Schlagwort: Landesliga Nord

TSV Roßtal I – TV 1861 Erlangen-Bruck 33:38 (17:13)

Am vergangenen Samstag stand das zweite Heimspiel der Saison an. Um 17 Uhr empfingen wir die Damen von Erlangen-Bruck, welche als Mitaufsteiger auf dem ersten Platz ein klares Statement setzen.

Die erste Halbzeit startete ausgeglichen. Auf ein Tor der Gegner folgte in der Regel ein Tor durch uns, wodurch sich eine gute Spieldynamik entwickelte. In der Abwehr standen wir stabil und im Angriff gelang es uns seit langem wieder nicht zu hektisch zu werden, sondern durch gutes Zusammenspiel oder starke Einzelaktionen eine Lösung zu finden. So setzen wir uns ab der zehnten Minute sogar Stück für Stück ab. Zur Halbzeitpause hatten wir uns mit 17:14 einen kleinen Vorsprung erarbeitet, den wir unbedingt weiter ausbauen wollten. Auch von unserer Trainerin kam in der Pause positives Feedback. wir arbeiteten in der Abwehr stark zusammen und zwangen die Gäste zu unvorbereiteten Abschlüssen, von denen sich unsere Torhüterin einige schnappen konnte. Im Angriff galt es jetzt, die Konzentration beizubehalten.

Trotz der positiven Einstellung und dem Ehrgeiz schafften wir es leider nicht, diese Energie zu Beginn der zweiten Halbzeit abzurufen. Erlangen-Bruck startete mit großem Tempo und Willen, dem wir leider nicht dasselbe entgegensetzen konnten. Der Wille war zwar da, dennoch spürten wir deutlich, wie die Kräfte nachließen. So kämpften sich die Gegnerinnen leider Stück für Stück heran und setzten die Anzeigetafel in der 39. Minute auf ein 22:22. Es war zwar noch genug Zeit und noch lange nichts entschieden, doch leider blieb der gewünschte Energieschub aus. Besonders über die Außenposition und Rückraumwürfe gelang es unseren Gästen, die Abwehr zu durchbrechen. So mussten wir uns trotz dem guten Start letztendlich mit 33:38 geschlagen geben.

Auch wenn das Ergebnis ernüchternd ist, haben wir endlich wieder Spaß am Spiel gehabt und die Leistung abgerufen, die uns in die Oberliga gebracht hat. Dementsprechend können wir trotzdem zufrieden auf dieses Spiel zurückblicken und jetzt daran arbeiten, diese Leistung über 60 Minuten hinweg abzurufen. Am kommenden Samstag, 23.10. um 18 Uhr sind wir beim HSV Bergtheim zu Gast. Mit 2 Siegen und 2 Niederlagen befinden sie sich aktuell auf dem 6. Tabellenplatz, während wir vom 9. Platz aus die Aufholjagd starten. Es wird das zweite Harzspiel der Saison und wir haben vom letzten Harzspiel ein paar Dinge wieder gut zu machen. Darum würden wir uns wie immer sehr über Unterstützung aus den eigenen Reihen freuen. Bis dann!

Eure Damen I

 

HSG Rödental/Neustadt – TSV Roßtal 23:47 (11:24)

Der zweite Platz ist der erste Verlierer

Die Erschde hat in den letzten Wochen sehr brav ihre Hausaufgaben gemacht. Man gewann alle Spiele seit dem Gipfeltreffen gegen Lauf deutlich und wartete auf einen Ausrutscher der Konkurrenz. Leider vergeblich. Lauf spielte seinen Stiefel ebenfalls sehr souverän herunter und steigt am Ende mit den wenigsten Minuspunkten verdient direkt auf. Die beste Abwehrreihe und der gefährlichste Angriff reichen dieses Jahr leider nicht aus, um von der Sonne in der Tabelle zu grüßen. Man sammelte einfach mehr Minuspunkte als der erste Platz und muss nun den längeren und schwierigeren Gang in die Relegation gehen, wo es gegen den Zweiten aus der Südstaffel – Ottobeuren – geht. Ach ja – das letzte Spiel wurde mit einem deutlichen 23:47 gewonnen.

„Im heutigen Spiel zeigte das Team eine beeindruckende Leistung, die auf einer sehr intensiven Gegneranalyse durch Peine vorab basierte. Durch diese Analyse gelang es, die Stärken des Gegners von Anfang an effektiv zu neutralisieren. Besonders hervorzuheben ist die konzentrierte Leistung des gesamten Teams von Beginn an.
Andre Schramm konnte die Wurfbilder der ersten Halbzeit sehr gut anwenden, was zu einer stabilen Abwehr und einem effektiven Tempospiel führte. Es gab kaum Fehlwürfe, und jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Der Werfer Wolf wurde frühzeitig angenommen, was dazu führte, dass er sich schwer tat, sein Spiel umzusetzen.
Das Team zog konsequent bis zum Ende durch und konnte sowohl das 30. als auch das 40. Tor durch Luki (vielen lieben Dank für das Bier) erzielen. Insgesamt war es eine starke Leistung, die auf einer gründlichen Vorbereitung und einer disziplinierten Umsetzung der Spielstrategie beruhte.“

Nun heißt es aber nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und sich 2 Wochen auf das Hinspiel, welches am 27.4 in Roßtal stattfinden wird, vorzubereiten. Eine Woche später geht es ins ferne Allgäu, wo hoffentlich der direkte Wiederaufstieg finalisiert werden kann.

Ein großer Dank geht an alle Fans, die wie immer die Halle in einen Kessel verwandelt haben und auch an alle, die das Team in allen möglichen Dingen unterstützt haben! Ohne euch könnten wir das Ding nicht so rocken. Auch ein großer Dank an Ex-Coach und nun wieder nur Spieler Chris Nepf, der trotz Beruf und Hauskauf/Umzug die Mannschaft in einer schwierigen Phase coachte und uns motivierte besser zu werden. Nun liegt es an der Mannschaft die Saison zu vergolden, um nächstes Jahr wieder gegen die besten Mannschaften aus Bayern zu spielen. Daher der Appell an alle noch einmal: Alle in die Halle und zeigen, warum es heißt: die Macht um halb acht.

#oneteamonedream #roßtalerlamas #bayernligawirkommen #aufgehtsburschen #wennwiraufsteigenkommtderwolfwieder

HAGW

TSV Roßtal – SG Helmbrechts/Münchberg 36:23 (17:11)

„What’s there to be happy about? Job’s not finished.“ (Kobe Bryant)

Nach dem Kantersieg gegen den gegen Marktsteft stand gleich das nächste wichtige Spiel am Plan – aber jetzt mal ehrlich – jedes der nun folgenden Spiele ist wichtig. Es ging gegen den starken 4. Platz Helmbrechts/Münchberg. Das Hinspiel ging noch verloren. Schuld war unter anderem eine sehr hohe Fahrkartenquote gegen den starken Torhüter der Oberfranken. Doch dieses Mal war es gänzlich anders. Die Schützlinge von Fahrkartenkontrolleur Peine zeigten tatsächlich schon wieder eine souveräne Leistung und gewannen verdient – auch in der Höhe – mit 36:23. Doch nun der Reihe nach…

Nach einer intensiven Trainingswoche, in der sich vor allem auf alle möglichen Abwehrvariationen der Gäste vorbereitet wurde, kam es Samstagabend zur Primetime zum Duell gegen Helmbrechts. Es ist nie leicht gegen diese Mannschaft zu spielen, die dieses Jahr auch noch die beste Abwehrreihe stellt. Doch Training ist manchmal auch zielführend.

Und man legte von Anfang an gut los. Durch schnelles Umschaltspiel konnte Roßtal in Form von D. Schmidt mit 1:0 in Führung gehen – und diese Führung sollte man das ganze Spiel auch nicht mehr abgeben! Nur 7 Minuten konnten die Gäste mithalten, doch dann zog man spürbar die Zügel in Abwehr und Angriff an und zeigte den Oberfranken, dass hier heute nichts zu holen sei! Angetrieben durch Spielmacher Airmann und Gazelle Cissé eilte man Tor um Tor davon. Auch Schramm hielt einige freie Würfe und nahm den Gästen auch noch das letzte bisschen Hoffnung (4:2, 10:4, 13:7, 17:11). Durch cleveres Wechseln konnte das Tempo durchgehend hochgehalten werden, was den Gästen sichtlich zu schaffen machte, da diese keine allzu volle Bank zur Verfügung hatten. Trotz der komfortablen Führung hätte das Ganze noch deutlicher ausfallen können, da man einige freie Würfe liegen ließ. So ging man mit einem 17:11 in die Pause und konnte zufrieden mit sich sein.

Man kam unverändert vom Mindset aus der Pause und machte genau dort weiter, wo man vor der Halbzeitsirene aufgehört hatte. Man warf Tore durch einen schnell zirkulierenden Ball und überfallartiges Umschaltspiel. So zog man weiter Tor um Tor davon. Beim Zwischenstand von 27:17 nahm der Gästetrainer die Auszeit und war nicht gänzlich zufrieden mit der gezeigten Leistung. Auf Roßtaler Seite spielte man genau so weiter und man baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Jeder Spiele sah genügend Einsatzzeiten und erzielte Treffer. Die Breite und Qualität des Kaders ist eine der Stärken dieser Mannschaft dieses Jahr! Beim 36:23 erlöste das Schiedsrichtegespann die Gäste und man feierte ausgelassen den wichtigen Sieg.

Nicht nur hat man 2 Punkte gewonnen, sondern auch den alleinigen zweiten Platz, da Cham überraschend deutlich daheim verlor.

Es bleibt weiter ein Kopf an Kopf Rennen – sowohl um Platz 2 als auch um Platz 1. Roßtal hat nun alles selbst in der Hand – man gewann gegen Helmbrechts/Münchberg, Cham ließ Federn gegen Auerbach und Lauf-Heroldsberg gewann gegen Marktsteft. Somit steht Roßtal nun alleine auf dem 2. Tabellenplatz, Cham fiel auf Platz 3 zurück und Lauf grüßt immer noch von der Sonne. Am letzten Spieltag kann viel passieren. Gewinnt Roßtal und Lauf, steigt Lauf direkt auf und Roßtal darf in die Relegation gegen den zweiten Platz aus der Südstaffel mit Hin- und Rückspiel um den Aufstieg spielen. Verliert Lauf und gewinnen wir, steigen wir direkt wieder auf. Verlieren wir und Cham gewinnt, muss man wegen des Unentschieden (jede Mannschaft gewann mit 8 Toren daheim) im direkten Duell auf neutralen Boden in einem „do or die game“ um Platz 2 spielen. Es bleibt also spannend.

Jetzt hat man erstmal eine verdiente Osterpause von 3 Wochen und am 14.04.24 sind wir alle schlauer. Bis dahin an alle treuen Unterstützer/Fans und Hater: Frohe Ostern und viele dicke Eier – eure Erschde

HAGW

Red Night im letzten Heimspiel

Das letzte Heimspiel-Wochenende der Saison steht vor der Tür!

Am Samstag wird die zweite Roßtaler „RED NIGHT“ ausgerufen. Alle Zuschauer in roter Kleidung erhalten kostenlos ein Freigetränk. So soll ein einmaliges Zeichen der Unterstützung des Publikums an die Mannschaft gesendet werden.

Am Samstag, den 23.03.2024 um 19:30 Uhr spielt die Erschde in der Landesliga Nord gegen die SG Helmbrechts/Münchberg.

Im Vorspiel um 17 Uhr treffen die Damen auf den SC 04 Schwabach.

Am Sonntag um 18 Uhr trifft die Zwädde in der BOL auf den ESV Flügelrad.

Die Mannschaften freuen sich auf Eure lautstarke Unterstützung!

Alle weiteren Infos zum Spieltag findet Ihr im Flyer:

TV Marktsteft – TSV Roßtal 24:37 (12:17)

„What’s there to be happy about? Job’s not finished.“ (Kobe Bryant)

Nach dem Kantersieg gegen den direkten Konkurrenten aus Cham stand gleich das nächste wichtige Spiel am Plan – aber jetzt mal ehrlich – jedes der nun folgenden Spiele ist wichtig. Beim unangenehmen Auswärtsspiel gegen Marktsteft, in dem das geliebte Haftmittel verboten war, zeigten die Schützlinge von Coach Peine eine souveräne Leistung und gewannen verdient – auch in der Höhe – mit 24:37. Doch nun der Reihe nach…

Es ist ein Kopf an Kopf Rennen – sowohl um Platz 2 als auch um Platz 1. Roßtal hat nicht mehr alles selbst in der Hand – man muss alles gewinnen und auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Einfacher gesagt als getan. Der erste Schritt musste in der Fremde in Marktsteft gemacht werden. Keine leichte Aufgabe, da es ohne Harz stattfand. Roßtal bereitete sich gewissenhaft auf die Heimmannschaft vor. Taktikfuchs Peine stellte seine Jungs gut auf den starken Halblinken ein. Und das mit vollem Erfolg. Roßtal konnte von Anfang an sich auf eine stabile Abwehr und einen gut aufgelegten Schramm bauen und konnte so das Spiel schnell nach seinen eigenen Vorstellungen aufziehen. Starke 1vs1 Situationen von Ehrmann nutzte dieser entweder selbst, zog Strafwürfe oder bediente seine Mitspieler mustergültig. Auch das überfallartige Umschalten gelang gut und viele einfache Tore wurden über die erste und zweite Welle erzielt. So baute man den Vorsprung kontinuierlich aus und war schon zur Halbzeit komfortabel in Führung (12:17). Die Ansprache in der Halbzeit war klar und einfach: genau so weitermachen!

Und das tat man auch. Tor um Tor zog man davon. Roßtal hatte diesmal kaum eine Schwächephase und setzte Nadelstich um Nadelstich. Peine konnte rotieren und jeder Spieler kam auf seine Einsatzzeit. Erfreulich war, dass es zu keiner Zeit zu einem Leistungseinbruch kam und man munter den Vorsprung ausbauen konnte. Spätestens 15 Minuten vor Schluss war der Drops gelutscht als Ehrmann via Strafwurf auf 18:30 stellte. Danach plätscherte das Spiel nur noch vor sich hin. Am Ende steht ein verdienter Sieg mit 24:37 in den Büchern.

Die Freude war zunächst groß und man durfte zurecht stolz auf sich sein. Und durch das Unentschieden beim Spitzenspiel Cham gegen Lauf konnte Roßtal auf 2 Punkte an den Spitzenreiter Lauf herankommen. Lauf darf sich keinen Ausrutscher erlauben, denn den direkten Vergleich gewann Roßtal. Es bleibt also spannend. Aber kein Grund zufrieden zu sein. Der Job ist noch nicht erledigt!

HAGW