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TSV Roßtal II – TSV Altenberg 29:26 (12:12)

765 Tage hat es gedauert, bis die Zwädde wieder Punkte in einem Pflichtspiel holt. Damals, am 08.02.2020, konnte man sich beim 33:33 gegen den Tuspo Nürnberg einen Punkt sichern. Lang ist es her, doch mit Tuspo Nürnberg traf man damals auf einen Gegner, dem man nun in den Playdowns begegnen könnte.

Nun aber zum vergangenen Sonntag. Bis zur Halbzeit verlief die Partie auf Augenhöhe. Zwar gerieten die Männer von Dave Rößl mehrmals mit 2 Toren in Rückerstand, doch durch gute Abwehrarbeit und konzentrierte Abschlüsse vor allem über den Kreis und Außen konnte man die Partie immer wieder ausgleichen. Kurz vor der Halbzeit könnte man durch einen 7 m von Lukas Grillenberger sogar in Führung gehen, dieser verursachte aber im Gegenzug einen 7 m für den TSV Altenberg, wodurch man mit 12:12 in die Pause ging.

Jetzt hieß es wach bleiben, um nicht wie in den Spielen gegen den ESV Flügelrad das Spiel in der zweiten Hälfte aus der Hand zugeben. Bis zur 40 Minute ging der Plan auch sehr gut auf und man konnte mit halten, doch dann nutzen die Altenberger eine Schwächephase der Roßtaler aus und zogen durch einen 0:4 Lauf mit 17:22 (47. Minute) davon. Einen fünf Tore Rückstand in 13 Minuten aufholen, schien möglich, denn man wollte die Punkte unbedingt in eigner Halle behalten. Durch Kampfgeist in der Abwehr und wichtige Parden von Torhüter Ricco Wolf in der Schlussphase konnte man in Minute 56 ausgleichen. Der Flow der Aufholjagd konnte beibehalten werden und so konnte man schließlich mit 29:26 gewinnen.

TSV Roßtal – TSV Haunstetten 30:26 (15:17)

Mit unbändigem Willen zum Heimsieg

Es ging um viel im letzen Heimspiel der Hauptrunde. Mit einem Sieg konnte man seine Situation sowohl verbessern als auch verschlechtern. Bei gewissen Konstellationen und Ergebnissen der direkten Konkurrenten kann man immer noch auf den Dritten Platz klettern oder auch auf den 4ten oder gar fünften Platz landen und gegebenenfalls 2 Punkte weniger in die Play-Down-Spiele mitnehmen. Auf dem Platz war jedoch vollkommen egal: Es wird mit Sicherheit nicht absichtlich verloren, sondern es wird alles gegeben, um die Drittplatzierten aus Haunstetten zu schlagen und sich für die hohe Auswärtsniederlage zu revanchieren. Gesagt getan. Heimsieg mit 30:26 (15:17).

Nach der unglücklichen Niederlage in der Vorwoche waren die Köpfe gesenkt und die Stimmung nicht ideal, aber die Coaches fanden in der Trainingswoche die richtigen Worte und bereiteten die Mannschaft gut auf die Gegner aus Augsburg vor.

Die Halle war voll, die Trommler in bester Laune und gaben alles. Man konnte sich kaum auf der Platte verständigen, da es so laut war. Das lag auch an den gegnerische Fans, welche gut Stimmung machten – alles in allem war alles für ein intensives und stimmungsvolles Spiel gegeben.

Das Spiel begann ausgeglichen, jedoch legten die Spieler aus dem Schwabenland vor und führten früh mit 1:3. Jedoch zog Roßtal immer wieder nach und blieb in Schlagdistanz. Bis zum 6:7 lag man immer knapp hinten, bevor ein Doppelschlag von Nepf Senior und Meßthaler Roßtal in Führung (8:7) und die Halle zum Kochen brachten. Nun legten die Mannen aus Roßtal immer wieder vor, bis es zu einem kleinem Einbruch kam. Man machte immer wieder „dumme“ Fehler. Fehlpässe, Stürmerfouls und Fehlwürfe machten eine höhere Führung im Keim zunichte und lud die Gäste zu einfachen Toren ein. Nun war es an den Augsburgern, welche vorlegten. So stand es auf einmal 13:16 gegen Roßtal. Man kam nochmal auf 15:16 heran, doch dann gab es mit der Schlusssirene einen Freiwurf, welcher direkt und abgefälscht unhaltbar ins Tor abgefälscht wurde. Sehr ärgerlich – das Momentum schien zu kippen.

Doch die Trainer fanden die richtigen Worte und stellten auf verschiedene Abwehrformationen um. Von einer aggressiven 6:0 bis zu einer manndeckungsbezogene 4:2 gegen die Hauptakteure des Augsburger Rückraums war alles dabei.

Man brauchte nur 57 Sekunden um auf Gleichstand zu stellen und nach 3 gespielten Minuten führte man 18:17 durch den starken Ehrmann, welcher am Ende auf 8 Tore kommen sollte. Dann jedoch lief man immer wieder einem knappen Rückstand hinterher. Man machte immer wieder Fehler, welche nicht sein müssen, aber zum Lernprozess dazugehören! So stand es in der 43 Minute 20:23 gegen die Mittelfranken, aber es wurde immer weitergekämpft. Hagen hielt immer wieder wichtige Würfe und gab der Mannschaft Rückhalt. So kämpfte man sich Tor für Tor heran. Den Gästen ging langsam die Luft aus, was Roßtal gut nutzen konnte. Man spielte mit einem hohen Tempo und erzwang auch immer wieder Zeitstrafen welche gut genutzt wurden. Als man selbst in doppelter Unterzahl agieren musste, wurde man nicht nervös und verlor diese nicht einmal!

So stellte Marcel Cissé in der 52 Minute auf Gleichstand, Hagen hielt und Ehrmann brachte die Mannschaft wieder in Führung. Diese wurde nicht mehr aus der Hand gegeben, obwohl man wieder leichtsinnige Fehler einstreute. Doch es wurde super verteidigt! Haunstetten stellte auf eine Manndeckung um, doch Gruber wurde am Kreis gefunden und mit einer geschickten Körpertäuschung ließ der kleine Wirbelwind seinen Gegner stehen und schweißte das Ding gnadenlos ein! Man führte nun eine Minute vor Schluss mit 3 Toren. Der Sieg nun nicht mehr zu nehmen. Der letzte Ball wurde ebenfalls verteidigt – in der 2. Halbzeit nur 9 Gegentore – und Krach vollendete ein verrücktes Spiel 10 Sekunden vor Schluss zum Endstand von 30:26.

Nach dem Schlusspfiff war die Freude riesig! Die Spieler tanzten im Kreis herum – Stolz, so gegen ein vollbesetztes Team aus der oberen Tabellenregion, gewonnen zu haben. Danach wurden die Spieler frenetisch von den eigenen Fans gefeiert, die Bierkorken ploppten und es wurde in der Sportmeile der Sieg ausgiebig befeiert.

Was der Sieg nun wert war, wird man in 2 Wochen sehen, wenn Haunstetten gegen Rimpar spielt. Wie eingangs beschrieben, sind noch die verschiedensten Konstellationen möglich. Doch das liegt nicht mehr in der Hand Roßtals. Mit 5 Siegen aus 12 Spielen hat man die eigenen Erwartungen mehr als übertroffen – und trotzdem hätte man mit etwas mehr Glück noch 2 Siege mehr am Konto haben können. Doch wäre wäre Fahrradkette (Matthäus, L., o.J.) Danke für die fantastische Unterstützung! Mindestens 3 Heimspiele wird es im Mai noch geben! Jeder einzelne Fan wird gebraucht, um die gefürchtete Macht um halb acht zum Leben zu erwecken!

Bis zu den nächsten Spielen!

HAGW

Spielverlauf und Torschützen unter:

https://bhv-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6995814&etag=5a6f4a4d-6e31-4e55-beeb-e64ed5189c5d

Letztes Spiel in der Vorrunde der Bayernliga

Am kommenden Samstag, den 02.04.2022 um 19:30 Uhr bestreitet die erste Männermannschaft ihr nächstes Heimspiel in der Bayernliga gegen den TSV Haunstetten in der Mittelschulhalle.

Alle Vorberichte, ein Interview mit Trainer Gerbing sowie sämtliche Statistiken können dem Flyer (auf weiterlesen klicken) entnommen werden!

In Sachen Hygieneregeln bleibt alles so wie beim letzten Heimspiel.

Hier die wichtigsten Infos:

  • In der gesamten Halle gilt die Pflicht zum Tragen  einer FFP2-Maske – auch auf den Sitz- und Stehplätzen.
  • 2G: Einlass nur unter den Bedingungen der 2G-Regel (Geimpfte und Genesene). Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre und minderjährige
    Schülerinnen und Schüler, die haben Zutritt, wenn sie regelmäßig in der Schule getestet werden.
  • Karten nur an der Abendkasse, es gibt keinen Kartenvorverkauf und eine Zuschauerbeschränkung auf max. 300 Zuschauer!
  • Zugang zur Halle frühestens 45 Minuten vor Spielbeginn.
  • Aktuell wird nur der Verkauf von Getränken in Flaschen angeboten (keine Speisen).
    Diese dürft ihr nur am Platz und vor der Halle zu euch nehmen, nicht beim Herumlaufen!

Kommt in die Halle und unterstützt die Mannschaft!

TSV Friedberg – TSV Roßtal 33:31 (14:15)

Vermeidbare Niederlage in Friedberg

Es ist Sonntag kurz vor 13 Uhr, der 27.3.2022 als sich die Mannen um die Trainer Gerbing und Schmidt Richtung Augsburg aufmachten, um ihre Visitenkarte beim TSV Friedberg abzugeben. Es gab nur eine Devise: Sieg. Mit einem Sieg hätte man einen wichtigen Schritt zum vorzeitigen Klassenerhalt gemacht. Hätte, hätte Fahrradkette oder so ähnlich. Jedoch wurde dieses Spiel mit 31:33 (15:14) verloren.

Nachdem man 3 der letzten vier Spiele gewann, war die Brust nicht nur bei Wolf Hagen groß. Man war selbstbewusst, trainierte gut und bereitete sich auf den Tabellenletzten vor. Ein Sieg fast Pflicht, jedoch war man gewarnt. Die Mannschaft aus Augsburg ist sehr heimstark, wo sie unter anderem auch den Spitzenreiter aus Waldbüttelbrunn aus der Halle schossen. Auch das Hinspiel, welches der TSV Roßtal gewinnen konnte, war bis zur letzten Sekunde eng und knapp, jedoch mit dem glücklicheren Ende für die Mittelfranken. Diesmal war es andersherum.

Das Spiel startete ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Jedoch schlichen sich bei den Gästen aus dem Fürther Landkreis immer wieder Fehler ein. So waren es Anspiele an den Kreis, welche zu hoch waren oder nicht gefangen wurden. Auch verwarf man in den ersten 20 Minuten wieder einmal 2 Siebenmeter und verpasste somit die Chance sich frühzeitig ein kleines Polster zu schaffen. Es kam ein kleiner Bruch ins Spiel und so stand es in Minute 19 10:7 für den Gastgeber. Coach G nahm die zwingende Auszeit und wusch der Mannschaft kurz den Kopf. Und siehe da – man konzentrierte sich und holte Schritt für Schritt auf und ging sogar kurz vor dem Halbzeittee mit 15:14 in Führung.

In der Kabine war man sich einig: nicht nachlassen, Tempo hochhalten und konzentrierter beim Abschluss sein. Leider konnte nichts alles erfolgreich umgesetzt werden. Man geriert immer wieder in Rückstand, konnte zwar ausgleichen, geriet aber immer wieder in Rückstand. So lief man ständig hinterher. Während man in Halbzeit 1 Topscorer der Gastgeber Abstreiter sehr gut im Griff hatte, verlor man in der zweite Hälfte etwas den Zugriff. Er setzte seine Mitspieler gut in Szene, so wie etwa Häusler, welcher 10 Tore erzielte. Sein Schnitt lag während der Saison bei 2,5 Toren. Auch verwandelte Abstreiter alle seine 7-Meter sehr souverän. Bis zur 52. Minute konnte man immer wieder ausgleichen (29:29). Leider konnte man aus den vielen Zeitstrafen (7x2min) kein wirkliches Kapital schlagen.

Technische Fehler und immer wieder Pech beim Abschluss verhinderte eine Führung des TSV Roßtals. Am Ende kam dann auch noch etwas Pech dazu. Bühler rutschte bei einem Gegenstoßpass weg und so erreichte der Ball nicht Gruber, sondern den Gegenspieler. Auch wurde bei drohendem Zeitspiel der Ball für Bühler unhaltbar abgefälscht. Man musste öffnen und bekam noch ein Gegentor, was auch den Endstand 31:33 besiegelte. Es war ein verflixter Tag, an dem sicher mehr drinnen war. Die Köpfe waren gesenkt und die Stimmung etwas hitzig. Das zeigt aber den Ehrgeiz der Mannschaft und ihren Willen in dieser Liga zu bleiben. Jedoch heißt es jetzt Mund abputzen und sich auf den letzten Gegner aus Haunstetten vorzubereiten. Dieses Heimspiel ist auch das letzte der regulären Runde. Wie es danach genau weitergeht, weiß noch keiner. Um nichts zu verpassen, regelmäßig auf der Homepage oder bei den sozialen Medien vorbeischauen!

#diemachtumhalb8

HAGW

Spielverlauf und Torschützen unter:

https://bhv-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6995799&etag=516400be-ac76-46de-a630-058e6c658d91

TSV Roßtal II – SG Kernfranken 18:34 (6:19)

Aufgrund der coronabedingten Spielabsage durch den HBC Nürnberg stand am vergangenen Donnerstag  spontan das Nachholspiel gegen die SG Kernfranken an.

Nach zuletzt guten Leistungen wollte man gegen den Tabellenzweiten befreit aufspielen und versuchen, den Favoriten zu ärgern. Doch schon in den ersten Minuten unterliefen der Zwädden zu viele technische Fehler. Dazu kamen große Probleme, die herausgespielten Chancen im Tor unterzubringen. Der fehlende Zugriff in der Abwehr gegen den agilen Rückraum der SG, führte dazu, dass man schon nach kurzer Zeit mit 1:12 zurück lag. Auch im weiteren Verlauf gelang kein Umbruch und man musste mit einem 6:19 Rückstand in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit kam man besser ins Spiel und konnte die Chancen besser verwerten und auch in der Abwehr fand man mehr Zugriff. Doch auch im Verlauf der zweiten Hälfte schlichen sich immer wieder leichte Ballverluste und schlechte Abschlüsse ein. Auch das Comeback von Spielertrainer Dave Rößl konnte an der Situation nichts mehr ändern und man musste sich mit 18:34 geschlagen geben.