Schlagwort: Oberliga

DJK Waldbüttelbrunn II – TSV Roßtal 21:44 (9:21) vom 07.02.2026

Start – Ziel – Sieg

Dass Pflichtaufgaben nicht immer leicht zu erledigen sind, weiß wohl jeder. Es kann nerven, aber sie müssen gemacht werden. Und wenn man es versaut, ist es doppel-ärgerlich und eigentlich ist es aus Roßtaler Sicht verboten zu verlieren. Aber das ist nur ein worst case szenario, das abgebildet wurde. Praktisch hat man seine Hausaufgaben – zur Freude aller – mehr als erfolgreich gestaltet. Ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg stand am Ende in den Büchern. Man hat viel für seine Tordifferenz getan, alle haben viel gespielt und man ist nun im sicheren Mittelfeld der Liga. Wobei das Wort „sicher“ mit Vorsicht genossen werden muss. Doch wie gewohnt erstmal der Reihe nach…

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TSV Roßtal – HSG Rödental/Neustadt 35:30 (12:12) vom 31.01.2026

Und jährlich grüßt der Gömmel – äh – das Murmeltier

Jedes Jahr gibt es den Zeitpunkt, wo der eigentliche Trainer unpässlich, die Tabellensituation angespannt und der Druck hoch ist. Diese Momente liebt und braucht er –  dann kommt seine Zeit: Ingo Gömmel schnürt wieder seine Trainerschuhe, begrüßt die Mannschaft „herzlich“, lässt inflationär viele Burpees zur allgemeinen Freude machen, holt die 2 Punkte am Wochenende, verschwindet von der Bildoberfläche und gibt, wenn es der Terminkalender erlaubt, bei Heimspielen seine Weisheiten wie Gandalf wider (ähnliches Alter). So auch dieses Mal. Man musste gegen die SG Rödental gewinnen und tat dies. „Vidit, venit, vicit. Er kam, er sah, er siegte.“  Doch erst mal der Reihe nach…

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TSV Roßtal – HC Erlangen III 26:36 (13:17) vom 15.11.2025 (etwas verspätet)

A apple a day keeps the doctor away – außer es ist ein Wurm drin – so wie bei der Erschden

 

Es stand ein Derby der besonderen Art an. Der große HC Erlangen gab seine Visitenkarte in der Mittelschule in Roßtal ab. Natürlich handelte es sich nicht um den einzigen bayrischen Erstligisten, sondern um die dritte Garde – die U21. Trainiert wird diese Mannschaft von Erlanger Urlegende Tobias Wannemacher, der auf ein großes Arsenal von jungen Spielern zurückgreifen konnte. Eine bunte Mischung aus A-Jugendbundesliga und Drittligaspielern, welche alle munter Spielpraxis sammeln wollten und auch sollten. Auf der anderen Seite waren die dezimierten „alten“ Roßtaler. Verletzungen und volle Lazarettstätten ließen nur eine bedingt eingespielte Rotation zu. Ehrmann erholt sich von einem Muskelfaserriss, Krach fiel krankheitsbedingt aus, Neuzugang Waßmann verletzte sich nach dem ersten Saisonspiel saisonbeendend am Knie und die wirklichn alten Schmidt & Gruber weilten an anderen Ende der Welt. Ach ja – und der Coach der Erschden blieb aus persönlichen Gründen daheim. Interimsmäßig übernahm Bonakder. Alles in allem keine idealen Voraussetzungen. Doch erstmal der Reihe nach…

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TSV Roßtal – SG DJK Rimpar II 29:40 (14:20)

Wölfe in Mittelfranken gesichtet – Jagdsaison eröffnet?

Bei der Frage, ob man Wölfe jagen soll, scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite sind Wölfe streng geschützt und sind wichtig für das Ökosystem, auf der anderen Seite möchte man seine Nutztiere wie zum Beispiel Lamas schützen. Vor allem junge Wölfe wollen sich profilieren und sich ihren Rang im Rudel erkämpfen und diesen behaupten. Beide Gründe sind legitim und können diskutiert werden. Aber dass man sich kampflos dem Jungwolf ergibt, ist eigentlich keine Option. Doch phasenweise präsentierten sich die Roßtaler Lamas sehr selbstmörderisch und baten den Wölfen aus Würzburg viele Leckerbissen an, die sie dann auch dankenswerterweise annahmen. Mit vollen Bäuchen trabten die Jungwölfe in die Heimat und in Roßtal hat man nun 2 Lamas weniger.

Wer bisher noch nicht ganz verstanden hat, ob es sich hier um die Erklärung des Darwinismus oder um einen Handballspielbericht handelt: bitte noch kurz weiterlesen. – wie gewohnt erst einmal der Reihe nach und dann wird vieles klarer…

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HC Forchheim – TSV Roßtal 26:29 (11:17

Die Wochen der Wahrheit haben begonnen

Nachdem man in der Vorwoche Federn lassen musste wie ein Suppenhuhn, war das Spiel gegen die Flippers aus Forchheim von enormer Bedeutung. Eine Niederlage durfte man sich eigentlich nicht erlauben, möchte man nicht absteigen und den Abstand zum Mittelfeld verlieren! Dies machte auch Coach Heufelder mehr als deutlich! Eine intensive Trainingswoche fand ihren Höhepunkt am Samstagabend mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem Siegerfoto vor dem Tor, das Schramm in der ersten Halbzeit teilweise vernagelte. Normalerweise repariert er Autos. Doch wie gewohnt: erstmal der Reihe nach…

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