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SG Helmbrechts/Münchberg – TSV Roßtal 33:29 (16:15)

Samstag, 02.12.2023, 19:45 Uhr

„Wenn man nicht gut spielt, gewinnt man halt auch nix.“ (C.Nepf, 2023)

Eigentlich war Wiedergutmachung nach dem desolaten Spiel in Cham angesagt, aber leider wurde nur wenig umgesetzt, sodass die nächste Auswärtspleite (3 von 4 Spielen) in den Büchern stand. Eine mangelnde Chancenverwertung und eine schwächere Abwehr sorgten für eine bittere 33:29 (16:15) Niederlage. Man hat nun 3 Punkte Rückstand auf den Klassenprimus aus Bad Neustadt und befindet sich im Mittelfeld der Liga wieder. Eindeutig hinter den eigenen Ansprüchen…

Nach der deutlichen Packung in Cham hatte man zwei Wochen Zeit sich auf das schwierige Auswärtsspiel in Helmbrechts/Münchberg vorzubereiten. Die Schwierigkeit lag in dem harzfreien Spielgerät, welches immer wieder für andere Verhältnisse sorgt. Doch wie gesagt: man hatte 2 Wochen, sprich 6 Trainingseinheiten Zeit sich vorzubereiten. Es wurde weiterhin an der Entscheidungsfindung und der Abschlussquote gearbeitet. Doch wieder einmal sollte man an sich selbst scheitern… (leider)

Man verschlief gleich mal die ersten 5 Minuten und lag mit 4:0 hinten.  Erst nach 6 Minuten konnte der starke Dominik Schmidt mit einem seiner 9 Tore das Eis brechen. Doch ständig einem Rückstand hinterherzulaufen, kostet Körner. Man kann ein Handballspiel in einer Halbzeit selten gewinnen, aber schnell verlieren. Klingt erstmal komisch – ist aber eine alte Handball-Weisheit (W. Schmidt, 2022).

Nach anfänglichen Startproblemen konnte man sich wieder herankämpfen (7:7; 10:10; 13:13), aber selbst nie in Führung gehen. Mit noch 40 Sekunden zu spielen konnte Dominik Schmidt (100% Siebenmeter-Quote) auf 16:15 Pausenstand verkürzen.

Bankcoach Gömmel und Spieletrainer Nepf waren nicht zufrieden. Zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten in der Abwehr machten wieder einmal in besseres Ergebnis zu Nichte. Wenn man sich an seine Tugenden erinnert und in der Abwehr einen Zahn zulegt, wird man dieses Spiel noch drehen und gewinnen können. Gesagt und (wieder) nicht umgesetzt.

Das Spiel blieb anfangs immer noch knapp und die Heimmannschaft legte immer wieder ein Tor vor und Roßtal antwortete (17:15; 21:20; 24:22; 26:24). Man konnte die starken Einzelakteure der Gastgeber nur bedingt stoppen. Doch man wurde besser und konnte die erste Führung des Spiels in Minute 44 durch Ehrmann erzielen (26:27). Doch man ließ sich die Butter wieder vom Brot nehmen, wurde nervös und verwarf reihenweise und kassierte noch einige Tore und verlor verdient mit 33:29.

So steht man im Niemandsland auf Platz 5 in der Tabelle und läuft den eigenen Erwartungen hinterher. Am Wochenende hat man wieder die Chance auf Wiedergutmachung, wenn es wieder heißt: die Macht um halb 8 schlägt wieder zu! Es geht gegen die unangenehme Mannschaft aus Rödental/Neustadt. Mit euch sind wir immer einer mehr! Voran!                                               

HAGW

HBC Nürnberg II – TSV Roßtal I 22:25 (10:14)

Am vergangenen Sonntag gastierten wir beim HBC Nürnberg II. Mit einem Endstand von 22:25 (10:14) konnten zwar zwei weitere Punkte gesichert werden, jedoch haben wir es uns an diesem Tag unnötig schwer gemacht.

Mit einem traurigen Auge blickte man auf unsere verletzen Spieler, die aber dennoch zur Unterstützung von der Bank oder Tribüne mitgefahren waren. Unsere Torhüterin Marion hatte sich im Training zwei Außenbänder gerissen und musste sich unserer Rückraumspielerin Meike anschließen, die mit ihrem Mittelhandknochenbruch auch nur zum Zuschauen verdonnert war. Doch wir durften uns über tatkräftige Unterstützung von Stephanie Hitzler von den ADs im Tor und unserer ehemaligen Rückraum Shooterin Kathrin Heldauer freuen, die extra für uns ihre Handballschuhe wieder ausgepackt und seit langem wieder das Feld betreten hat. Vielen Dank euch beiden für eure Unterstützung!

Das Spiel fing eigentlich gut an. Durch eine Auslösehandlung in der ersten Minute gingen wir mit 0:1 in Führung. Bis zur 15 Minute konnte sich zwar keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen, doch dann fanden wir besser ins Spiel und konnten durch schöne Einzelaktionen und Zusammenspielen mit dem Kreis einen Abstand mit bis zu vier Toren ausbauen. Doch wir machten es uns auch selbst nicht leicht. Das gegnerische Team hatte sich an diesem Tag zwar mit ein paar Spielerinnen aus der 1. Mannschaft verstärkt, von denen uns besonders die wendige Rückraumspielerin und das Zusammenspiel mit deren Kreis zu schaffen machte, doch wir vergaben schlichtweg auch einfach unsere guten Chancen und kamen auf eine viel zu hohe Zahl an Fehlwürfen.

In der Halbzeitpause motivierte das Trainergespann die Mannschaft am Ball zu bleiben und weiterhin mit wenigen technischen Fehlern konsequent zu spielen. Wir hatten zwar einen kleinen Vorsprung, dennoch lief es nicht optimal und die Konzentration galt es unbedingt zu wahren bzw. ersteinmal zu verfestigen.

Den souveräneren Auftakt in der zweiten Halbzeit fanden jedoch die Gastgeber aus Nürnberg. Diese kamen vereinzelt zu leicht durch unsere Abwehr und konnten somit in der 38. Minute für einen kurzen Moment in Führung gehen (16:15). Doch wir ließen nicht nach und konnten wenige Minuten später den Ausgleich erzielen und dann in der 41. Minute mit einem drei Tore-Lauf wieder auf 17:20 ausbauen. Diesen Vorsprung konnten wir trotz einiger umstrittener zwei Minuten Strafen (wir standen kurzzeitig zu dritt auf dem Feld) bis zum Ende des Spiels halten (22:25). Nun gilt es im Training weiter Vollgas zu geben, an den Problemstellen zu arbeiten und sich bei all den Verletzungsfällen neu zu sortieren, bevor es am Samstag den 02.12.2023 auswärts zum SC 04 Schwabach für ein Spitzenspiel geht.

 

PS: Ein kleiner Reminder für uns selbst: am Tag davor vielleicht nicht von 12 Uhr bis in die Nacht feiern, auch wenn es wirklich lustig war 😊.

PPS: Und es hat sich gelohnt 😊.

Die Handballer laden zum Martinimarkt-Wochenende!

Das Martinimarkt-Wochenende steht vor der Tür!

Am Samstag, den 11.11.2023 um 19:30 Uhr spielt die Erschde im Topspiel der Landesliga Nord gegen die HSG Lauf/Heroldsberg.

Im Vorspiel um 17 Uhr treffen die Damen I in der BOL auf  den TSV Altenberg.

Die Mannschaften freuen sich auf Eure lautstarke Unterstützung!

Schaut außerdem unbedingt beim Caipiwagen auf dem Martinimarkt vorbei!

Alle weiteren Infos zum Spieltag sowie den Entwicklungen in dieser Woche findet Ihr im Flyer:

TSV Roßtal – TV Marktsteft 37:25 (21:13)

„DIE MACHT UM HALB 8“

Sie ist wieder da. Lange war sie nur noch ein Mythos. Eine Legende. Doch sie ist wieder von den Toten auferstanden – es geht hier nicht um eine Gottheit, sondern um die Heimspielstärke des TSV  Roßtals.  Fulminant,  mit  nur  einer  kleine  Schwächephase  fegte  man  die  bis  dahin ungeschlagenen Mannschaft aus Marktsteft mit 37:25 (21:13) aus der Halle. Dass man so ein Spiel hinlegen würde, war nun wirklich überraschend, musste man doch einige bittere Pillen am Anfang der Woche schlucken. Doch nun der Reihe nach… 

Nach dem knappen, aber am Ende verdienten Auswärtserfolg in Auerbach, fuhr man mit einem guten Gefühl nach Hause. Doch dieses Gefühl war trügerisch. Ab Montag früh trudelten reihenweise  die  Nachrichten  mit  positiven  Coronatestergebnissen  auf  dem  bekannten Messengerdienst in der Roßtaler Handballgruppe ein. In Bus „Jung“ ist Corona auf alle Insassen übergegangen – kein Wunder, wenn man bedenkt, was bei Auswärtsfahrten alles passiert. So meldeten sich Bonakdar, Ehrmann, Meßthaler, Haltrich, Bühler und Cissé alle auf unbestimmte Zeit aus dem Trainingsbetrieb ab. Das Montagstraining wurde abgesagt, das Mittwochtraining nur spärlich mit den „gesunden“ Spielern besetzt. Erst ab Donnerstag konnten sich die ersten Infizierten wieder gesund melden. Doch Marcel Cissé, bester Abwehrspieler und dieses Jahr auch gefährlichster Offensivmann, musste sich mit Symptomen und 2 Strichen am Teststrahl am Spieltag abmelden. Ein schwerer Schlag, bedenkt man, dass es gegen das einzige Team ohne Niederlage ging, wo auch noch zwei Spieler spielen, die auf den ersten 6 Plätzen der Torjägerliste aufzufinden sind. Alles in allem keine idealen Voraussetzungen. ABER CAPITANO Chris Nepf meldete nach seinem Abenteuer bei der in der 3.Liga spielenden Mannschaft der Würzburger Wölfe wieder zurück. Die Mentalität des Wappentiers der Würzburger hatte er schon immer, aber diese ist nun noch größer geworden und es sollte ansteckend sein. Und Tiere sind oftmals am gefährlichsten, wenn sie in die Ecke gedrängt werden. Und wie Roßtal zubeißen sollte…

Das Spiel begann vor gut gefüllter Halle ausgeglichen. So konnte sich in den ersten 10 Minuten keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen (2:2, 4:4). Unkonzentriertheiten und fehlendes Zupacken in der Abwehr zwangen Coach Rohrbach zu einer frühen Auszeit. Dort wurde  offensichtlich  die  richtigen  Worte  gefunden.  Man  zwang  die  Gäste  zu  schweren Abschlüssen und konnte im direkten Gegenzug das gefürchtete schnelle Spiel forcieren, was zu schönen Pässen und Gegenstoßtoren von Neuzugang Haubold und Althasen Lukschrauber führte. So wurde sehr konzentriert auf beiden Seiten des Feldes gearbeitet und dies zeigte endlich auch mal das Ergebnis. Nun wurde sich Tor um Tor abgesetzt. Man war geil auf Tore und die Gäste mit einer Packung nach Hause zu schicken. So wurde aus einem 5:5 ein 9:5, 14:8, 18:10 und mit der Sirene konnte Haltrich auf 21:13 erhöhen.

Die Halbzeitansprache war das erste Mal in der Saison ruhiger und positiver. Man hatte sich auf seine Stärken verlassen und anstatt nur sich auf sein starkes 1vs1 zu verlassen, seine Mitspieler in  Szene  gesetzt,   in  der Abwehr als Verbund zusammengearbeitet und verdientermaßen einen hohen Vorsprung sich erarbeitet. NUR NICHT NACHLASSEN!

Dass man kein perfektes Spiel hinlegen würde, war fast logisch. So erwischten die Gäste den besseren Start und konnten mit einem 5:1 Lauf das Spiel etwas enger gestalten (22:17). Unterbrochen wurde der Lauf durch ein Fernwurftor des Roßtaler Keepers Baum – erstes Tor – kostet.

Doch an diesem Tag sollte vieles funktionieren und so konterte man dem Lauf der Gäste mit einem  eigenem  und  man  erhöhte  den  Spielstand  auf  28:22.  Nun  wurde  wieder  besser verteidigt und man erzielte schnelle Tore im Gegenstoß. Mit immer weiter ablaufenden Hallenuhr ließen die Gäste die Köpfe immer weiter sinken, aber Roßtal blieb weiter am Gaspedal und schraubte das Ergebnis immer weiter nach oben. Keeper Bühler vereitelte, zum Unmut der Gäste, nun auch noch einige klare Chancen und brachte die Halle zum Jubeln. Die Messe war gelesen und 4 Sekunden vor Schlusspfiff warf N. Nepf das 37:25. Die Stimmung war grandios, es wurde ausführlich im Kreis getanzt und man bedankte sich bei den besten Fans der Liga.

Die Wochen der Wahrheit – wo setzt man sich in der Tabelle fest – haben zwar erst begonnen, aber ein wichtiger Schritt wurde gemacht. Diesen gilt es nun zu vergolden, wenn man am kommenden Samstag beim ersten großen Derby gegen die Störche aus Stadeln in Fürth spielt. Fahrtzeit keine 20 Minuten – nur so ein Tipp für Fans, die uns lautstark im Julius-Hirsch-Zentrum unterstützen wollen. Störche haben bekanntlich dünne Beine – was das jetzt heißt, muss jeder selbst interpretieren. Ich für meinen Teil: „Wer die Beine nicht ehrt, ist die 2 Punkte gegen Roßtal nicht wert…“

HAGW

SG Auerbach/Pegnitz – TSV Roßtal 29:31 (14:15)

Roßtaler Klimaaktivisten gegen Auerbach in der Oberpfalz erfolgreich

„Glückwunsch zu den 2 Punkten, mehr aber auch nicht.“ So oder so ähnlich startete Coach Rohrbach seine Ansprache kurz nach Spielende. Diese zwischen den Zeilen zu lesende Kritik kam nicht völlig unberechtigt. So tat man sich lange unnötig schwer gegen eine ersatzgeschwächte und am Ende des Spiels auf dem Zahnfleisch laufende Heimmannschaft und Aufsteiger aus Auerbach. Man konnte sich nie entscheidend absetzen, lag 12 Minuten vor Schluss sogar nochmal im Rückstand und gewann am Ende knapp. Ein wichtiger Sieg, aber Luft nach oben ist bekanntlich immer. Doch nun der Reihe nach…

Nach dem ersten Heimspiel hatte man gleich wieder ein spielfreies Wochenende vor sich und dementsprechend konnte sich auf den Aufsteiger aus der Bezirksoberliga Ostbayern vorbereitet werden. Auerbach ist dabei kein unbekannter Neuling, sondern eine gestandene Handballgröße in Bayern. Vor gar nicht allzu langer Zeit spielte die kleine Gemeinde noch in der 3. Handballbundesliga und konnte dort durch eine große Heimstärke, getragen von einer immer gut gefüllten und lautstarken Halle und enormen Kampfgeist immer wieder für Überraschungen sorgen. Diese Tugenden haben sie nicht verloren. Auch wenn nur noch sehr wenige Akteure aus dieser Zeit dabei sind und diese auch nicht jünger geworden sind, haben diese große Qualitäten, was man am eigenen Leib erfahren sollte.

Coach R. warnte vor dem spielstarken und wurfgewaltigen Rückraum. Man wusste was kam, konnte allerdings nicht immer adäquat antworten. So begann das Spiel und Auerbach spielte von Anfang an eine sehr offensive Abwehr, gegen welche sich die Mittelfranken schon im vorherigen Spiel gegen Regensburg II schwertaten. Das erste Gegentor erzielte der wohl gefährlichste Rückraumspieler der Gastgeber in Person von David Klima. Mit einem wuchtigen Wurf brachte er die Heimmannschaft in Führung. Jener Klima spielte die letzten Jahre bei Bayreuth in der 3. Liga und ja – man merkte diese Qualität. Im Roßtaler Lager hatte man eine Klimakrise und man musste dagegen was unternehmen. Cissé übernahm diese Aufgabe und tat dies in gewohnt ruhiger Manie, aber für alle überraschend ab und an mit einem Schritt zu spät.

So wurde es von Anfang an eine enge Partue, in der sich keiner wirklich absetzen konnte. Man hatte auf Roßtaler Seite genügend Gelegenheiten, aber hatte Wurfpech und auch nicht immer das Quäntchen Glück. So vergab man 2 Siebenmeter-Strafwürfe und auch sonst einige Hochkaräter. In der Abwehr arbeitete man zwar hart, aber nicht immer fair und/oder erfolgreich. Immer wieder konnte die Schützen in Position gebracht werden oder diese setzten ihre Mitspieler gut in Szene. So konnte Roßtal ständig mit ein oder zwei Toren in Führung gehen, verpasste aber durch mangelnde Chancenverwertung einen beruhigenden Vorsprung zu generieren. Um das Roßtaler Spiel noch weiter zu zerstören, wurde Mittelmann Ehrmann in eine enge Manndeckung genommen, was den offensiven Spielfluss spürbar störte. Man bewegte sich nicht mit dem Ball, hoffte, dass Ehrmann schon irgendwie an den Ball kommt und ein Tor im 1vs1 erzielt. So ging man mit einer knappen 14:15 Führung in die Kabine.

Der Coach konnte nicht zufrieden sein und tat dies auch kund. Er stellte die Frage, warum denn nicht auch die anderen Spieler sich freilaufen können, um dann die immer müder werdenden Gegner im 1vs1 zu überrennen. Hohe Sperren vom Kreisläufer werden auch Marco wieder Räume öffnen, die dieser zu nutzen wissen wird. Und man solle in der Abwehr konsequent auf Klima draufgehen und bei den anderen beiden einen vernünftigen Block stellen.

Das Spiel begann gleich mal mit einer 2 Minutenstrafe gegen Rohrbach Jonas und man musste in Unterzahl agieren und den Ausgleich hinnehmen (14:14). Doch in den folgenden Unterzahlminuten wurde guter Handball gespielt und man gewann die Unterzahlsituation mit 3:1. So stand es 16:18 nach 34 Minuten. Und man baute den Vorsprung kontinuierlich aus, was den Heimtrainer zu einer frühen Auszeit zwang. Doch man legte noch ein Tor postwendend drauf und führte mit 17:21. Die Heimmannschaft, welche nur bedingt durchwechseln konnte, schnaufte schon schwer aus allen Löchern. Aber hier die Kritik wie aus dem letzten Spiel: MAN MUSS GEIL DRAUF WERDEN, MANNSCHAFTEN AUCH MAL HOCH ZU BESIEGEN. Aber auf einmal schlichen sich Unkonzentriertheiten und technische Fehler ins Spiel und Auerbach kam Tor um Tor heran. Und in Minute 45 war es dann so weit. Der starke Tannenberger aus Auerbach erzielte mit einem Unterarmwurf die lautstark umjubelte Führung (25:24). Ehrmann konnte zwar wieder ausgleichen, doch gleich im Angriff darauf kassierte man das nächste Gegentor. Nervosität machte sich bei den vielen mitgereisten und lautstarken Roßtaler Fans breit. Doch es wurde getrommelt und angefeuert, bis sich Blasen auf den Handinnenflächen bildeten. Dieses Feuer ging auch etwas auf die Spieler über und vor allem Cissé setzte sich jetzt immer wieder in unnachahmlicher Art und Weise gegen gefühlt 4 Leute gleichzeitig durch und sollte am Ende mit 8 Treffern bester Torjäger werden. Man drehte das Spiel mit großem Kampfgeist und führte 3 Minuten vor Schluss durch den starken D. Schmidt wieder mit 3 Toren. (27:30). Doch anstatt den Deckel endgültig draufzumachen, wurden sehr freie Bälle vergeben und noch unnöSge Tore kassiert. Aber am Ende k*ckt die Ente und Roßtal fährt mit einem knappen, aber am Ende verdienten Sieg nach Hause (29:31).

Rohrbach war wie eingangs schon beschrieben nicht überschwänglich glücklich. Man hat 2 weitere Punkte auf der Habenseite, man habe gezeigt, dass man kämpfen kann, aber das wissen jetzt wohl alle. Jetzt wird es Zeit, dass spielerisch nachgeholt wird, dass man Lösungen gegen offensive Defensivreihen findet und das man Spiele frühzeitig für sich entscheidet, ohne dass man 10 Jahre altern muss vor Spannung und Aufregung. Aber nichtsdestotrotz: Hier muss man erst mal gewinnen. Glückwunsch an die Mannschaft und danke an die treuen mitgereisten und zahlreichen Fans – Ehre und Liebe gehen raus.

Nächstes Wochenende heißt es endlich wieder: Die Macht um halb 8 – man spielt gegen die einzige Mannschaft in der Liga, welche noch kein Spiel verloren hat – Marktsteft. Zeit dies zu ändern!

HAGW