Kategorie: 2. Mannschaft

SC 04 Schwabach II – TSV Roßtal II 35:32 (19:15)

Erste Niederlage in der Fremde. Die Remis-Könige können auch verlieren.

Spielbericht: SC 04 Schwabach II – TSV Roßtal II, 16. November 2024, 20:00 Uhr

Am 16. November 2024 trafen die zweite Mannschaft des SC 04 Schwabach und die Reserve des TSV Roßtal zu einem spannungsgeladenen Handballspiel aufeinander. 

Das Trainer-Duo Hitzler & Gerbing gaben einen klaren Matchplan vor mit der bereits erprobten offensiven ausgerichteten Abwehr 3:3 sollte erst kein Spielfluss aufkommen. Gesagt …. Aber leider von der Mannschaft nicht konsequent umgesetzt. 

Von Beginn an musste die Zwädde einem Rückstand hinterherlaufen und konnte das Spiel in der Folgezeit nie zu Ihren Gunsten drehen. 

Schwabach konnte in den ersten 10 Minuten bereits einen 4 Tore-Vorsprung durch einfache Durchstöße in der offensiven Abwehr erspielen. Auch eine baldige Umstellung auf eine 5:1 Abwehr brachte nicht den gewünschten Effekt. 

Erst mit der ersten zwei Minuten-Strafe in der 12. Spielminute auf Seiten der Schwabacher konnte die Zwädde innerhalb kürzester Zeit auf 1 Tor rankommen (9:8). 

Ab der 14. Spielminute dominierte der SC Schwabach die Partie zunehmend. Tim Pianka setzte seine beeindruckende Tor Serie fort und erzielte bis zur 16. Spielminute fünf weitere Treffer, darunter auch einen Siebenmeter. Die Führung wuchs auf 13:8, als Roßtal bei einem 7-Meter von Pianka in der 19. Spielminute erneut den Anschluss suchte. Roßtal nahm eine Auszeit, doch Schwabach war weiterhin die tonangebende Mannschaft. So ging man mit einem Rückstand von 19:15 in die Halbzeitpause. #

In der Halbzeit wurden die Punkte Abschlussschwäche und konsequentere Abwehrarbeit gesprochen.

Diese zeigte Wirkung. In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit konnte sich die Roßtaler bis auf ein 20:19 ran kämpfen. 

Im weiteren Verlauf jedoch schafften es die Schwabacher auf Ihrer Seite den Vorsprung auf 7 Tore (32:25) bis zur 52. Minute auszubauen. 

In den letzten Minuten des Spiels konnten die Roßtaler diese Lücke auf das Endergebnis von 35:32 verkürzen.

Fazit: Wie schon im letzten Spiel gegen Ansbach scheint es so als würde die Zwädde sich vorallem in der ersten Halbzeit das Leben etwas zu schwer machen, um dies dann wieder in der zweiten Hälfte wieder auszugleichen. Dieses mal ist der Versuch in der Fremde nicht geglückt. 

Nun heißt es die Niederlage ganz schnell zu vergessen und in zwei Wochen zuhause gegen Stadeln die nächsten zwei Punkte für die Mission Wiederaufstieg zu sichern!

Autor: Schöner
Bilder: Matthias Janousch 

TSV Roßtal II – HG Ansbach II 25:25 (16:18)

Spielbericht: TSV Roßtal II – HG Ansbach II 25:25 (16:18)

Am Sonntagabend war die Reserve der HG Ansbach zu Gast in Roßtal, um sich mit der Zwädde zu messen. Was folgte, war ein äußerst spannender Schlagabtausch, bei dem Roßtal zwar eine schwache erste Halbzeit zu verzeichnen hatte, in der zweiten jedoch mit Kampfgeist und Abwehrstärke glänzen konnte.

Holpriger Start mit defensiven Problemen

Die Partie begann aus Roßtaler Sicht alles andere als optimal. Die neu einstudierte offensive Abwehr, die unter der Woche noch gezielt trainiert wurde, konnte die Angriffe der Ansbacher kaum unterbinden. Vor allem die große Erfahrung der Gastgeber stellte die jungen Roßtaler in der Defensive vor erhebliche Probleme. Immer wieder fanden die Ansbacher Lücken, und die Gäste liefen schnell einem Rückstand hinterher. Offensiv fehlte es häufig an Geduld und Übersicht, sodass überhastete Abschlüsse den Rückstand nur vergrößerten. So ging es mit einem 16:18 aus Roßtaler Sicht in die Pause.

Defensives Statement in der zweiten Halbzeit

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache durch die Trainer zeigte die Zwädde im zweiten Durchgang ein völlig anderes Gesicht. Die Abwehr stabilisierte sich merklich, und Ansbach fand kaum noch Wege durch das kompakte Roßtaler Defensivbollwerk. Besonders Torhüter Frank Dinnebier ragte mit zwei gehaltenen Siebenmetern heraus und trug maßgeblich dazu bei, dass die Gastgeber in der zweiten Hälfte lediglich sieben Treffer erzielten. Auch vorne glänzte Tim Hennersdorf mit seinen Würfen und einer perfekten Quote vom Siebenmeterpunkt.

Die kämpferische Leistung der Roßtaler Abwehr war besonders in der Schlussphase beeindruckend. Nach dem letzten Gegentor in der 50. Minute schien der Glaube an die Aufholjagd neu entfacht. Dank zahlreicher Ballgewinne und starker Paraden des Torhüters Wolff konnte sich die Zwädde Stück für Stück herankämpfen.

Spannende Schlussphase

Beim Stand von 25:25 hatten beide Teams noch die Chance auf den Sieg. Nach einer hektischen Schlussminute kam es zu einem letzten Freiwurf für Ansbach nach Ablauf der regulären Spielzeit. Der kompakte Roßtaler Block ließ jedoch nichts mehr zu, und so blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.

Fazit

Ein verdienter Punktgewinn für die Zwädde, der vor allem der verbesserten Defensivleistung in der zweiten Halbzeit zu verdanken ist. Dennoch bleibt die Abschlussschwäche ein Thema, das angegangen werden muss. Mit mehr Geduld im Angriff und dem Fokus auf die eigene Stärke könnte Roßtal in Zukunft noch deutlich mehr aus solchen Partien mitnehmen.

Blick nach vorne

Die Mannschaft hat mit diesem Auftritt bewiesen, dass sie auch gegen erfahrene Gegner bestehen kann. Mit dem Punktgewinn und einer kämpferischen zweiten Halbzeit kann die Zwädde selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen.

Autor: Schöner
Bilder: Matthias Janousch (Bruder vom Micha Janousch)

TSV Roßtal II – TSV Weißenburg 24:24 (12:13)

Samstag 12.10.2024, Mittelschulhalle Roßtal, 15 Uhr – Heimspieltagauftakt für die Männer um Bernd Hitzler. Und um das Rahmenprogramm abzurunden, durfte man getrost auch vom Spitzenspiel dieses Spieltages reden. Mit dem TSV Weißenburg duellierten sich zwei der noch vier ungeschlagenen Teams der Bezirksliga Mittelfranken und zugleich die beiden Absteiger der letztjährigen Saison. Jeder, der die zwei Mannschaften in den letzten zwei Jahren beobachtet hatte, durfte einen spannenden Schlagabtausch erwarten:

Im Juli 2023 trafen beide Teams erstmals in der Relegation um den Aufstieg aufeinander. Das Hinspiel gewann der TSV Roßtal knapp mit einem Tor, das Rückspiel in Weißenburg konnte man etwas deutlicher mit 37:32 für sich entscheiden – aufsteigen durften am Ende beide Teams. Letzte Saison blieb es beim Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der BOL ebenso spannend, wobei die Roßtaler auch diesmal beide Male knapp die Oberhand behielten (27:26 und 31:30) – absteigen mussten am Ende beide Teams.
Unter diesen Voraussetzungen durfte man als Beobachter also durchaus ein knappes, spannendes Spiel erwarten.

Aus Sicht der „Zwäddn“ wollte man jedoch nichts anbrennen lassen, und nach einem starken Abschlusstraining ging man zuversichtlich in die Partie. Mit einer aggressiven 3:2:1-Abwehr ließ man die Gäste gar nicht erst ins Spiel kommen, und mit Tempohandball nach vorn konnte man einfache Wurfsituationen erspielen – soweit lief alles nach Plan. Auf Seiten der Weißenburger hatte sich allerdings Symander im Tor vorgenommen, den Schützen der Gastgeber von Beginn an den Zahn zu ziehen, was leider auch voll nach Plan lief. Nach einer knappen Viertelstunde und etlichen Paraden des Weißenburger Schlussmanns stand ein 7:4 an der Anzeigetafel. Mit mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss hätte zu diesem Zeitpunkt ein möglicherweise entscheidender Vorsprung herausgespielt werden können, jedoch kam es, wie es kommen musste:

Der Angriff wirkte zunehmend unsicherer, was zu unvorbereiteten Abschlüssen und unnötigen Ballverlusten führte. Die Gäste wussten diese Schwäche zu nutzen und egalisierten den Rückstand nicht nur, sondern konnten in der 19. Minute nach einem 0:4-Lauf sogar mit 7:8 in Führung gehen. Ab diesem Zeitpunkt fingen sich die „Zwäddn“ wieder, und es blieb bis zur Halbzeit ein knappes, umkämpftes Match, in dem die Gäste stets vorlegten und die Gastgeber nachzogen. Mit 12:13 ging es in die Kabinen.
Die zweiten 30 Minuten gingen ähnlich weiter wie die ersten aufgehört hatten. Keines der beiden Teams konnte wirklich entscheidende Akzente setzen – überzeugen konnten höchstens die Torhüter beider Teams. In den ersten 20 Minuten konnten die Gäste so die knappe Führung verteidigen, wobei sie diese zwischenzeitlich auf drei Tore ausbauen konnten. Man musste auf Roßtaler Seite also nochmal eine Schippe drauflegen, um die erste Saisonniederlage abzuwenden. Und dies gelang in den letzten 10 Minuten – vor allem im defensiven Konstrukt – ganz gut. Beim Spielstand von 19:22 in der 49. Minute ackerte man in der Abwehr wieder wie zu Spielbeginn und verschaffte sich die Möglichkeit, in fünf Minuten ohne Gegentor auf 22:22 aufzuschließen, was die Gäste zu einem Team-Time-Out in der 54. Minute zwang. Die letzten sechs Minuten verliefen, wie man es vor dem Spiel erwarten durfte – spannend.
Nach dem Team-Time-Out erspielte sich Weißenburg nochmals die Führung. Doch Matschl Timo erzielte für die Hausherren wieder den Ausgleich, welchen Ricco Wolff beim Siebenmeter gegen Johannes Brechtelsbauer verteidigen konnte, und Torsten Schmidt brachte den TSV Roßtal drei Minuten vor Schluss erstmals seit dem 7:4 wieder in Führung (24:23). Im Gegenzug kassierte man jedoch eine Zweiminutenstrafe und erneut einen Siebenmeter, welcher diesmal zum Ausgleich getroffen wurde (24:24). Die letzten zwei Minuten musste man nun in Unterzahl bestreiten. Ein Tor zum Sieg konnte leider nicht mehr erzielt werden, jedoch konnte man zumindest in der Defensive das Unentschieden und damit einen Punktgewinn festhalten.
Ein Unentschieden, das dem Spielverlauf wohl als gerecht angesehen werden muss.

Nach nun zwei knappen Auswärtssiegen gegen die noch punktlosen Schlusslichter der Liga und zwei Unentschieden gegen die ungeschlagenen Mannschaften an der Tabellenspitze, findet sich die „Zwäddn“ mit 6:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz wieder. Für die kommenden Spiele kann man zuversichtlich mit dem Abwehrverbund nach vorne schauen. Will man sich jedoch am kommenden Samstag gegen Wendelstein weiter oben festsetzen, muss man im Positionsspiel im Angriff souveräner werden und vor allem an der eklatanten Abschlussschwäche arbeiten.

TV Dietenhofen – TSV Roßtal II 31:33 (11:17)

Ein spannendes Handballspiel erlebten die Zuschauer am 5. Oktober 2024 in Dietenhofen, als der heimische TV Dietenhofen auf den TSV Roßtal II traf. Von der ersten Minute an war die Atmosphäre elektrisierend und die beiden Teams lieferten sich einen packenden Schlagabtausch.
Die Gäste aus Roßtal legten einen furiosen Start hin. Bereits in der 4. Minute erzielte Yannick Rößl das erste Tor des Spiels und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Nur 23 Sekunden später erhöhte Tim Hennersdorf auf 2:0. Die Hausherren, jedoch nicht geschockt, antworteten prompt: Philipp Wimmer verkürzte in der 4. Minute auf 1:2.
Doch die Gäste blieben am Drücker. Die bereits erprobte offensiver Abwehrformation stellte Dietenhofen vor große Herausforderungen und so konnten Torsten Schmidt und Andreas Wiedemann den Vorsprung bis zur 8. Minute auf 5:2 erhöhen. Dietenhofen kämpfte sich zurück und konnte durch Stefan Voigt und Alexander Arlt auf 3:5 verkürzen. Trotz eines Fehlversuchs vom Siebenmeterpunkt durch Christoph Vogel setzten die Dietenhofener ihren Kampf fort und erarbeiteten sich weitere Chancen.
Die erste Auszeit des Spiels kam in der 10. Minute, doch die Gäste ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Hennersdorf war nicht zu stoppen und erzielte bis zur 15. Minute drei Tore hintereinander. Dietenhofen gelang es zwar, einige Treffer zu markieren, doch der Rückstand blieb konstant. Mit einem verdienten Sechs Tore Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.
Der Plan für die zweite Halbzeit war klar. Eine weitere agile Abwehrarbeit und ein beweglicher Angriff. Gesagt getan.
Der Vorsprung konnte noch auf 8 Tore ausgebaut werden, ehe Dietenhofen durch eine Manndeckung von Jonas Weinländer ordentlich Sand ins Getriebe brachte.
Die hatte zur Folge das Dietenhofen nun auch vermehrt zu einfachen Toren kam und der 8 Tore bis auf ein Tor in der 55 Minute zusammengeschmolzen war. Kurz darauf konnte die Zwädde den Vorsprung wieder auf 3 Tore ausbauen.
Die Schlussphase des Spiels wurde von Dramatik geprägt. Dietenhofen holte auf und verkürzte in der 57. Minute auf 29:31, während Hennersdorf für die Gäste erneut traf. In den letzten Minuten gaben beide Teams alles. Eine überhastete Aktion des heraustürmenden Dietenhofener Torwarts in der letzten Minute führt zu einer kleinen Blessur bei Tim Hennersdorf. Den anschließednen Siebenmeter verwandelt Schmidt und setzte damit den Schlusspunkt zum 31:33 für die Zwädde.
Das Spiel war ein wahrer Krimi, geprägt von leidenschaftlichem Handball und kämpferischem Einsatz auf beiden Seiten. Roßtal II konnte sich letztlich durchsetzen, doch Dietenhofen bewies einen starken Kampfgeist.
Die Zwädde muss für die Zukunft besser an die Leistungen aus der 1. Halbzeit anknüpfen. Eine gute Halbzeit wird für die nächsten Herausforderungen vermutlich nicht ausreichen.

TSV Roßtal II – HBC Nürnberg III 30:30 (13:13)

Am vergangenen Samstag erlebten die Zuschauer in der heimischen Halle ein aufregendes Handballspiel zwischen dem TSV Roßtal II und dem HBC Nürnberg III. Von der ersten Minute an war klar: Hier kämpften zwei Teams auf Augenhöhe um die Punkte.

Erste Halbzeit

Der Anpfiff ertönte, und bereits nach 42 Sekunden fand Klemens Eisenhut den Weg ins Netz und brachte die Gäste mit 0:1 in Führung. Doch Roßtal ließ sich nicht einschüchtern. Nur wenige Minuten später glich Jonas Paul Weinländer zum 1:1 aus (3:23). Ein Hin und Her folgte, dass die Fans in Atem hielt. Tim Ley brachte die Nürnberger erneut in Führung (1:2, 4:22), doch Hennersdorf sorgte für den Ausgleich (2:2, 7:03).

Im weiteren Verlauf schien der HBC immer einen Schritt voraus zu sein, doch Roßtal kämpfte unermüdlich zurück. Tor um Tor wechselte die Führung, und nach einem beeindruckenden Treffer von Torsten Schmidt stand es in der 9. Minute 4:4.

Nach einer Auszeit von Roßtal in der 10. Minute schien die Mannschaft wieder fokussiert. Hennersdorf und Weinländer trugen zur 10:7-Führung in der 21. Minute bei, doch der HBC blieb dran und kam durch Lehr und Nguyen immer wieder zurück (11:8, 23:10).

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Halbzeitpause, in der beide Trainer ihren Spielern die nächsten Schritte an die Hand gaben.

Zweite Halbzeit

Die zweite Hälfte begann mit unveränderter Intensität. Die ersten Minuten waren geprägt von einem ständigen In den ersten Minuten konnten sich die Gäste durch ein konsequente offensive Abwehrarbeit einen Vier Tore Vorsprung erzielen.

Die gerade noch effektive offensive Abwehr zollte Ihren Tribut und Roßtal verspielte die Führung in der 48 Minute. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich er HBC leichte Vorteile erspielen und hatte bis zum Schlusspfiffe die Karten in der Hand.

Dank Yannik Ahners Treffsicherheit vom Kreis konnte Roßtal in der 59 Minute zum 30:30 ausgleichen.

Auch ein letzter Freiwurf durch die Gäste aus Nürnberg konnte das Ergebnis nicht mehr verändern.

Die Zuschauer jubelten und waren sich einig: Dieses Spiel war ein Paradebeispiel für die Leidenschaft und den Kampfgeist, den der Handball ausmacht. Beide Mannschaften verdienten sich den Respekt für ihre Leistung und lieferten eine packende Show, die das Publikum begeistert zurückließ.