Schlagwort: Oberliga

TSV Roßtal – SG Helmbrechts/Münchberg 34:23 (19:9)

Sch(t)ramme Burschen setzen ein ! im Abstiegskampf

Es gibt Tage, da passt einfach alles zusammen – und dieser Samstag war einer dieser Tage für den TSV Roßtal. Gegen die SG Helmbrechts/Münchberg konnten die Fürther Vorortler in eigener Halle einen souveränen Sieg einfahren, der nicht nur die 2 Punkte sicherte, sondern auch ein weiteres wichtiges Zeichen im Abstiegskampf setzte. Und dieser Sieg ist der Heimmannschaft sicherlich nicht in den Schoß gefallen. Das Roßtaler Lazarett nimmt mittlerweile immer größere Ausmaße an. Mit D. Bühler, Cissé und den Langzeitverletzten Haubold und Waßmann musste man auf 4 wichtige Stützen verzichten. Dass sich dann auch noch Airman eine direkte rote Karte pünktlich zur Halbzeit abholte, sollte das Unterfangen nicht unbedingt leichter machen. Aber vielleicht machten genau diese Umstände diese Leistungsexplosion aus. Aber wie gewohnt – erstmal der Reihe nach…

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HC Erlangen III – TSV Roßtal 37:33 (14:20)

Hoch geflogen wie Ikarus – aber leider auch mit dem gleichen Ende

In einer Atmosphäre, die an die großen Arenen der Antike erinnerte, trafen der Außenseiter aus der Marktgemeinde und der Favorit in der altehrwürdigen Karl-Heinz-Hiersemann Halle aufeinander: Roßtal gegen HC Erlangen 3. Die Rollen schienen im Vorfeld klar verteilt – auf der einen Seite der souveräne Tabellenführer mit seinem Kader voller Talent und sogar Nationalspielern, auf der anderen Seite Roßtal, gefestigtes Mittelfeld, wachsam mit Blick auf den Klassenerhalt und keinen Nationalspielern. Doch wie einst David gegen Goliath war früh zu erkennen: David ist nicht chancenlos. Doch erstmal der Reihe nach…

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TSV Roßtal – HSG Lauf/Heroldsberg 35:22 (15:13) vom 21.02.2026

Oh wie schön ist Panama

Die „Tigerente“ ist ein Spielzeug aus Holz, das auf Rädern rollt und an einer Schnur gezogen wird. Sie hat die Form einer Ente und besitzt ein tigerartiges Streifenmuster. Sie hatte ihren ersten Auftritt in einem Kinderbuch im Jahre 1978. Die Gäste aus Lauf/Heroldsberg geben sich selbst gerne diesen Spitznamen (Vereinsfarben). Aber dass sie in Halbzeit 2 an der Schnur durch die Manege gezogen werden, war wohl weniger der Sinn ihrer Namensgebung. Aber genau so lief es ab. Die Roßtal Jäger hatten am Ende wenig Mitleid mit dem flugunfähigen Vogel und feierten am Ende sogar ein wahres Schützenfest und einen Kantersieg. Doch erstmal der Reihe nach…

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DJK Waldbüttelbrunn II – TSV Roßtal 21:44 (9:21) vom 07.02.2026

Start – Ziel – Sieg

Dass Pflichtaufgaben nicht immer leicht zu erledigen sind, weiß wohl jeder. Es kann nerven, aber sie müssen gemacht werden. Und wenn man es versaut, ist es doppel-ärgerlich und eigentlich ist es aus Roßtaler Sicht verboten zu verlieren. Aber das ist nur ein worst case szenario, das abgebildet wurde. Praktisch hat man seine Hausaufgaben – zur Freude aller – mehr als erfolgreich gestaltet. Ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg stand am Ende in den Büchern. Man hat viel für seine Tordifferenz getan, alle haben viel gespielt und man ist nun im sicheren Mittelfeld der Liga. Wobei das Wort „sicher“ mit Vorsicht genossen werden muss. Doch wie gewohnt erstmal der Reihe nach…

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TSV Roßtal – HSG Rödental/Neustadt 35:30 (12:12) vom 31.01.2026

Und jährlich grüßt der Gömmel – äh – das Murmeltier

Jedes Jahr gibt es den Zeitpunkt, wo der eigentliche Trainer unpässlich, die Tabellensituation angespannt und der Druck hoch ist. Diese Momente liebt und braucht er –  dann kommt seine Zeit: Ingo Gömmel schnürt wieder seine Trainerschuhe, begrüßt die Mannschaft „herzlich“, lässt inflationär viele Burpees zur allgemeinen Freude machen, holt die 2 Punkte am Wochenende, verschwindet von der Bildoberfläche und gibt, wenn es der Terminkalender erlaubt, bei Heimspielen seine Weisheiten wie Gandalf wider (ähnliches Alter). So auch dieses Mal. Man musste gegen die SG Rödental gewinnen und tat dies. „Vidit, venit, vicit. Er kam, er sah, er siegte.“  Doch erst mal der Reihe nach…

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