtal kann die Entscheidung in keiner Weise nachvollziehen. Während die Runde noch im Gange ist, die Spielregeln zu ändern, wirft große Fragen auf. Ob die neue Regelung fairer ist, ist mehr als zweifelhaft, da nun nicht mehr gewährleistet ist, dass am Ende eine Tabelle steht, in der jeder gegen jeden Gegner Hin- und Rückspiel absolviert hat. Außerdem wäre so manches Ergebnis in der Vorrunde wohl nicht so zustande gekommen, wenn diese Regelung von Anfang an kommuniziert worden wäre. Hier sind beispielsweise die Niederlagen von Waldbüttelbrunn gegen Erlangen-Bruck und Friedberg sowie Lohrer Punktverluste in Rimpar sowie in Erlangen-Bruck zu nennen. Der TSV Roßtal prüft aktuell, wie er mit dieser Entscheidung umgehen kann.

TOPSPIEL gegen HT München

Nach den nächsten beiden Siegen am letzten Wochenende gegen Fürstenfeldbruck steht mit HT München die nächste Herausforderung schon vor der Tür!

Am Samstag um 19 Uhr gilt es für die „Erschde“ auswärts in Unterhaching sich zu beweisen, bevor es am Sonntag um 16:00 Uhr in der heimischen Mittelschulhalle zum nächsten Aufeinandertreffen mit der spielstarken Mannschaft aus dem Münchener Raum kommt.

Alle Vorberichte, ein Interview mit Trainer Schmidt sowie sämtliche Tabellen und Statistiken können dem Flyer  entnommen werden!

Kommt in die Halle, macht sie voll und feuert die Mannschaft zum Sieg an!

Hier der Fahrplan in den Play-Downs mit den aktuellen Ergebnissen: