Kategorie: Allgemein

Damen I – TSG Estenfeld

Erfolgreiches letztes Heimspiel im Jahr 2024

Am Samstagabend gastierten die Mitaufsteigerinnen aus Estenfeld in der heimischen Mittelschulhalle. Beide Mannschaften waren sich bereits aus Ihrer ersten Landesliga Saison vor zwei Jahren bekannt. Nach der schlechten Offensivleistung in der Vorwoche hatten wir so einiges gut zu machen, wollten wir uns vor unserem Heimpublikum doch mit einem Sieg aus diesem Jahr verabschieden.

Beide Mannschaften starteten etwas unsicher in die Partie, erst nach sechs gespielten Minuten konnte man jeweils den Ball im Tor des Gegners unterbringen. Wir kamen aber nach und nach besser in Fahrt und führten nach elf Minuten mit 4:2. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei wir immer mit ein oder zwei Toren in Führung lagen. Halbzeitstand 10:9.

In der Pause wurde an ein zwei kleinen Stellschrauben gedreht, um nach Wiederanpfiff den Vorsprung weiter ausbauen zu können. In der Abwehrarbeit wollten wir weiter konsequent dranbleiben und im Angriff noch mutiger agieren. Bis zur 38. Minute gestaltete sich die aber Partie weiter offen (14:14). Dann nahmen wir das Zepter in die Hand und erzielten vier Tore in Folge. Die TSG konnte zu bis zum Abpfiff nicht mehr näher herankommen (21:16; 23:18) und  wir feierten einen 28:22 Heimsieg.

Nach neun Spieltagen stehen wir nun mit 8:10 Punkten auf Platz sieben der Oberliga Nord.

Kommendes Wochenende haben wir spielfrei und am 14.12.24 steht dann auswärts bei den Damen der SG Helmbrechts/Münchberg das letzte Spiel in diesem Jahr an. Anpfiff ist um 17:45h in der Gymnasiumhalle Münchberg.

TSV Roßtal II – HG Ansbach II 25:25 (16:18)

Spielbericht: TSV Roßtal II – HG Ansbach II 25:25 (16:18)

Am Sonntagabend war die Reserve der HG Ansbach zu Gast in Roßtal, um sich mit der Zwädde zu messen. Was folgte, war ein äußerst spannender Schlagabtausch, bei dem Roßtal zwar eine schwache erste Halbzeit zu verzeichnen hatte, in der zweiten jedoch mit Kampfgeist und Abwehrstärke glänzen konnte.

Holpriger Start mit defensiven Problemen

Die Partie begann aus Roßtaler Sicht alles andere als optimal. Die neu einstudierte offensive Abwehr, die unter der Woche noch gezielt trainiert wurde, konnte die Angriffe der Ansbacher kaum unterbinden. Vor allem die große Erfahrung der Gastgeber stellte die jungen Roßtaler in der Defensive vor erhebliche Probleme. Immer wieder fanden die Ansbacher Lücken, und die Gäste liefen schnell einem Rückstand hinterher. Offensiv fehlte es häufig an Geduld und Übersicht, sodass überhastete Abschlüsse den Rückstand nur vergrößerten. So ging es mit einem 16:18 aus Roßtaler Sicht in die Pause.

Defensives Statement in der zweiten Halbzeit

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache durch die Trainer zeigte die Zwädde im zweiten Durchgang ein völlig anderes Gesicht. Die Abwehr stabilisierte sich merklich, und Ansbach fand kaum noch Wege durch das kompakte Roßtaler Defensivbollwerk. Besonders Torhüter Frank Dinnebier ragte mit zwei gehaltenen Siebenmetern heraus und trug maßgeblich dazu bei, dass die Gastgeber in der zweiten Hälfte lediglich sieben Treffer erzielten. Auch vorne glänzte Tim Hennersdorf mit seinen Würfen und einer perfekten Quote vom Siebenmeterpunkt.

Die kämpferische Leistung der Roßtaler Abwehr war besonders in der Schlussphase beeindruckend. Nach dem letzten Gegentor in der 50. Minute schien der Glaube an die Aufholjagd neu entfacht. Dank zahlreicher Ballgewinne und starker Paraden des Torhüters Wolff konnte sich die Zwädde Stück für Stück herankämpfen.

Spannende Schlussphase

Beim Stand von 25:25 hatten beide Teams noch die Chance auf den Sieg. Nach einer hektischen Schlussminute kam es zu einem letzten Freiwurf für Ansbach nach Ablauf der regulären Spielzeit. Der kompakte Roßtaler Block ließ jedoch nichts mehr zu, und so blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.

Fazit

Ein verdienter Punktgewinn für die Zwädde, der vor allem der verbesserten Defensivleistung in der zweiten Halbzeit zu verdanken ist. Dennoch bleibt die Abschlussschwäche ein Thema, das angegangen werden muss. Mit mehr Geduld im Angriff und dem Fokus auf die eigene Stärke könnte Roßtal in Zukunft noch deutlich mehr aus solchen Partien mitnehmen.

Blick nach vorne

Die Mannschaft hat mit diesem Auftritt bewiesen, dass sie auch gegen erfahrene Gegner bestehen kann. Mit dem Punktgewinn und einer kämpferischen zweiten Halbzeit kann die Zwädde selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen.

Autor: Schöner
Bilder: Matthias Janousch (Bruder vom Micha Janousch)

TSV Roßtal – HSC 2000 Coburg II. 27:30 (14:17)

Lehren ziehen

Nach der knappen Heimspielniederlage gegen Coburg II (27:30) muss man sich eingestehen: in dieser Liga wird einem nichts geschenkt und man muss 60 Minuten für die 2 Punkte hart ackern. Aber noch schaffte man es nicht, 60 Minuten seinen besten Handball auf die Platte zu bringen – und so steht man mit 0:6 Punkten auf dem letzten Platz und muss aus den 3 Spielen, die wahrlich nicht einfach waren, seine Lehren ziehen. Doch nun der Reihe nach…

Nach einer gefühlten Ewigkeit war es wieder so weit: Heimspiel, Primetime und ein prominenter Gegner. Es ging gegen die zweite Garde der Profimannschaft aus Coburg. Solche Mannschaften sind immer eine Wundertüte und man weiß eigentlich erst kurz vor Spielbeginn, wer aufläuft. Doch für dieses Spiel lief Coburg mit einem breiten und auch zweitliga-erfahrenen Kader auf. So hieß es für die Mannen von Coach Peine volle Konzentration, Spaß haben und sich auf seine Stärken fokussieren.

Das Spiel ging auch sehr ausgeglichen los und keine Mannschaft konnte sich so wirklich absetzen. Jedoch legte Coburg immer vor und Roßtal konnte „nur“ nachziehen. Dies ging die ersten 22 Minuten so. (3:3, 6:6, 9:9, 11:11) Man hatte auch immer wieder die Chance in Führung zu gehen, jedoch hatte man dann Wurfpech oder baute ein paar technische Fehler ein, die Coburg dann wieder vermehrt nutzte, um auf 3 Tore davonzuziehen. Coburg war von allen Positionen torgefährlich und selbst tat mich sich im Angriffsspiel aus dem Rückraum schwer, wodurch die Gäste viel auf 6 Metern agierten und somit die Räume eng machten. Durch einen kleinen Run der Gäste gegen Ende der ersten Hälfte ging man mit einem 14:17 Rückstand in die Umkleide.

Eigentlich spielte man gut mit und hatte auch noch alle Chancen die beiden Punkte daheim zu behalten. Das wurde auch so in der Kabine besprochen! Man müsse noch aggressiver auf die Schützen heraustreten und durch ein schnelles Umschaltspiel zu leichten Toren kommen.

Gesagt und wenig in der ersten Viertelstunde umgesetzt – leider. Man verschlief den Start komplett und lud die Gäste zu schnellen und einfachen Toren ein. Diesen Plan hatte eigentlich die Heimmannschaft. Man hatte kaum Zugriff in der Abwehr und im Angriff prallte man gefühlt gegen eine Wand. So stand es nach 40 Minuten fast vorentscheidend 16:25. Auch in doppelter Überzahl gelang es den Roschdlern nicht wirkliches Kapital zu schlagen. Und so musste man ein schnelles Timeout nehmen und die Abwehr neu einstellen, um eine mögliche Klatsche abzuwenden. Und dies gelang auch – man traf wieder seine Bälle, wehrte Würfe ab und spielte hart in der Abwehr. Neuzugang Bühler zeigte bei seinem Heimspiel-Debüh seinen Gegenspielern öfter die Grenzen auf, doch das nicht immer ganz legal und bekam am Ende eine rote Karte, die in Ordnung ging. Das ganze Spiel wurde ruppiger, da das Schiedsrichtergespann etwas die Kontrolle verlor und es verpasste das Spiel etwas zu beruhigen. Doch fragwürdige Pfiffe entfachten sowohl bei den Zuschauern als auch der Heimmannschaft ein kleines Feuer. Man kämpfte sich Tor für Tor heran, schaffte es aber in den entscheidenden Momenten nicht ein Tor oder Stop zu generieren. (19:26, 23:28, 25:30, 27:30) So trudelte das Spiel vor sich hin und man muss sich am Ende „knapp“ geschlagen geben. Hervorzuheben ist, dass die Moral immer stimmte, man sich nicht hängen ließ und sich teuer verkaufte. Diese Einstellung muss man sich beibehalten, doch spielerisch muss eine weitere Schippe draufgelegt werden, möchte man auch mal auf der richtigen Seite beim Ergebnis stehen.

Klar ist das Auftaktprogramm schwer und die spielerische Qualität der Gegner deutlich höher als letzte Saison, doch das dürfen keine Ausreden sein. Man muss weiter hart an sich im Training arbeiten und nur im Kollektiv mit einer sehr guten Leistung von jedem wird man Spiele auch erfolgreich gestalten können. Und diese Leistungssteigerung wird man gleich im nächsten Spiel brauchen, um gegen die Adler aus Regensburg eine Chance zu haben, die mit ambitionierten Zielen in die neue Saison gestartet sind und in Liga 3 aufsteigen wollen. Das wird alles andere als ein leichtes Auswärtsspiel. Aber wie war das noch mit David und Goliath…?
Danke an alle zahlreich erschienen Fans! Die Stimmung war wie immer prächtig und wir sehen uns am 02.11.24 um 19:30 Uhr zum Derbykracher gegen die Jungs aus Brooklyn.

Highlight: Relegation um den Aufstieg in die Bayernliga

Die erste Männermannschaft des TSV Roßtal sicherte sich mit dem 2. Tabellenplatz in der Landesliga Nord die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation um den Bayernligaaufstieg.

Die Relegation wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen.

Hinspiel:

Samstag, 27.04.2024         19:30 Uhr         TSV Roßtal – TSV Ottobeuren        Roßtal Mittelschulhalle

Rückspiel:

Samstag, 04.05.2024         18:00 Uhr         TSV Ottobeuren – TSV Roßtal        Ottobeuren Schulzentrum

Die Erschde freut sich auf Eure zahlreiche und lautstarke Unterstützung im Kampf um den Aufstieg!

Die wichtigsten Infos zum Heimspiel am Samstag vorab im Flyer:

Alle weiteren Infos findet Ihr auf nuliga.

Für das Rückspiel am 04.05.2024 organisiert die Handballabteilung eine Busfahrt.

Ein paar wenige Plätze sind noch frei!

Alle weiteren Infos:

TSV 46 Nbg – Damen I 18:34

Damen I machen Vizemeisterschaft klar

Trotz ungewohnter Spielzeit am Dienstagabend reisten wir motiviert zu den Damen des TSV 46 Nürnberg, um uns den zweiten Platz der Bezirksoberliga Mittelfranken zu sichern.

Die Devise war also klar: Nicht wieder den Beginn der Partie verpennen und in Rückstand geraten. Außerdem wollten wir unserer Jessi bei Ihrem Comeback zwischen den Pfosten nach einjähriger Verletzungspause natürlich ein Rückhalt sein und eine starke Abwehr auf die Platte stellen. Das gelang nur bedingt, denn beide Mannschaften starteten überwiegend rutschend und mit vermutlich einer heißen Kartoffel in der Hand in die Partie. Bereits nach einer Minute der erste sieben Meter gegen uns. Jessi war damit natürlich gar nicht einverstanden und vereitelte den Wurf souverän. Dann erlöste uns Marion nach vier gespielten Minuten mit Ihrem ersten Feldtor nach einem Jahr Aushilfe als Torhüterin #marionmovesareback !! Anschließend entwickelte sich eine klare Angelegenheit. Wir setzten uns Tor für Tor ab (4:8; 6:13) und zur Halbzeit dann schließlich auf 8:16.

Nach der Pause wollten wir da weitermachen, wo wir aufgehört hatten und auch ein paar eingeübte Abläufe zeigen. Das gelang zum größten Teil und wir setzten uns weiter ab (12:24; 15:28). Hervorzuheben bei diesem Spiel ist die geschlossene Mannschaftsleistung. Bei den erzielten Toren zeigt sich ein homogenes Bild und jede Feldspielerin konnte sich als Schützin eintragen. Am Ende stand ein klarer 18:34 Auswärtssieg auf der Anzeigentafel. Da Schwabach nur noch ein Spiel vor sich hat und wir nun  drei Punkte Vorsprung auf den SC haben, sichern wir uns bereits vorab den zweiten Platz der Bezirksoberliga. YEAH 🙂

In der letzten Woche vor der Saisonpause stehen noch zwei Spiele an. Nochmals unter der Woche, nämlich am Donnerstagabend zum Derby bei den Damen des TSV Altenberg.

 

  • Donnerstag, 11.04 .2024 um 20 Uhr in der Albrecht-Dürer-Str. 7-9 90522 Oberasbach 

und am 

  • Sonntag, den 14.04.24 gastieren wir zum Saisonabschluss bei den Damen des ESV-Flügelrad (Finkenbrunn 145, 90469 Nürnberg)

 

Für den TSV: Jessica Kaiser (Tor), Marion Schrader (Tor) + (2); Brandscher Carolin (1), Mailänder Mareike (8/3), Eisgedt Melanie (3), Meßthaler Lena (2), Rösch Daniela (3), Strecker Simone (1), Peipp, Raum Andrea (3), Schönfeld Antonia (2), Spreiter Ricarda (5), Becker Sandra (1), Petzold Marina (3)

Coaches: Brandscher Alexander und Herbst Dominik, MV: Oppitz Sylvia