Kategorie: 2. Mannschaft

TSV Roßtal II – HSG Lauf/Heroldsberg II 26:31 (10:14)

Zwädde gegen die HSG Lauf/Heroldsberg 2 – Abschluss der Vorrunde
Am frühen Sonntagabend stand das letzte Spiel der Hinrunde an. Für die Zwädde war es die Chance, mit einem Sieg das obere Tabellendrittel näher zusammenzubringen. Für die HSG würde ein Sieg die Tabellenführung bedeuten. Die Vorzeichen waren klar.
Erster Abschnitt: Ein spannender Beginn

Das Spiel startete mit einer schnellen Führung für Roßtal: Christoph Heldauer erzielte in der 36. Sekunde das erste Tor der Partie. Doch auf das zweite Tor der Zwädden mussten die Zuschauer weitere 6 Minuten warten (2:2). Erst danach nahm die Partie in Sachen Tore fahrt auf. Leider mal wieder zugunsten der Gegner. Die HSG konnte so einen zwischenzeitlichen zwei Tore-Vorsprung (2:4) herausspielen. Erst durch einige Wechsel konnte die Zwädde in der 16. Spielminute das Spiel wieder offen gestalten (7:6). Leider hielt das Momentum nicht an und man tat sich wie in den vergangenen Spielen im Abschluss schwer. So sah man sich zur Halbzeit mit einem Vier-Tore Rückstand konfrontiert (10:14).
In der Halbzeitpause wurden die bekannten Punkte besprochen. Angriffe besser vorbereiten und die glasklaren Chancen im Kasten unterbringen. Allen war klar das nur eine bessere Chancenverwertung das Spiel drehen könnte.

Leider ging die Start in die zweite Halbzeit für die Zwädde nicht auf und Lauf/Heroldsberg konnte in den ersten 2 Minuten den Vorsprung auf 6 Tore erhöhen (10:16). Erst als die Zwädde sich selbst auf Ihre Tugenden besonnen hatte, konnte man sich wieder auf ein 14:17 in der 37 Minute herantasten.
Mehr als dieses Aufbäumen sollte aber leider nicht mehr gelingen. Zu viele fehlerhafte Abschlüsse und dann auch zu viele einfache Gegentore ließ den Vorsprung wieder auf 6 Tore (24:30) anwachsen. Das Spiel endete letztendlich für die Zwädde mit einem unbefriedigenden 26:31.

Fazit: Man hatte es selbst in der Hand das Aufstiegsrennen wieder spannender gestalten zu können. Durch wiederholte Abschlussschwächen und dann auch mangelnder Abwehrarbeit konnte sich die Zwädde für die Rückrunde keine bessere Ausgangsposition erarbeiten. Wir bleiben gespannt, was die zweite Hälfte der Saison noch für Überraschungen offen hält und wer am Ende sich über den Aufstieg freuen kann.
Schöner

Heimspiel Wochenende in Roßtal

Diese Wochenende bestreiten sowohl die Erste Damen- und Herrenmannschaft ihre Spiele am Samstag in Rosstal, als auch die Zweite Herrenmannschaft am Sonntag.
Die Erschde trifft dabei in der Regionalliga auf den Mitaufsteiger aus Lauf-Heroldsberg.
Um weitere Punkte einzufahren braucht es nicht nur Willen und Kampfgeist, sondern auch unbändige Stimmung aus den Zuschauertribune.

TV Gunzenhausen – TSV Roßtal 29:30 (15:14)

Roßtal : 2 Pluspunkte in letzter Sekunde gesichert

Nach der schmerzhaften und unnötigen Niederlage gegen Kernfranken wartete zur Primetime um 20 Uhr in Gunzenhausen ein deutlich stärkerer Gegner. Bis Freitagabend war jedoch unklar, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde. Nach einigen Telefonaten und Mails konnte dieses Problem schließlich gelöst werden und die Roßtaler Jungs wie geplant nach Gunzenhausen reisen.

Die Zwädde startete mit einer 5:1-Abwehr und hatte sich gezielt auf den starken Rückraumspieler Debrassine vorbereitet. Im Vergleich zur Vorwoche lief der Start diesmal besser: Schon in den ersten fünf Minuten erspielte sich Roßtal eine 1:3-Führung. Doch zwei schnelle Zeitstrafen gegen Ture Potjans brachten Unruhe in die Abwehr, und Gunzenhausen nutzte die Unsicherheiten prompt aus. Ab der 13. Minute zeigte die Anzeigetafel einen Rückstand für die Zwädde (5:4).

Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Teams weitgehend, ohne dass eine Mannschaft das Spiel entscheidend an sich reißen konnte. Mit einem knappen 15:14-Rückstand ging es für die Roßtaler in die Pause.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit musste Gunzenhausen auf ihren treffsicheren Rückraumspieler Debrassine verletzungsbedingt verzichten. Dies löste jedoch auf Seiten der Heimmannschaft eine „Jetzt-erst-recht“-Stimmung aus. In der Folgezeit konnte sich Gunzenhausen leicht von der Zwädde absetzen. Dies hing zum einen mit leicht erspielten Toren zusammen, zum anderen mit schlecht kreierten Chancen auf Roßtaler Seite. In der 36. Spielminute sah man sich einem Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen (20:17).

Aber nicht mit der Zwädde! Eins können die Roschdler besonders gut: Nicht aufstecken. Der Abstand konnte in der Folgezeit bis in die Crunchtime auf ein bis zwei Tore reduziert werden.
Erst in den letzten zwei Spielminuten gelang es der Zwädden, durch einen Tempogegenstoß von Flo Thorak die Führung wieder zu übernehmen (28:29). Doch auch Gunzenhausen konnte in der letzten Spielminute noch den Ausgleich erzielen. Im gleichen Zuge erhielten die Roschdler eine Zwei-Minuten-Strafe. Wie in der Vorwoche lag das Momentum Sekunden vor Schluss auf unserer Seite. Diesmal sollte es auch gelingen. Denn Schöner geht es nicht: Unser Mann mit ganz viel Erfahrung, Samuel Schöner, nahm sich ein Herz und ließ mit einem überragenden 1:1 drei Sekunden vor Schluss sowohl seinen Gegenspieler als auch den Torwart aussteigen. Sein Treffer zum viel umjubelten 30:29 aus Roßtaler Sicht sicherte den Sieg!

Durch den Erfolg konnte die Zwädde noch den Anschluss an die oberen Plätze halten. Im neuen Jahr steht am 12.01. das letzte Spiel der Hinrunde gegen Lauf/Heroldsberg an.

SG Kernfranken II – TSV Roßtal II 29:28 (14:12)

Chancenwucher verhindert die nächsten 2 Punkte.
Nachdem vergangenen Spiel gegen Stadeln war die Motivation hoch die nächsten 2 Punkte für die Mission Wiederaufstieg einzusammeln. Gegen die Oberligareserve von Kernfranken die bis dato 3 Pluspunkte bisher verbuchen konnte, sollte die Rollenverteilung klar gewesen sein.

Das Spiel begann leider mal wieder mit einem Angriffsspiel geprägt von technischen Fehlern, sowie frei verworfenen Chancen. So sah man nach 5 Minuten Spielzeit bereits ein 3:0 für die Mannschaft aus Kernfranken auf der Anzeigetafel sehen.

In der Folgezeit schaffte es man vermehrt vorne die Fehlwürfe zu reduzieren und auch die technischen Fehler abzustellen. Bis zu 10. Spielminute schaffte es die Zwädde das Spiel ausgeglichen zu gestalten (5:5).

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit schaffte es man jedoch nicht das Spiel zu drehen und ging nach einer Auszeit in der 27. Spielminute letztendlich mit einem 2 Tore Rückstand in die Halbzeit. (14:12)

In der Pause gab es keine taktischen Besprechungen. Die Abwehr war an diesem Tag nicht das Problem. Von den bisher kassierten Toren resultierten rund ein Drittel aufgrund von eigenen technischen Fehlern im Angriffsspiel. Es galt für die zweite Halbzeit die enorme Abschlussschwäche (gefühlt 10 mal Pfosten und 5 Mal Körper des Torwarts angeworfen).

Doch auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Abwehr war weiterhin stabil und die Chancenverwertung unterirdisch. Kernfranken konnte so bis zur 38. Minute einen 20:16 Vorsprung herausspielen.
Jedoch in den letzten 20 Minuten zeigte die Zwädde was Moral und das eigene Können ermöglichen kann. Stück für Stück schaffte es die Mannschaft sich ein Unentschieden bis in die letzte Spielminute zu erkämpfen (28:28).

Die letzte Spielminute hatte es in sich. Kernfranken hatte Ballbesitz und verlor in der Hektik durch einen Fehlpass den Ball. Gut 20 Sekunden vor Schluss gab es noch eine Auszeit für die Zwädde.

Es war alles klar. Möglichst noch ein Tor kurz vor Abpfiff erzielen und als Sieger von der Platte gehen oder mindestens einen Punkt sichern.
Aber an solchen Tagen kommt es wie es kommen musste. Auch die Zwädde schaffte es nicht den Ball in Ihren Reihen zu halten. Ein Fehlpass und der Tempogegenstoß von Kernfranken führte in der letzten Sekunde zu einem viel umjubelten Heimsieg von Kernfranken und bei der Zwädden zu einer unfassbaren Ungläubigkeit!

Nun heißt es den Kopf wieder frei zu bekommen und in einem schweren Auswärtsspiel in Gunzenhausen die 2 Punkte mit nach Roßtal zu nehmen. Gunzenhausen hat den bisherigen Tabellenführer Weißenburg am vergangenen Wochenende deutlich geschlagen.

TSV Roßtal II – MTV Stadeln II 29:25 (13:12)

Eine geschlossene Mannschaftsleistung führt zu einer gelungenen Reaktion auf die erste Saisonniederlage
Am Samstagabend fanden sich Fans zu einem packenden Handballspiel zwischen der Heimmannschaft und dem Gast Team ein, dass bis zur letzten Minute voller Emotionen und spannender Wendungen war.

In diesem Spiel konnte man als neuen Impuls und zur Stabilisierung der Abwehr Lukas Grillenberger aktivieren. Dies zeigte sich auch im Verlauf der 1. Halbzeit deutlich wieder.

Mit einer deutlich verbesserten Abwehrleistung gegenüber dem Spiel in Schwabach konnte man sich bis zur 13. Spielminute einen 3 Tore Vorsprung erarbeiten. Die Abwehr arbeitete konsequent und vorne wurden die Chancen durch ein bewegliches Angriffsspiel deutlich herausgespielt.
Mit den ersten Wechsel der Startformation kam ab der 20. Minute die Abwehr und Angriff Arbeit etwas ins Stocken. So dass man schließlich mit einem 13:12 in die Pause ging.

In der Halbzeit wurde der Fokus durch die Trainer auf eine weitere fokussierte Abwehrarbeit und klar ausgespielte Angriffe gelegt.
Leider fiel die Halbzeitansprache nicht auf fruchtbaren Boden. So sah man sich ab der 36. Spielminute einem Rückstand hinterherlaufen. Stadeln schaffte es dann im weiteren Spielverlauf bis zur 45. Minute eine 3 Tore Vorsprung (17:20) herauszuspielen.
Durch einen weiteren Kniff des Trainergespanns Hitzler & Gerbing wurde die Abwehr wieder stabilisiert und ab der 52. Minute wieder auf ein 23:22 gedreht werden.

Ab diesem Zeitpunkt gelang der Zwädden fast alles. Ansehnliche Kreisanspiele und Tempogegenstöße, sowie eine konsequente Abwehrarbeit.
Mit einem verdienten 29:25 trennten sich die beiden Mannschaften und die nächsten 2 Punkte konnten auf der Habenseite verbucht werden.
Hervorzuheben war auch unser starker Rückhalt zwischen den Pfosten. Ricco Wolff hatte großen Anteil das wir auch in schwierigen Phasen im Spiel geblieben sind.

Fazit: Wenn die Zwädde fokussiert und konzentriert arbeitet, können die nächsten Punkte problemlos eingefahren werden.