Kategorie: 2. Mannschaft

TSV Roßtal II – ESV Flügelrad 27:30 (12:14)

Nach der langen pandemiebedingten Pause und drei verschobenen Spielen dürfte die Zwädde endlich wieder auf die Platte. Unter neuem Trainer Dave Rößl, der das Amt von Ex-Coach Klaus Axmann noch im alten Jahr übernahm, wurde intensiv trainiert. An Abwehr und Angriff gearbeitet und versucht, einen funktionierende Formation zu finden.

So starteten die Männer rund um Coach Rößl motiviert ins Spiel und konnten sich zu Anfang des Spiels auch gleich mit drei Toren absetzen. Durch leichte technische Fehler konnten die Räder aufholen und es ging mit zwei Toren Rückstand in die Halbzeit (12:14).

Nach der Halbzeit fand man zurück ins Spiel und konnte wieder in Führung gehen. Auch das Spiel mit drei Kreisläufern, die über Einlaufbewegungen agierten, trug zu einigen Torerfolgen bei. Doch wieder und wieder schlichen sich kleine technische Fehler und schlechte Abschlüsse ein, welche den Rädern ermöglichten von 26:26 (55. Minute) durch einen 4:0-Lauf davon zu ziehen. Auch die offensive Abwehr und das letzte Tor von Wurfkuh Christoph Heldauer war nur noch Ergebniskosmetik.

Torschützen und Spielverlauf unter:

https://bhv-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=7016086&etag=bc7f9c16-0623-4781-bc18-f6fd2ad39c04

 

„Zwädde“: TSV 2000 Rothenburg II – TSV Roßtal II 31:25 (14:9)

Nach der Pleite im ersten Saisonspiel gegen die Männer des HBC Nürnberg setzte man sich zusammen und überlegte was besser gemacht werden muss. Die fehlende Struktur in Angriff und Abwehr stellte sich als größtes Manko heraus. „43 Tore kassieren und nur 13 werfen, das kann nicht sein“, so die Stimmen im Team. Nach einer guten Trainingswoche in der eben dieses Problem angegangen wurde, fuhren wir am Sonntag, den 24.10.21 motiviert und selbstbewusst nach Rothenburg.

Leider mussten man schon in den ersten Minuten feststellen, dass im Torwart der Rothenburger heute zum Faktor werden könnte. Wir gerieten trotz guter Abwehrleistung schnell 4:1 in Rückstand. Diesem Rückstand lief man also von Beginn an hinter her. Auf das zwischenzeitliche 9:6 folgte eine Verletzung von Abwehrmonster Christoph Wende, der in folge nicht mehr spielen konnte. So ging man mit einem Halbzeitstand von 14:9 in die Kabine.

Trotz fünf Tore Rückstand wollte man hier zumindest einen Punkt mitnehmen. Doch auch in Halbzeit zwei machte uns der Torhüter der Gegner das Leben schwer, zudem spielte man teilweise in doppelter Unterzahl. Am Ende mussten wir uns mit 31:25 geschlagen geben. Jetzt heißt es weiter an den Abschlüssen arbeiten und eine stabile Abwehr finden.

„Zwädde“: HBC Nürnberg – TSV Roßtal II 43:13 (20:5)

Fehlstart für die Männer rund um Trainer Klaus Axmann

Zum ersten Saisonspiel reiste die Zwädde am Freitag, den 08.10.2021 zum Aufstiegsaspiranten HBC Nürnberg. Trotz der klaren Außenseiterrolle waren die Männer top motiviert eine gute Leistung zu zeigen und den mitgereisten Fans ein ansehnliches Spiel zu bieten.

Doch bereits in der ersten Halbzeit häuften sich Abspielfehler und Fehlwürfe, dies ermöglichte den HCB durch ihr schnelles Tempospiel bereits zur Halbzeit eine 20:5-Führung.

In der Halbzeitpause sammelte man sich nochmal und wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. Trainer Axmann versuchte sein bestes eine Aufstellung zu finden, welche den schnellen HBC’lern standhalten konnte. Doch in der Abwehr fand man nur wenig Zugriff und vorne setzten sich die technischen Fehler fort. Lediglich die Torhüter Tobias Gerbing und Ricco Wolff könnten sich mit guten Paraden auszeichnen, dennoch musste man sich nach 60 Minuten mit 43:13 geschlagen geben.

Jetzt heißt es technische Fehler abstellen und mit erhobenen Kopf zum nächsten Spiel am Sonntag, den 24.10. zu den Männern des TSV 2000 Rothenburg II zu reisen.

Im Doppelderby gegen die SG Kernfranken war Nichts holen

Manchmal, wenn es eh schon scheiße läuft, kommt Jemand von hinten angerannt und streckt dich mit einem Kopfstoß endgültig nieder. So oder so ähnlich verlief das Derby der zweiten und dritten Männermannschaft des TSV Roßtal gegen die SG Kernfranken.
Klar, dass von den knapp 30 Spielern nie alle zur Verfügung stehen, ist logisch. Dass an diesem Wochenende inklusive der Angeschlagenen, nur 14 Spieler zur Verfügung standen, erschwerte die Kaderaufstellung für zwei Mannschaften dann doch ungemein. Dass man sich gleich zu Beginn auch noch selbst dezimierte, passte in diesen gebrauchten Tag.
Aber der Reihe nach.

SG Kernfranken II – TSV Roßtal III 37:23

Das Trainergespann Pelz, Franke, Rößl stand vor der Aufgabe, irgendwie zwei spielfähige Mannschaften auf die Platte zu stellen. Das hieß, ein Großteil der Spieler muss doppelt ran. Der Fokus lag jedoch tendenziell auf der „Zwäddn“, deshalb wurden die angeschlagenen Spieler Herklotz und Rößl in der ersten Partie noch geschont. Da Köhler und Potjans es allerdings nicht rechtzeitig zum Spiel schafften, verblieben der dritten Mannschaft gegen die SG Kernfranken II lediglich acht Spieler. 90 Sekunden nach Anpfiff waren es nur noch sieben. Denn als Hightower, bei dem bücken nach dem freiliegenden Ball seinen Kopf in die Sphären normalgroßer Menschen brachte und sein Teamkollege Wiedemann ebenfalls den Ball sichern wollte, stießen beide mit den Köpfen zusammen, was für unseren Rückraumbomber mit einem Krankenhausaufenthalt endete. Lange Rede kurzer Sinn – Außenspieler Meyer übernahm die Halbposition und für alle verbleibenden Spieler hieß es durchspielen. Der weitere Verlauf ist schnell erzählt. Nach zehn Minuten lag der TSV bereits 7:2 zurück, hielt diesen Abstand jedoch bis zum Anfang der zweiten Halbzeit (19:14, 35. Minute). Doch mit der Zeit schwanden die Kräfte und Konzentration und die Hausherren zogen munter bis auf 37:23 davon.

Für TSV III: Nepf (Tor); Grillenberger 4/2, Meyer 3, Haltrich, Hightower, Wiedemann 6/3, Ostertag 3, Bonakdar 7.

SG Kernfranken – TSV Roßtal II 36:17

Die anschließende Partie der Roßtaler „Zwäddn“ gegen die erste Mannschaft der SG Kernfranken stand unter ebenso schlechten Vorzeichen. Allein auf den Rängen saß eine komplette potenzielle Aufstellung, welche verletzungsbedingt nur zuschauen durfte. Auf dem Feld spielte man im Rückraum auf Grund des vorherigen Spiels ohne Hightower, dafür mit dem Chemnitzer Studenten Potjans, welcher seit Semesterbeginn jedoch nichtmehr im Handball aktiv war, mit den beiden angeschlagenen Herklotz und Rößl, sowie Bonakdar, welcher bereits die Partie zuvor durchspielen musste. Auf den Außen standen erneut nur Wiedemann und Grillenberger zur Verfügung, welche ebenfalls schon 60 Minuten in den Beinen hatten. Am Kreis wurde Ostertag von den einzigen zwei „Frischen“ Herbst und Köhler unterstützt, wobei diese auch nicht als Konditionsbomben bekannt sind. Dennoch nahm man sich vor, den Hausherren hier keine Punkte leichtfertig herzuschenken.
Der Wille war eindeutig zu erkennen, jedoch verpasste man es zu Beginn selbst in Führung zu gehen. Mit drei vergebenen freien Würfen kam man in der neunten Minute nicht über ein 4:4 hinaus. In der Abwehr hatte man vor allem Probleme mit Neubauer und dem wendigen Schmidt. Zusammen erzielten beide 10 der ersten 15 Gegentreffer und legten zudem ihrem Kreisspieler mehrfach auf. Während der Gastgeber zwischenzeitlich gefühlt ohne Gegenwehr einnetzte, kam der TSV selbst nur selten erfolgreich zum Abschluss. Ein 15:7-Zwischenstand war die Folge. Doch mit fortschreitender Spielzeit stellte man sich auf das gegnerische Angriffsspiel, speziell auf Neubauer und Schmidt, ein, woraufhin der Gastgeber im weiteren Verlauf recht ideenlos wirkte. So erkämpfte man sich in der Abwehr mehrfach den Ball und verkürzte bis zur Halbzeit auf 16:11, wobei man es wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff mit einem vergebenen 7-Meter verpasste noch näher heranzukommen.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte hatte man die Gegner weiter im Griff und auch im Positionsspiel zeigte sich der TSV kurzzeitig effektiver. Doch das letzte aufbäumen fand nach 38 Minuten ein jähes Ende. Bis auf 18:16 schafften es die Männer aus der Marktgemeinde zu verkürzen, ehe die letzten Kräfte aufgebraucht waren. Die Rückraumspieler Rößl, Herklotz, Bonakdar und Potjans „knobelten“ nun aus, wer von den Vieren eine Pause verdient hat und auch den beiden Außenspieler Grillenberger und Wiedemann gingen in den 120 Minuten Spielzeit irgendwann die Kräfte aus. Dass sich Spieler beim sitzen auf der Bank ohne Fremdeinwirkung am Finger verletzten, war bezeichnend für die letzten 20 Minuten des Spiels – Akku tot, es ging einfach nichts mehr. Somit schraubten die Gastgeber den Spielstand bis zum Schlusspfiff gegen eine ausgelaute TSV Rumpftruppe auf 36:17 hoch.

Auch wenn die Niederlage zum Ende sehr hoch ausfällt, kann man nach dem Spiel gegen die HG Zirndorf und den ersten 40 Minuten gegen die SG Kernfranken durchaus positive Lehren ziehen. Bleibt zu hoffen, dass sich das Lazarett bis zum kommenden Wochenende etwas lichtet, denn dann geht man in das Heimspiel gegen den TV Gunzenhausen keineswegs chancenlos.

Für TSV II: Nepf, Hothum (beide Tor); Grillenberger 5/2, Herklotz 3, Potjans, Köhler 1, Herbst 2, Wiedemann, Rößl 2, Ostertag, Bonakdar 2.

TSV Roßtal II – SC Schwabach 22:29

Aufwärtstrend erkennbar
Dass die BOL für unsere „Zwädde“ keine leichte Aufgabe wird und es einzig und allein um den Klassenerhalt gehen wird war jedem klar. So verwundert es auch nicht, dass sich die Landesligareserve mit nur einem Sieg auf dem vorletzten Platz wiederfindet. Größtes Manko ist hierbei der Angriff, was sich auch in der Tabelle wiederspiegelt. Mit im Schnitt nur 21 Toren pro Spiel steht man in dieser Statistik zurecht auf dem letzten Platz. Das man in der Vorbereitung und zu Saisonbeginn immer mit wechselnden Besetzung trainieren musste, da durchgehend Spieler aus privaten Gründen oder Verletzung bedingt nicht im Training waren, spiegelt sich in den oft unkoordinierten und oft überhasteten Angriff Aktionen wieder. Dennoch ist in den letzten Spielen ein gewisser Aufwärtstrend erkennbar.
So auch diesmal gegen Schwabach. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem meist die Gäste vorlegten und der TSV nachzog. Dabei zeigten auch unsere A-Jugendliche wieder, dass sie bereits ein wichtiger Bestandteil dieser BOL-Mannschaft sind. Mit Rößl, Krach und Grillenberger waren es unsere Youngstars, welche mit den fünf Toren in den letzten zehn Minuten dafür sorgten, dass man mit einem knappen 13:14 die Seiten wechselte.
Auch in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hielten die Spieler aus der Marktgemeinde weiter mit, auch wenn zunehmend die bekannten Schwächen im Angriff zu Vorschein kamen. Etwas planlos ausgeführte Auftakthandlungen, unüberlegte Würfe und Unkonzentriertheiten führten zunehmend zu unnötigen Ballverlusten. Dank einem überragenden Wolff im TSV Gehäuse war das Spiel jedoch bis zum 18:18 noch völlig offen. Nach zwei Zweiminuten strafen und der daraus folgenden vier minütigen Unterzahl zeigte sich dann aber ein weiteres Defizit dieser jungen Mannschaft. Noch ist man abgeklärt genug, um in brenzligen Situationen die Nerven zu behalten und so beschäftigte man sich im Kopf wohl mit Nebensächlichkeiten. Im Angriff lief nun gar nichts mehr und auch im Abwehrverbund war man etwas zu langsam auf den Beinen, so dass die Männer aus der Goldschlägerstadt mit einem 5:0-Lauf für die Vorentscheidung sorgten. Die letzte viertel Stunde verwalteten die Gäste das Ergebnis und der TSV gab sich mehr oder weniger seinem Schicksal hin.
Auch wenn es diesmal erneut nichts Zählbares zu verzeichnen gab, kann man gerade im Angriff eine zunehmende Steigerung erkennen. Nach nun vier Spielen in Folge gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte empfängt die „Zwädde“ mit der SG Kernfranken am kommenden Sonntag den nächsten Gegner, bei man nicht unbedingt mit zwei Punkte einrechnen muss. Doch sollte man das Spiel nochmal nutzen, um sich im Angriff noch ein wenig mehr einzuspielen und diese Leistung auch über die gesamte Spielzeit abzurufen. Denn spätestens am ersten Advent muss gegen den Tuspo Nürnberg der zweite Sieg her, wenn man das Ziel Klassenerhalt erreichen will. Und wer weiß, vielleicht kann man sich bereits bis zu diesem Sonntag soweit steigern um im Derby bereits zu Punkten.
Für den TSV spielten: Wolff, Kurrer (beide Tor); Olschewski, Wende, Schmidt T. 3/1, Meyer, Schmidt M. 2, Heldauer 2, Herbst 2, Krach 2, Lunau 3, Grillenberger 1, Rößl 3, Bonakdar 3.
 
 
 
 
Köhler Thomas