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SG Helmbrechts/Münchberg – TSV Roßtal I

Am Freitag, den 15. November 2024, trafen wir auswärts auf die Damen der SG Helmbrechts/Münchberg. Das Spiel entwickelte sich zu einem spannenden Krimi, der erst in den letzten 10 Minuten entschieden wurde.

Es find gut an. Wir legten mit einer 0:2 Führung vor, doch Helmbrechts/Münchberg fand genauso ins Spiel, blieb stets auf Augenhöhe und konnte immer wieder den Ausgleich erzielen. Die Abwehrreihen beider Teams standen zunächst gut, wodurch die Torhüter oft im Mittelpunkt standen und einige sehenswerte Paraden zeigten. Somit konnte sich in der ersten Halbzeit keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Wir kämpften uns zwar immer wieder um ein Tor vor, jedoch zog die Heimmannschaft in den letzten Minuten vor der Pause noch einmal an und ging mit einer knappen 13:11-Führung in die Halbzeit.

Unsere Leistung konnte sich bis hier hin definitiv sehen lassen. Auf die Abwehrarbeit gegen eine so schnelle Mannschaft konnten wir stolz sein, wie so oft lag es am Angriff, bzw. dem Umsetzen unserer Torchancen, dass wir bisher recht wenige Tore auf unser Konto verbuchen konnten. Der am Donnerstag zuvor erst eingeführte Spielzug verhalf uns zu guten Durchbrüchen, dennoch gingen wir zu wenig dahin, wo es weh tut. Und genau da müssen wir bei so einem Spiel durch! Also nicht nachlassen und weiter geht`s.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild aus Halbzeit 1 fort. Ein durchgehend knapper Spielstand, bei dem unsere Gegner mit einer recht weit vorgezogenen 5:1 versuchten, unser Spiel zu unterbrechen. Nach 40 Minuten führte Helmbrechts/Münchberg knapp mit 16:14, doch wir fanden weiterhin Mittel, um die offensive Abwehr der Heimmannschaft auszuspielen und auch in der eigenen Abwehr Ballgewinne zu generieren. Durch 3 schnelle Tore gingen wir zum leider letzten Mal mit 16:17 in Führung, bevor wir in einem 10min-Durchhänger kein einziges Mal mehr den Ball im Netz versenken konnten. Die SG spielte in dieser Phase temporeich und nutzte sich bietende Gelegenheiten, um ihre Führung auszubauen. Zwar gelang es auch ihnen zwischendurch für 5 Minuten nicht, ein Tor zu erzielen, doch ab der 50. Spielminute zogen unsere Gastgeberinnen mit einigen Einzelaktionen und Gegenstößen davon. Von Trainerseite gab es nur zwei Möglichkeiten: das Spiel so zuende gehen zu lassen oder auf Risiko zu gehen und etwas zu probieren. Unsere Coaches setzen auf eine Abwehrumstellung, mit der man in einer 4:2 Formation versuchte, die Spielmacher der SG auszubremsen. Leider brachte die Umstellung nicht das gewünschte Ergebnis und wir wurden durch die großen Lücken schnell ausgespielt. Am Ende setzte sich Helmbrechts/Münchberg zu deutlich mit 27:19 durch und warf mit diesem Endergebnis ein anderes Bild auf das Spiel als die ersten 50 Minuten zeigten.

Trotzdem zeigten wir an diesem Abend eine solide und teamorientierte Leistung. 50 min. konnte man dem Regionalligaabsteiger mithalten. Für Helmbrechts/Münchberg war der Sieg ein wichtiger Schritt in der Tabelle, während wir uns auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren müssen.

Weiter geht es dann im neuen Jahr. Wir empfangen am 11.01.2025 um 15 Uhr in heimischer Halle den HBC Nürnberg. Bis dahin wünschen euch die Damen I schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

TSV Roßtal I – HC Sulzbach-Rosenberg 20:24 (7:14)

Am vergangenen Martinimarkt-Wochenende empfingen wir die Damen des HC Sulzbach. Wir wussten, dass mit dem aktuell Tabellenzweiten kein leichter Gegner auf der Agenda stand, doch mit einem bis auf Hannah seit langem mal wieder vollem Kader und einer entsprechenden Vorbereitung im Training, waren wir bereit unsere Gäste herauszufordern.

In den ersten 5 Minuten zeichnete sich noch kein klarer Favorit ab, doch ab dann hängten uns die Sulzbacher leider mit einem 5:0 Lauf bis zur 10. Minute etwas ab. Nach 16 Minuten zückten unsere Coaches das erste Mal die Timeout Karte. Der zugegeben starke Rückraum unserer Gäste brach viel zu einfach durch unsere Abwehr und vorne fanden wir nicht die richtigen Lösungen gegen die 6:0 oder 5:1 Abwehr. Wir mussten in der Abwehr unbedingt früher raustreten und durften uns nicht austanzen lassen. Außerdem – wie so oft – galt es, den Ball nicht unnötig herzuschenken und sich im Angriff die wichtigen Torabschlüsse zu nehmen. Es gelang uns leider nicht, diese Anweisungen bis zur Halbzeitpause ausreichend umzusetzen und wir saßen mit einem Zwischenstand von 7:14 in der Kabine. Aber welches Spiel wird schon nach einer Halbzeit entschieden? Die letzten Spiele zeigen uns, dass wir oft gerade in der zweiten Hälfte des Spiels anziehen und unsere Gegner schwitzen lassen.

Dass wir dies auch so umsetzen konnten, war unter anderem unseren Kreisläufern zu verdanken, die  besonders in der zweiten Halbzeit zahlreiche 7m rausholten, welche die Tordifferenz zunehmend minimierten. Auch in der Abwehr hielten wir besser dagegen, was jedoch auch zu ein paar 2min Strafen führte. Dennoch waren wir zwei Minuten vor Schluss auf 2 Tore dran (20:22) und hofften einen Punkt gegen einen erfahrenen Oberligisten für uns behalten zu können. Doch die beiden Tore, die dazu nötig gewesen wären, schrieben sich unsere Gäste leider auf`s eigene Konto und somit auch die beiden Punkte. Trotzdem zeigt uns besonders die zweite Halbzeit dieses Spiels, dass wir auch gegen die großen Gegner sehr wohl ein Wörtchen mitreden können und mittlerweile in der Oberliga mehr als angekommen sind.

Am kommenden Samstag, den 16.11.2024, spielen wir auswärts um 17:15 Uhr in Nabburg/Schwarzenfeld. Unsere Gastgeber sind mit dem 9. Platz aktuell zwei Plätze unter uns, doch wenn uns diese Saison eines gelehrt hat, dann dass der aktuelle Tabellenstand alles andere als aussagekräftig ist. Also werden wir uns wie immer mit allen Mitteln auf den kommenden Gegner vorbereiten und hoffentlich mal ab der 1. Spielminute unser Niveau zeigen.

Eure Damen I

HaSpo Bayreuth – TSV Roßtal I 35:31 (19:19)

TSV Roßtal unterliegt knapp in einem torreichen Duell

Am vergangenen Samstag ging es für die Damen des TSV Roßtal nach Bayreuth. Durch die 4 Punkte, die wir bereits holen konnten, waren die Mannschaft und die Trainer hochmotiviert zu gewinnen.

Unser Rückraum war leider immer noch nicht vollständig, da Meike und Ricci fehlten. Zusätzlich fühlte sich Andi bereits bei der Fahrt nicht gut. Das hat aber unserer Stimmung nichts abgetan. Wir haben die Saison schon in einer noch schlechteren Besetzung Punkte geholt und so wollten wir auch in Bayreuth zeigen was wir können.

Die Mädels des Haspo Bayreuth waren aber mindestens genauso heiß und super vorbereitet. Mit einer stark offensiven Abwehr, mit der sie unsere Halbspielerinnen teils komplett rausgenommen haben, konnten sie stark in Führung gehen. Nach 8 Minuten Spielzeit lag der TSV 7:1 hinten. In einer Auszeit versuchte unser Trainer Alex uns weiter zu motivieren und gab Anregungen für Lösungen gegen die starke Abwehr. Und das haben wir umgesetzt. Annika hat uns aus der Pleite rausgeholt mit ganzen fünf Toren in nur 3 Minuten!! Ab da an war die Mannschaft im Spiel drin und es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Vom Rückraum, von außen oder vom Kreis sind die Tore nur so gefallen, aber die Gegner haben genauso stark getroffen. Durch einen 7-Meter in der 17.Minute konnten wir einmal kurzzeitig in Führung gehen, ansonsten war es bis zur Halbzeit immer ein Hin und Her. Durch ein Tor durch Andi in der 30. Minute konnten wir schließlich mit 19:19 in die Halbzeit gehen.

In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit ging es da weiter, wo wir aufgehört hatten. Es war ein Hin und Her und keine Mannschaft konnte sich klar absetzen. Dann kam leider ein Wendepunkt. Caro verletzte sich und musste raus. Andi hatte starke Kreislaufprobleme wie bereits vor dem Spiel und musste raus. Da wir keine Wechselspieler im Rückraum dabei hatten, musste somit Marion im Rückraum aushelfen. Wir haben in einer Aufstellung gespielt, die wenig eintrainiert war. Noch dazu haben manche Spielerinnen fast komplett durchgespielt. Das machten sich die Mädels vom Haspo Bayreuth zunutze. In den nächsten 10 Minuten fielen 7 Tore für Bayreuth und keines für Roßtal. In der 55.Minute lagen die roschdler Mädels mit 7 Toren hinten (33:26). Alex nutze seine letzte Auszeit und motivierte die Mannschaft nochmal. Wir haben uns so gut geschlagen und sollen nochmal alles geben. Wir sind auf jeden Fall konkurrenzfähig, aber einfach personell zu sehr geschwächt. Trotzdem hieß es dann Backen zusammenkneifen und nochmal 5 Minuten Gas geben. Wir haben alles gegeben und nochmal 5 Tore aufgeholt und somit das Ergebnis auf 4 Tore verkürzt. Dennoch müssen wir uns geschlagen geben mit 35:31.

Das Spiel war eine Achterbahn der Gefühle. Wir waren ganz lange ganz knapp am Sieg dran. Am Ende mussten wir uns wegen fehlenden Spielerinnen, Verletzungen und Krankheit dann leider doch geschlagen geben. Aber es gibt zum Glück noch ein Rückspiel und da haben wir auf jeden Fall eine Chance auf 2 Punkte!

Eure Damen 1

 

 

 

 

 

 

TSV Roßtal I – TV Marktsteft 26:15 (11:8)

Am vergangenen Wochenende traten die Damen des TSV Roßtal gegen den TV Marktsteft an. Bereits vor dem Spiel herrschte eine aufgeregte Atmosphäre in der Halle. Die Zuschauer und Zuschauerinnen füllten die Ränge, während einige Spielerinnen der Heimmannschaft gespannt das Spiel der Zwädden Männermannschaft verfolgten. Nebenbei wurden mit Haaren flechten, Bronte trinken und kurzen Taktik Besprechungen letzte Vorbereitungen getroffen. Die Spannung in der Halle wuchs spürbar.

In der Kabine richtete Trainer Brandscher einige motivierende Worte an sein Team: „Wir gehen heute hier doch nicht ohne Punkte raus, zeigen denen, was wir können und lassen uns nicht unterschätzen.“ Diese Worte schienen ihre Wirkung nicht zu verfehlen, denn bereits nach 53 Sekunden fiel das erste Tor der Partie – erzielt von Peipp, die damit einen fulminanten Start für den TSV Roßtal hinlegte.

Mit dem Motivationsruf „3, 2, 1… SCHEPPERN“ ging das Team in ein abwehrdominiertes Spiel. Hier gelang es zunächst, trotz den Abschlüssen von Brandscher, keinem der beiden Teams, sich abzusetzen. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem jeder Angriff auf das gegnerische Tor, prompt mit einem Ausgleich beantwortet wurde.

Nach einem Team-Timeout des TV Marktsteft übernahm dieser in der 21. Minute sogar kurzzeitig die Führung. Doch der TSV Roßtal reagierte sofort und stellte zur Halbzeit auf einen 11:8 Vorsprung.

Der TSV Roßtal nutzte in der zweiten Halbzeit geschickt die Schwächen der Absprache in der Abwehr der Gäste. Durch kluge Laufwege von Schönfeld, Becker und Kuchlbauer gelang es, gleich 6 Tore über den Kreis zu erzielen.

Auch der Rückraum bewies seine Klasse: Eisgedt, Raum und Peipp steuerten zusammen 12 Tore aus der Distanz bei. Besonders herausragend war Peipp, die insgesamt 7 Treffer aus dem Rückraum erzielte und damit maßgeblich zum Erfolg beitrug. Auch im Tor sorgte Kaiser für Sicherheit und einem immer größer werdenden Abstand zu der Gastmannschaft. Die 47te Spielminute wurde somit mit einer Führung von sechs Toren (20:14) eingeleitet.

Diesen Abstand konnte uns keiner nehmen. Selbstsicher und konzentriert folgte ein fünf zu null Lauf, der uns einem Abstand von zehn Toren ermöglichte. Mit einer souveränen Abwehr, den schnellen Reaktionen der Mitspielerinnen und einem abschließend gut platzierten Siebenmeter gelang es dem TSV Roßtal das Spiel mit 26:15 deutlich zu gewinnen.

Nach dem Spiel war die Freude unübersehbar: Das Siegerfoto wurde mit einem lauten „JAAAA“ eingeleitet, welches durch die Halle hallte, die Spielerinnen feierten mit roten Köpfen und einem breiten Grinsen, klatschten sich ab, umarmten einander und ließen den Sieg gebührend ausklingen.

Doch Trainer Brandscher erinnerte seine Mannschaft daran, dass „nach dem Spiel […] vor dem Spiel“ ist. Die Vorbereitungen auf das nächste Auswärtsspiel gegen den HaSpo Bayreuth laufen bereits. Das Team blickt zuversichtlich auf die kommende Herausforderung und freut sich auf das nächste Spiel.

TSV Roßtal – HSG Pleichach 23:28 (10:17)

Noch gut gepusht von unserem erfolgreichen ersten Saisonspiel in der Oberliga, vergangenes Wochenende gegen Oberviechtach, stand dieses Wochenende unser erstes Heimspiel an. Mit Pleichach besuchte uns ein erfahrener Oberligist (oder früher: Landesligist), der dementsprechend durchaus mit Harz am Ball vertraut ist. In der Vorbereitung konnten wir schon gut mit der klebrigen Angelegenheit warm werden, jetzt hieß es aber, dies auch im Spiel zu zeigen.

Leider fehlten und mit Meike und Ricci im Rückraum und Simmi und Caro auf den Außenpositionen vier wichtige Spieler und schickte unseren Rückraum ohne Auswechsler ins Spiel. Doch wir hatten schon oft bewiesen, dass  man auch mit wenig Auswechslern viel aus einem Spiel rausholen kann.

Um 17 Uhr ertönte der Anpfiff in der Mittelschule Roßtal und unsere Gäste gingen zunächst mit zwei Toren in Führung. In der 3. Minute setzte Marina über die Rechtsaußenposition das erste Tor dagegen, doch Pleichach durchbrach unsere 6:0 Abwehr noch weitere 3 Mal, bevor unsere Coaches in der 9. Minute die erste Auszeit nahmen. Wir machten es den anderen deutlich zu einfach. Durch unkonzentrierte Abschlüsse und Ballverluste gelangten unsere Gäste viel zu schnell in den Ballbesitz und nutzen ihre Chancen. Also ab jetzt: Konzentration und viel mehr trauen! So holten wir in den darauffolgenden 10 Minuten durch schöne Kreisanspiele oder Rückraumwürfe auch auf einen Spielstand von 6:9 auf, bis Pleichach in der 20. Minute seine erste Auszeit nahm. Hätten wir das Spiel so weitergespielt, wären wir vielleicht mit einem knapperen Halbzeitstand in die Pause gegangen, doch auf ein Tor von uns folgten in der Regel mindestens zwei und einmal sogar vier Gegentore, was uns mit 7:10 in die Pause schickte.

Die Ansagen in der Kabine waren klar: Verantwortung in die Hand nehmen, Fehler vermeiden und vor allem: den Kopf oben lassen! Ein Spiel war noch nie in der Halbzeit gewonnen oder verloren und trotz lästiger Harzfehler schlugen wir uns nicht schlecht. Unsere Abwehr stand gut, wir mussten zwar teilweise noch etwas schneller auf den Beinen sein, aber das Spiel verbauten wir uns mal wieder im Angriff. Also nichts, dass sich nicht lösen lässt.

Die zweite Halbzeit startete wild. Es vielen nur wenige Tore, doch nach 7:33 Minuten standen nach drei relativ kurz aufeinanderfolgenden 2-Minuten-Strafen gleich nur noch vier Feldspieler von uns und 5 von Pleichach auf dem Platz. Im Schnitt blieb der 7-Tore-Vorsprung unserer Gegnerinnen leider gleich, doch im Angriff wurden wir kreativer und gefährlicher. In den letzten 10 Minuten kamen wir durch einen 4-Tore-Lauf sogar mit 20:24 wieder ran, doch setzten uns unsere Gäste ab dann leider wieder jedem Tor eines oder zwei entgegen, sodass wir uns letztendlich mit 23:28 geschlagen geben mussten. Besonders in der zweiten Halbzeit konnten wir jedoch sehen, dass wir durchaus in der Lage sind in der Oberliga mitzuhalten, sofern wir natürlich unsere Chancenverwertung optimieren und dem Harz weniger Fehler zugestehen. Motiviert sind wir auf jeden Fall, erst recht, da wir kommendes Wochenende mit Zirndorf auf einen sehr wohl vertrauten Gegner stoßen, dem wir gerne ein weiteres Mal die Stirn bieten wollen. Um 19 Uhr sind wir dort zu Gast und hoffen, auf die Unterstützung des ein oder anderen unserer treuen Fans hoffen zu dürfen. Bis dann!

Eure Damen 1