Kategorie: Herren

NEWS aus Roßtal!

Nach einer schwierigen Hinrunde konnte durch den spektakulären und vorerst zeitlich begrenzten Trainerwechsel, hin zu Heufelder und Kuch, kurz vor Weihnachten schon eine Trendwende herbeigeführt werden.

Während die Mannschaft sich nach dem letzten Spiel des Jahres in den wohlverdienten Urlaub verabschiedete, standen die Verantwortlichen in vertrauensvollen und konstruktiven Gesprächen mit Johannes Heufelder und Oliver Kuch – mit erfolgreichem Ergebnis:
Das Engagement wurde verlängert! ✅

Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu können, dass Johannes Heufelder (Trainer) und Oliver Kuch (Mannschaftsverantwortlicher) die 1. Herrenmannschaft des TSV Roßtal weiterhin betreuen werden.

Unser Ziel ist klar:
Die Saison trotz schwieriger Ausgangslage bestmöglich zu Ende spielen um damit den Handball-Spirit in Roßtal neu zu entfachen. 🔥

Wohin uns die neue Kooperation mit diesem erfahrenen und hoch kompetenten Trainergespann führen wird? Überzeugt euch selbst in der Halle! 👀💥

Erstes Heimspiel der Rückrunde:
🗓 Samstag, 10.01.26
⏰ 19:30 Uhr

TSV Roßtal II – TSV Weißenburg 25:28 (11:15)

Am vergangenen Sonntagabend stand der Roschdler Zwäddn die Begegnung gegen den TSV Weißenburg bevor. Nachdem bereits die Erschde sowie die Damen 1 in den vorhergegangenen Spielen des Wochenendes Erfolge verzeichnen konnten, war das eigene Ziel für die Mannschaft offensichtlich: Die Punkte holen wir uns!

Mit viel Ehrgeiz und Teamgeist, welcher in den vorherigen Spielen und Trainingseinheiten aufgebaut wurde, startete die Zwädde zuversichtlich und kampfstark in ihr 9. Spiel der Saison. Die Anfangsphase lies allerdings schnell zu wünschen übrig. Die Zwädde kam kaum ins Spiel. Zu wenig Absprache und zu wenig Bewegung in der Abwehr, sowie etwaige Fehlwürfe im Angriff führten zu einer frühen und deutlichen Führung der Weißenburger, welcher sich nach 20 Minuten mit einem deutlichen 6:14 Rückstand aus Sicht der Heimmannschaft abzeichnete. Nun folgte eine Aufholjagd. Die roßtaler Mannschaft erzielte einige Treffer, doch immer noch war die Wurfverwertung nicht optimal und viele Pässe fanden leider nicht den angepeilten Spieler oder den passenden Abschluss. Dennoch spielte man verbissen weiter und dank eines 5-Tore-Laufs während der letzten 5 Minuten und einer herausragenden Leistung unserer Katze Nico im Tor, stand es zur Pause „nur“ noch 11:15 für die Gäste aus Weißenburg.

Es erfolgte eine entsprechende Ansprache des Trainergespanns in der Kabine und man ging mit neuem Ehrgeiz in die zweite Hälfte der Partie. Die zweite Halbzeit startete aus Roßtaler Sicht jedoch erneut nicht wie erhofft und so lag man nach 40 Minuten erneut mit 5 Toren zurück. Doch dank einer Änderung im Abwehrspiel konnte die Zwädde sich endlich behaupten und schließlich passten auch die Torabschlüsse. So wurde bis zur 50. Minute das erste Mal ein Gleichstand von 21:21 herausgespielt, in der 52. Minuten konnte sogar erstmalig die Führung (23:22) erreicht werden.

Die Weißenburger ließen jedoch keine Sekunde locker und das roschdler Team schwächte sich selbst durch mehrere (4!) Zeitstrafen innerhalb der letzten 10 Minuten. So konnte sich die Zwädde trotz eisernen Kämpfens bis zum Schluss nicht belohnen. Die kleine Siegesserie endet mit einer verdienten 25:28 Niederlage. Nun gilt es am kommenden Sonntag, den 21.12., das nächste Spiel gegen den SpV Mögeldorf wieder für sich zu verzeichnen und das Jahr erfolgreich -wie es sich gehört- abzuschließen.

TSV Wendelstein II – TSV Roßtal II 23:29 (13:14)

Im Gegensatz zu den Vorwochen schaute das Trainergespann Hitzler/Gerbing unter der Woche auf eine dezimierte Truppe. Dennoch konnte man wieder auf eine schlagkräftige Truppe am Sonntagabend bauen.

  1. Halbzeit

Die Zwädde startete mit einer offensiven Abwehrvariante und legte los wie die Feuerwehr. Ehe die junge wendelsteiner Truppe zum ersten Abschluss in der 6. Spielminute kam, konnte Roßtal schon einen 0:4 Vorsprung erspielen. Dieser Vorsprung kam durch eine bewegliche Mannschaft zustanden. Genau diese Beweglichkeit wich in den Folgeminuten und Wendelstein konnte bis auf ein 6:7 herankommen. Im Anschluss besann sich die Zwädde wieder und konnte mit einem 5 Tore Lauf auf 6:12 davonziehen. Wer jetzt schon dachte das Spiel würde leicht werden, konnte sich nur die Augen reiben. Wendelstein legte in der Folge einen 6 Tore Lauf hin und schaffte den ersten Ausgleich der Partie. Bis zur Pause konnte Wendelstein das Spiel ausgeglichen gestalten (13:14).

In der Kabine wurden die Punkte besprochen: Hinten weiterhin eine aggressive und bewegliche Abwehr stellen, diese ist Grundlage für den Erfolg. Vorne klare Chancen in aller Ruhe (aber nicht langsam) herausspielen und nicht von der Hektik des Gegners anstecken lassen.

  1. Halbzeit

Nach dem Wiederanpfiff setzte die Zwädde das besprochene direkt um und man konnte wieder einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen (13:17). Das Spiel wurde mit zunehmender Spieldauer auch hitziger, was sich durch mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten widerspiegelte. Dies wusste Roßtal besser zu nutzen und setzte sich weiter ab. Bis zur 50. Spielminute wurde eine komfortable 9-Tore-Führung herausgespielt. In der Crunchtime ließ man sich nicht mehr beirren und konnte einen ungefährdeten 23:29 Sieg einfahren.

Einen großen Anteil hatte erneut unser Torhüter Nico (Katze), der zeitweise die Bälle mit Fußspitzen in luftiger Höher abwehrte! Auch erfreulich ist, dass hier mehr und mehr ein Team zusammenwächst, das die Vorgaben des Trainergespann zumeist vollständig umsetzt!

In den kommenden zwei Wochen gastieren noch Weißenburg und Mögeldorf in Roßtal. Auch diese Punkte möchte man auf der Habenseite verbuchen, um dann in die verdiente Weihnachtspause zu starten.

MTV Stadeln – TSV Roßtal 23:29 (10:13)

Ein Schritt in die richtige Richtung – mehr aber nicht

Eine turbulente Woche fand ihren Höhepunkt in einem umkämpften Sieg gegen den Lokalrivalen MTV Stadeln. Nachdem in der Woche ein Wechsel von (Ex)-Coach Makowiejew auf Interims-Trainer Johannes Heufelder erfolgte, hatte man nicht viel Zeit miteinander zu arbeiten. Roßtal musste unbedingt gewinnen, um nicht gänzlich die Kontrolle über den Saisonausgang abzugeben. Unter Druck entstehen Diamanten – er ist zwar noch nicht lupenrein, aber er wurde geformt? Aber wie gewohnt erstmal der Reihe nach…

Roßtal und der erste Schneefall – es ist eine immer wieder sich wiederholende Geschichte. Die Mannschaft spielte über den gesamten Saisonverlauf nicht ihr gesamtes Potenzial aus und findet sich im Tabellenkeller der Oberliga Nord wieder. Die Gefahr des Durchreichens in die Bezirksoberliga ist real und auch ein „worst case“ Szenario. Man musste reagieren und beruft den erfahrenen und doch jungen Heufelder interimsweise an die Seitenlinie des TSV Roßtal. Aber lange Zeit, um neue Abläufe oder ähnliches zu erarbeiten blieb nicht. Man wollte sich auf die absoluten Grundlagen fokussieren – einen schnellen Ball und „den Mann unter Buben“ Bühler anspielen – that´s it.

Man trifft auf den MTV Stadeln. Aufsteiger aus der BOL gegen Absteiger aus der Regionalliga. Eigentlich eine klare Sache. Aber das war die Saison schon öfter der Fall und daher steht man punktgleich mit dem Lokalrivalen im Tabellenkeller. Ein absolutes „do or die game“ – ein 4 Punkte Spiel – saisonentscheidend – Druck immens.

Und dieser Druck machte sich am Anfang bemerkbar. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen und so war die Anfangsphase von Zweikämpfen und Nervosität geprägt. Durch eine starke Abwehr und einen gut aufgelegten Fabian Bühler konnte man Selbstvertrauen tanken. Der einfache Handball mit der Devise Dominik Bühler anzuspielen, funktionierte sehr gut. Man bekam insgesamt 9 Strafwürfe zugesprochen und erzielte auch viele Tore über den Kreis. So der Plan – und dieser ging auf. Aber auch die Hausherren aus Fürth gaben nie auf und gestalteten das Spiel eng. So ging man mit einer 3 Tore Führung in die Halbzeit!

Wichtig war, dass man den guten Spielfluss auch und vor allem am Anfang der zweiten Halbzeit beibehielt! Viele Spiele dieser Saison gingen in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte verloren, weil man einfach den Faden verlor und zu oft kopflos agierte.

Dies sollte dieses Mal nicht der Fall sein. Man konnte sich relativ schnell auf 6 Tore absetzen, verlor aber dann doch etwas wieder die Kontrolle und ließ das Spiel eng werden. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Saisonspielen behielt man einen kühlen Kopf und konnte die Führung behaupten und am Ende einen verdienten, aber auch hart umkämpften Auswärtssieg sein eigen nennen.

Einmal durchatmen, ein verdientes Bier trinken und am Montag ein kurzes Siegerfussi. Mehr Zeit bleibt nicht. Der Jahresabschluss steht bevor – es geht gegen die Mannschaft aus Hochfranken, die mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10:10 Punkten im gesicherten Mittelfeld steht – da will und muss man hin! Daher ist man weiterhin zum Siegen verdammt! Und man muss außerdem auch einfach mal wieder ein Heimspiel vor den besten Fans der Liga gewinnen! #wepromise

HAGW

SG Helmbrechts/Münchberg – TSV Roßtal 29:26 (14:11)

Roßtal verpasst die Trendwende

Der TSV Roßtal hat auch im Auswärtsspiel bei der SG Helmbrechts/Münchberg nicht den erhofften Befreiungsschlag landen können. Trotz einer couragierten Leistung über weite Strecken, einer stabilen Abwehrarbeit und einer fulminanten Schlussphase stand am Ende die vierte Niederlage in Serie in den Büchern. Damit rutschen die Mittelfranken weiter in den Tabellenkeller und bleiben weiterhin weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Doch erstmal der Reihe nach…

Nach 3 Heimspielen in Folge, welche alle unglücklich für den TSV verliefen, reiste man zu der Überraschungsmannschaft nach Helmbrechts/Münchberg. Es war noch nie leicht dort zu spielen. Laute Halle, Fans nahe am Spielfeld und kein Harz. Man muss es einfach immer wieder sagen: es sind 2 verschiedene Sportarten: Handball mit Harz – geil. Handball ohne Harz – anders. Man hat immer nur eine Woche Zeit sich auf das neue Spielgerät einzustellen. Aber das sollen keine Ausreden sein, nur der Versuch einer Erklärung, warum es dann manchmal nicht so klappt wie man sich das vorstellt. Trainer Makowiejew forderte für den Jahresabschluss aus den letzten 3 Spielen 6 Punkte! Auch kamen Gerüchte auf, dass man für jeden Sieg in 2025 eine Säule im 17. Bundesland ausgegeben bekäme. Wenn das nicht Motivation genug ist, was dann…?

Guter Start – aber verlorene Kontrolle
Roßtal erwischte den besseren Auftakt, nutzte die Unsicherheiten der Hausherren und führte nach 9 Minuten mit 3:2. Die Mannschaft hatte sich vorgenommen, die Negativserie der vergangenen Wochen zu durchbrechen und trat entsprechend fokussiert auf. Doch nach der Anfangsphase setzte ein Bruch im eigenen Angriffsspiel ein: Einige Ballverluste und vergebene Chancen eröffneten den Gastgebern einen 4:0-Lauf, den die Oberfranken nutzten, um das Spiel in ihre Richtung zu drehen.

Bis zur Pause kämpfte sich der TSV jedoch wieder heran. Die Abwehr stand zunehmend kompakter, doch der gegnerische Torhüter verhinderte mehrfach ein erfolgreiches Comeback. So ging es mit einem 11:14-Rückstand in die Kabinen – eine machbare Hypothek.

Schwacher Wiederbeginn – starker Kampfgeist
Nach dem Seitenwechsel fand Roßtal zunächst keinen Zugriff: Münchberg erhöhte schnell auf 17:12 und setzte sich zeitweise mit sieben Toren ab. Doch der TSV gab sich nicht auf. Angeführt von einer verbesserten Defensive und mit André Schramm, der nun mehrfach überragend parierte, startete Roßtal eine beeindruckende Aufholjagd.

Innerhalb weniger Minuten gelang es, den Rückstand Tor um Tor zu verkürzen. Schnelle Angriffe, klare Abschlüsse und ein aggressiveres Abwehrverhalten brachten das Momentum auf Seite der Gäste. In der 49. Minute war die Partie beim 25:26 aus Roßtaler Sicht wieder völlig offen.

Entscheidende Szenen entgleiten erneut
Doch wie schon in vergangenen Spielen fehlte dem TSV in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz. Doch ein 3:0 Lauf zum wohl ungünstigsten Zeitpunkt der Partie entschied das Spiel zugunsten der Hausherren. Roßtal konnte seine gute Phase nicht in die erste Führung seit der Startminute ummünzen und musste sich am Ende knapp mit 26:29 geschlagen geben.

Fazit aus Roßtaler Sicht:
Der TSV Roßtal zeigte Moral, lieferte eine starke Schlussviertelstunde und hätte sich für seine leidenschaftliche Aufholjagd beinahe belohnt. Doch erneut verhinderten Schwächephasen, vor allem wieder direkt nach der Pause über 10 bis 15 Minuten sowie unglückliche Schlüsselszenen ein besseres Ergebnis. Die Mannschaft tritt weiterhin nicht in Bestbesetzung an. Doch auch ohne Ehrmann sollte man in der Lage sein, seinen Stiefel zu spielen und das Vorgegebene umzusetzen. Aber man agierte wie schon in den Vorwochen oft zu kopf- und ideenlos.

Nun steht das Derby beim direkten Tabellennachbern aus Fürth an. Dieses Spiel ist ein absolutes do or die game – ein 4 Punktespiel – saisonentscheidend? Sollte es dieses Spiel nicht erfolgreich gestaltet werden… puh, schwierig, k*rwa.

Es wird immer kälter – #winteriscoming

HAGW