„Zwädde“ bringt sich wieder in Zugzwang
Die Ausgangssituation vor dem Anpfiff war klar: der Sieger der Partie des TV Roßtal und des TSV Wendelstein durfte im Aufstiegskampf etwas durchatmen und sogar weiter um den Meistertitel kämpfen, der Verlierer dagegen wird sich in den verbleibenden Spielen keine Fehler mehr erlauben.
Das Spiel begann noch relativ ausgeglichen, nach einem vergebenen 7m auf Roßtaler Seite konnten die Hausherren zu Beginn in Führung gehen, die TVR Reserve blieb jedoch bis zum 6:6 dicht auf den Fersen. Jedoch merkte man schon zu diesem Zeitpunkt, dass die jungen Spieler der Gäste deutliche mehr investieren mussten, um gegen die robuste Abwehr der Gastgeber zum Torerfolg zu kommen. Dies führte dazu, dass sich der TSV Wendelstein in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit Tor für Tor absetzen konnte und bis zum Pausenpfiff eine 15:9-Führung herausspielte.
Auch wenn der Rückstand schon recht deutlich war, hatte man in der Saison schon mehrfach bewiesen, dass es an Kampfgeist in der Mannschaft nicht fehlt und so wollte man auch dieses Mal alles daransetzten, dass Spiel noch zu drehen.
Mit einer deutlichen Leistungssteigerung, wenn auch bei weitem nicht fehlerfrei, kämpften sich die Roßtaler mühsam Tor für Tor heran, doch die routinierten Gastgeber wussten sich zur wehr zu setzten. Somit lief die Aufholjagt nur recht schleppend und Simon Meßthaler konnte erst in der 40. Minute auf 20:17 verkürzen. Es war wieder alles drinnen, allerdings zehrte die Aufholjagt auch an den Kraftreserven der roßtaler Reserve und so verlor man teils leichtfertig vorher hart erkämpfte Bälle. Statt leichten Toren durch Gegenstöße und erste Welle, verlor man vorher schon den Ball und kassierten stattdessen unnötige Gegentore und die Hausherren zogen wieder auf fünf Tore davon (23:18). Auf Grund der hohen Fehlerquote schaffte es die „Zwädde“ nicht mehr dem TSV Wendelstein bis zum Schlusspfiff nochmals wirklich unter Bedrängnis zu bringen und verliert somit auch zurecht mit 30:28.
Nach dieser Niederlage ist für die zweite Mannschaft des TVR der Aufstieg immer noch aus eigener Kraft möglich, jedoch darf man sich nun keine Fehler mehr erlauben und es wird spannend zu sehen, wie die junge Truppe mit dieser Drucksituation umgehen wird.
TVR: Wolff (Tor); Schatz, Halmen 7, Ehrmann 10/8, Meyer, Potjans 1, Ortner, Meßthaler 3, Köhler 1, Herbst, Hatrich K. 1, Lunau 1, Olschewski 1, Bonakdar 3.
Köhler Thomas
Kategorie: 2. Mannschaft
TV Roßtal II – SG Schwabach/Roth II 31:18
Die „Zwädde“ bleibt im Rennen
Nach der Niederlage in der Vorwoche gegen die Reserve der HG Ansbach, standen die Männer von Jochen Pelz gegen die SG Schwabach/Roth ordentlich unter Zugzwang. Denn mit einer weiteren Niederlage läge man nicht nur zwei Punkte hinter den Aufstiegsplätzen, sondern hätte mit den Gästen aus der Goldschlägerstadt einen weiteren ernstzunehmenden Konkurrenten im Kampf um die ersten drei Plätze. Doch soweit wollte man es erst gar nicht kommen lassen.
Die Männer aus der Marktgemeinde, welche an diesem Abend von Manuel Erben gecoacht wurden, legten los wie die Feuerwehr. Nach dem 0:1 der Gäste, sorgten Ehrmann, Haltrich und Herbst innerhalb von zwei Minuten für die 3:1-Führung, welche im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr hergegeben sollte. Zu Beginn gelang vieles von dem, was man sich vorgenommen hat. Folgerichtig lag man nach knapp acht Minuten, 6:3 in Führung. Doch mit fortschreitender Zeit kamen im Angriff wieder die Probleme aus der Vorwoche zum Vorschein. Die junge roßtaler Reserve wirkte in der Offensive zunehmend nervös, leistete sich überhastete und unüberlegte Abschlüsse und kam somit bis zur 20. Minute nur noch auf drei weitere Treffer. In der Abwehr stand man dafür weiterhin stabil und machte es den Gästen recht schwer und selbst wenn die SG zum Abschluss kam, parierte Wolff etliche hochkarätige Chancen, somit stand es zehn Minuten vor der Halbzeit lediglich 9:5 für die Gastgeber. Im weiteren Verlauf bis zum Pausenpfiff schafften es die Männer von Manuel Erben dann nochmals mehr Abgeklärtheit in das Offensivspiel zu bekommen und bauten bis zum Seitenwechsel eine Sieben-Toreführung auf (15:8).
Der Beginn der zweiten 30 Minuten gestaltete sich dann wieder recht zäh. Erneut brachte man im Angriff nicht das auf die Platte, was man eigentlich konnte, auch die Defensive zeigte sich nicht mehr ganz so stabil wie in der ersten Halbzeit, so war es vor allem Ricco Wolff im Tor der Gastgeber zu verdanken, dass man nach 40 Minuten immer noch deutlich in Führung lag (19:11). Doch nach und nach erspielte man sich auch in der Offensive wieder die nötige Sicherheit, brachte wieder mehr Stabilität in die Abwehr und konnte so in den restlichen Minuten den Vorsprung kontinuierlich ausbauen, bis das Spiel schließlich beim 31:18 abgepfiffen wurde.
Dank dem Sieg steht die roßtaler Reserve nun punktgleich mit der HG Ansbach und dem TSV Wendelstein auf Platz zwei, hinter Spitzenreiter TV Gunzenhausen. Nun hat man drei Wochen Zeit, sich auf das nächste Spitzenspiel vorzubereiten. Am 25. Februar trifft man auswärts beim TSV Wendelstein auf den nächsten direkten Konkurrenten im Kampf um die Aufstiegsplätze. Auch wenn bis Saisonende noch etliche Spiele zu absolvieren sind, wird der Sieger dieser Partie einen riesen Schritt in Richtung Aufstieg machen.
TVR: Wolff (Tor); Halmen 5, Ehrmann 4, Bonakdar 2, Grillenberger, Potjans, Ortner, Meßthaler 6, Haltrich 6, Herbst 2, Olschewski 1, Rößl 5.
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Köhler Thomas
HG Ansbach II – TV Roßtal II 25:22
Keine Punkte für die „Zwädde“ in Ansbach
Die Ausgangslage vor dem Spiel war jedem Spieler des TVR bewusst. Bei einem Sieg bleibt man vorerst an der Tabellenspitze, mit einem gewissen Polster auf die Nichtaufstiegsplätze, bei einer Niederlage rückt das Spitzenfeld noch näher zusammen.
Mit dieser Drucksituation schienen die junge Roßtaler Spieler nicht wirklich gut umgehen zu können. Völlig nervös und überhastet agierte der TVR vor den Abwehrreihen der Gastgeber und auch im eigenen Abwehrverbund wirkte man zwar bemüht, hatte aber sichtlich Probleme das Angriffsspiel der HG entscheidend zu stören. Dies spiegelt sich auch in dem Zwischenstand von 6:1 nach fünf Minuten wieder. Aus dem bisherigen Spielverlauf hätte man eher vermutet, dass sich die Roßtaler Reserve nun komplett verunsichern lassen würde, doch es kam anders. Mit einem 3:0-Lauf hatte man die passende Antwort parat und konnte das Spiel ab diesem Zeitpunkt ausgeglichen gestalten. In den weiteren Minuten bis zur Halbzeit legten die Hausherren nun jeweils vor, ehe die Gäste wieder den Anschlusstreffer erzielten. Den letzten Treffer der ersten 30 Minuten gehörte schließlich Kujawski, welcher zum 15:12-Halbzeitstand für die Gastgeber einnetzte.
Nach hektischer Anfangsphase schafft es der TVR das Spiel bis zum Pausenpfiff wieder offen zu halten und nun wollte man in den zweiten 30 Minuten nochmal einen Zahn zulegen und das Spiel zu eigenen Gunsten drehen, doch erneut kam es anders. Auch in die zweite Hälfte startete die „Zwädde“ überhastet und erlaubte dem Gastgeber somit wieder auf sechs Tore davon zu ziehen (18:12, 34. Minute). In den ersten zehn Minuten gelang den Gästen nur zwei Tore (20:14) und man hatte nicht das Gefühl, als würde der Roßtaler Reserve etwas einfallen, um hier noch irgendwie den Hebel umzulegen. Doch die Männer um Jochen Pelz kämpften sich erneut zurück. Tor für Tor holte man auf, ehe man beim 22:21, vier Minuten vor Schluss, wieder auf ein Tor herankam. Nach der Aufholjagt, lag das Momentum nun eigentlich auf der Seite des TVR, zudem die Kondition bei den routinierten Ansbachern langsam zuneige ging, doch auch diesmal kam es anders, als gedacht. Der TV Roßtal zeigte in der Entscheidenden Phase Nerven und konnte seine konditionellen Vorteile nicht nutzen. Nach dem 23:21 verkürzte Krach nochmal auf ein Tor, ehe unnötige Fehler den Hausherren die Möglichkeit gab mit Tor 24 und 25 den Sack zu zumachen. Zum Schluss war es dann die Ruhe und Abgeklärtheit der erfahrenen Ansbacher, welche über die Spritzigkeit der jungen Roßtaler Mannschaft siegte und somit bleiben die beiden Punkte an diesem Wochenende an der Rezat.
Durch diese Niederlage wird es im Kampf um Die Aufstiegsplätze nun noch spannender. Die ersten drei Plätze belegen der TSV Wendelstein, die HG Ansbach II und der TV Roßtal II, mit je 21:7 Punkten. Mit einem Punkt und einem Spiel weniger steht Gunzenhausen auf dem vierten Platz, diese können jedoch am kommenden Wochenende mit einem Sieg im Nachholspiel gegen HG/HSC Fürth an dem Spitzentrio wieder vorbeiziehen und die alleinige Tabellenführung übernehmen. Doch als wäre diese Ausgangslage nicht schon spannend genug, hat sich klammheimlich auch noch die SG Schwabach/Roth II an die Aufstiegsplätze angenähert. Mit nur einem Minuspunkt mehr als Wendelstein, Ansbach und Roßtal, kann die Spielgemeinschaft noch aktiv im Aufstiegsrennen eingreifen. Damit es nicht soweit kommt, wäre für die „Zwädde“ am kommenden Wochenende ein Sieg von Nöten. Denn um 17:30 empfängt die Roßtaler Reserve die Schwabacher Reserve zum nächsten Spitzenspiel in der heimischen Mittelschulhalle.
TVR: Gerbing T. (Tor); Halmen 3, Schmidt 6/6, Lunau, Meyer M. 1, Potjans 2, Bonakdar, Meßthaler 3, Haltrich K., Krach 1, Herbst 1, Olschewski 1, Rößl 3.
Köhler Thomas
TV Roßtal II – SpV Mögeldorf 40:26
Die „Zwädde“ startet überzeugend in das neue Jahr
Noch vor Weihnachten verteilte gefühlt die halbe Liga, vorzeitig Geschenke an die roßtaler Reserve. Trotz zweier miserablen Auftritten gegen den TSV Weißenburg und die HG/HSC Fürth, in denen der TVR alles vermissen ließ, was auf einen potentiellen Aufstiegskandidaten schließen lassen würde, schaffte man es irgendwie sich mit einem blauen Auge aus der Affäre zu ziehen und alle vier Zähler mitzunehmen. Doch auch die direkten Konkurrenten um den Aufstieg legten dem TVR schön verpackte Geschenke unter den Weihnachtsbaum. So ließ der bis dato ungeschlagene Spitzenreiter, TV Gunzenhausen, in den letzten beiden Spielen Punkte gegen Altenberg und Wendelstein liegen, letzterer wiederum patzte gegen Post SV Nürnberg und die SG Kernfranken. Somit bescherte die Liga dem TV Roßtal zu Weihnachten die Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken. Da die letzten Auftritte der „Zwäddn“ jedoch in keiner weiße den Tabellenrang rechtfertigten, war man zum Auftakt in das Handballjahr 2018 gewillt nun auch zu zeigen, dass man zurecht um den Aufstieg mitkämpft und nicht nur auf die Mithilfe der Liga angewiesen ist. Und mit der SpV Mögeldorf kam auch genau der richtige Gegner. Denn im Hinspiel tat man sich richtig schwer gegen die Nürnberger, lief in der zweiten Halbzeit oft einem Rückstand hinterher und konnte erst in den letzten zwei Minuten die Führung übernehmen und letztendlich über die Zeit retten. Somit also genau der richtige Gegner um zu zeigen, dass man in der Rückrunde einiges besser machen kann.
Die Partie startete noch recht ausgeglichen. Nach dem 1:0 durch Andi Wiedemann, holten sich die Gäste bis zum 2:3 die Führung. Doch die roßtaler Reserve zeigte sich an diesem Tag äußerst konzentriert und zielstrebig und scheute sich nicht das Spiel in die eigene Hand zu nehmen. Nach der 4:3-Führung durch Kai Haltrich glichen die Gäste noch einmal per 7-Meter aus, ehe die Männer aus der Marktgemeinde Tor für Tor davonzogen. Bis zur Halbzeit baute man die Führung auf 19:14 aus.
Und auch in den zweiten 30 Minuten war es schön anzuschauen, wie abgeklärt die junge roßter Truppe agierte. Durch eine arrangierte Abwehr und eine selbstbewusste Angriffsarbeit baute der TVR seine Führung weiter aus, auch eine rote Karte gegen Kai Haltrich konnte die Gastgeber nicht aus dem Tritt bringen. Bei dem Gegner machte sich mit der Zeit eine gewisse Resignation bemerkbar und somit erzielte Hannes Ortner kurz vor Schluss das 40. Tor, ehe Bozbag den letzten 7-Meter zum 40:26 Endstand verwandelte.
Mit dieser überzeugenden Vorstellung verteidigt der TV Roßtal seine Tabellenführung. Nun muss man daran arbeiten dieses Niveau auch in die kommenden Spiele mitzunehmen. Wenn das gelingt hat man in Sachen Aufstieg gute Karten und kann im besten Fall sogar um die Meisterschaft mitspielen. Doch das Konstanz nicht immer die Stärke der „Zwäddn“ war, konnte man in den letzten Jahren oft beobachten. Die Change zu beweisen, dass dem doch so ist, besteht nächste Woche, wenn man gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten HG Ansbach II antritt.
TVR: Gerbing T., Dinnebier (beide Tor); Halmen 9, Ehrmann 3, Schmidt T. 2/1, Grillenberger 2, Potjans 6, Ortner 1, Meßthaler 7, Haltrich K. 1, Cisse 3, Herbst 1, Wiedemann 4, Olschewski 1.
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Köhler Thomas
TV Roßtal II – TSV Weißenburg 34:33
Die Geschichte vom guten alten Pferd
Beim Springreiten müssen Pferd und Reiter einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge so schnell wie möglich überwinden. Am Ende ist es eben egal, ob das Pferd die Hindernisse locker überspringt, oder ob die Stange noch auf der Auflage wackelt. Auf den Handball übertragen soll das heißen: unabhängig ob man im Spiel überzeugt, oder nicht, wer am Ende ein Tor mehr hat bekommt beide Punkte. Das wäre im Großen und Ganzen schon mal das Positive aus Roßtaler Sicht.
Die Voraussetzungen vor Spielbeginn waren freilich nicht optimal. Das erste Spiel nach drei Wochen Pause, mit Ehrmann, Cisse, Meßthaler und Haltrich fehlten wichtige Spieler, welche bei der „Erschdn“ in Bad Windsheim dabei waren, dazu fehlten mehrere Spieler verletzungsbedingt, oder waren anderweitig verhindert. Am Spieltag sagte mit Wolff auch noch der Torwart krankheitsbedingt ab. Mit Frank Dinnebier bekam die „Zwädde“ allerdings kurzfristig noch Unterstützung von der Dritten und dank dem breiten Kader konnte man dennoch eine recht Spielerfahrene Truppe aufs Parkett bringen. Demnach ist die desolate Leistung, primär in der ersten Halbzeit, nicht wirklich mit der Personalsituation zu erklären. Auch die kalte Halle war ein Anstand, mit dem sich beide Teams gleichermaßen abfinden mussten. Vielleicht hatte man auch im Hinterkopf, dass man mit dem Tabellenletzten auf einen vermeintlich leichten Gegner traf. Jedenfalls war man in den ersten 30 Minuten in der Abwehr quasi nicht existent. Der TVR stellte zwar pro forma eine Abwehr aufs Parkett, doch brauchten die Gäste aus Weißenburg gar nicht groß in die Trickkiste greifen, meist reichte ein einfacher Haken, ein schneller Rückpass oder eine simple eins-gegen-eins Aktion und die Abwehrspieler der Gastgeber waren bereits überwunden. Zwar traf man zu Beginn noch das Tor, doch selbst im Abschluss wussten die Hausherren mit laufender Spielzeit zu enttäuschen. Mehrere Großchancen wurden liegengelassen und somit übernahmen die Gäste beim 3:4 die Führung und bauten diese bis zur Halbzeit auf 16:20 aus.
Man musste sich in den zweiten 30 Minuten quasi in allen Bereichen steigern. Den ersten Angriff schenkte man allerdings nochmal her und ließ den TSV Weißenburg auf 16:21 erhöhen. Doch ab diesem Zeitpunkt fing man an auch selbst an Handball zu spielen. Plötzlich wurde geredet, es war Bewegung in der Abwehr und man half einander aus. Aus einer guten Abwehr heraus spielte man auch im Angriff konsequenter, glich innerhalb drei Minuten auf 21:21 aus und spielte sich bis zur 47 einen Fünftorevorsprung heraus (27:22). Doch nach dieser guten Phase, viel die „Zwädde“ wieder in das Muster der ersten Halbzeit zurück. Die Abwehr wurde wieder statischer, man ließ den Gästen wieder viel Platz sich zu entfalten und aus einer schlechten Abwehr heraus, ließ man auch im Angriff die nötige Motivation vermissen. Somit kämpften sich die Weißenburger wieder heran und glaubten spätestens beim 30:30 wieder an eine mögliche Überraschung. Zum Glück, aus roßtaler Sicht, riss man sich in den letzten Minuten nochmal zusammen, spielte die letzten Angriffe überlegt zu Ende und holte sich hinten nochmals zwei Bälle. Als die beiden Unparteiischen (welche entgegen dem TVR in voller Linie überzeugen konnten) die Partie endlich abpfiffen, war man zwar froh beide Punkte mitgenommen zu haben, man sah den Spielern jedoch an, dass man mit dem eigenen Auftritt in keiner Weißezufrieden war.
TVR: Dinnebier (Tor); Halmen 7, Schmidt T. 3, Pelz 3, Krach 10, Potjans 2, Ortner, Bonakdar 2, Rößl 2, Köhler 3, Wiedemann 2.
Köhler Thomas
