Kategorie: 2. Mannschaft

ACHTUNG! 19:15 Uhr Spielbeginn! Heimspielauftakt im neuen Jahr + EM-Public Viewing

Bitte neue Anwurfzeit des Spiels der Erschden beachten! 19:15 Uhr statt 19:30 Uhr!

Das erste Heimspiel-Wochenende im Jahr 2024 steht vor der Tür!

Am Samstag, den 20.01.2024 um 19:15 Uhr spielt die Erschde in der Landesliga Nord gegen den TSV Allach 09 II.

Das parallel dazu laufende Handball-EM-Spiel Deutschland – Österreich wird in der Halle übertragen!

Im Vorspiel um 17 Uhr treffen die Damen I in der BOL auf  den HBC Nürnberg II.

Die Mannschaften freuen sich auf Eure lautstarke Unterstützung!

Alle weiteren Infos zum Spieltag findet Ihr im Flyer:

TSV Roßtal II – TSV Wendelstein 26:26 (15:16)

Zwädde spielt in der letzten Partie des Kalenderjahres unentschieden und beendet dieses mit kleiner Serie aus vier Spielern ohne Niederlage.

Schwer zu beschreiben – das Gefühl nach dem ersten Rückspiel der Saison. Einerseits hatte man durch zahlreiche Nachlässigkeiten, technische Fehler und Pässe in gegnerische Hände ein Spiel hergegeben, dass man durchaus gegen den Mitaufsteiger aus Wendelstein hätte gewinnen können. Andererseits war es doch eine Mannschaftsleistung, durch die man nunmehr das vierte Spiel in Serie ohne Niederlage gestalten konnte. Dadurch eine fast komplette Hinrunde unter neuem Trainergespann, überwintern auf Platz sieben, die weiterhin überragende Chemie innerhalb der Mannschaft.

Doch verpasste man es im Spiel von Anfang an, mit voller Konzentration dabei zu sein und geriet schnell ins Hintertreffen (5:8 in der 14. Minute). Nach der darauffolgenden Auszeit und einer Leistungssteigerung konnte Jonas Weinländer dreimal in Folge einnetzen und auf 11:9 korrigieren (21‘). Anschließend schlichen sich wieder Unkonzentriertheiten ein und die Gäste konnten wieder in Führung gehen – in der Folge der Halbzeitstand von 15:16.

Die zweite Hälfte begann direkt mit einem Drei-Tore-Lauf in Person von Ture Tutjans und einer anschließenden Phase, in der man sich ein wenig absetzen konnte. Besagte Phase, auch von starken Abwehrreihen und technischen Fehlern geprägt, hatte eine 24:20-Führung zehn Minuten vor Schluss zur Folge. Jetzt konnte Wendelstein seinerseits den Druck erhöhen, man selbst schaffte es, die Fehlwurf- und -Passquote noch weiter nach oben zu schrauben und ließ die Gäste Tor für Tor herankommen, bis nach Ende einer turbulenten Schlussphase ein 26:26 an der Anzeigetafel stand.

Schlusssirene, Abklatschen mit dem Gegner und den Schiris, bedanken bei den Fans, gefühlt einen Punkt hergeschenkt, aber doch nicht dumm verloren.. der Rest der Gefühlslage wurde ja bereits beschrieben. Von daher wird jetzt der Blick in das nächste Jahr gerichtet, die Mannschaft bleibt motiviert, hat viel dazugelernt. Jetzt gilt es erstmal, die Weihnachtsfeiern unbeschadet zu überstehen und anschließend die Rückrunde gut zu gestalten. Alle Ungeduldigen und sehnsüchtig Wartenden können sich bereits den 20.1. im Kalender anstreichen, wenn man den Aufstiegsaspiranten aus Franken (Kern) empfängt.

HALS

ESV Flügelrad – TSV Roßtal ll 21:26 (9:10)

Roßtaler Reserve kann durch eine starke Defensivleistung in Flügelrad zum zweiten Mal punkten.

Samstagabend im verschneiten Nürnberg, beide Mannschaften mit einem Sieg in Rücken und der Ambition, sich aus dem unteren Bereich der Tabelle herauszuspielen. Eine Seite von Umberto Ecos Literaturklassikers „Der Name der Rose“, vorgelesen von Spielmacher und Gehirn der Mannschaft Ture Tutjans, diesmal wegen Krankheit nur vom Band – Los gehts mit dem Handballeckerbissen am Rangierbahnhof.

Mit einer stabilen Abwehr und einen bockstarken Keeper Lenni Riedel – mit Real slim shady-Gedächtnisfrisur – im Rücken startete man sicher und konnte die Gastgeber bis zur Halbzeit bei einer einstelligen Torausbeute halten. Vorne verlor man allerdings selbst schnell den Schwung, was zu einem 10:9 aus Roßtaler Sicht führte.

Halbzeit zwei zeigte ein ähnliches Bild: Vorne mit erstaunlich cleveren Aktionen und hinten mit einem Leminem, der seine Quote immer höher schrauben konnte, konnte man das Spiel für sich entscheiden und mit dem 26:21 den zweiten Saisonsieg einfahren.

Da zum Spielverlauf alles einigermaßen schnell gesagt wird, hier eine etwas ausführlichere Duschwertung: nur zwei Duschen vorhanden, aber dafür mit solidem Strahl und angenehmer Temperatur. Der fehlende Kuschelfaktor wurde in der räumlich begrenzten Kanine nachgeholt, war aber in beiden Fällen eher nachteilhaft zu werten ist. Im Falle eines Sieges fallen diese Faktoren nicht all zu stark ins Gewicht, was zu einer ausgewogenen 6/10 führt.

Gewinner des Goldenen Lukas: Tim H.

TSV Weißenburg – TSV Roßtal II 26:27 (12:15)

Vom ersten Sieg der Saison beflügelt, entstanden in sehr kurzer Zeit gleich drei Spielberichte in ihrer jeweils ganz eigenen Form. Viel Spaß damit.

Von einer Mannschaft, die auszog das Siegen zu Lernen

Und die Mannschaft fuhr nach Wendelstein. Und die Mannschaft spielte daheim gegen den HBC Nürnberg II. Und die Mannschaft fuhr nach Heilsbronn. Und die Mannschaft spielte daheim gegen den HG Zirndorf. Und die Mannschaft fuhr nach Ansbach. Und die Mannschaft spielte daheim gegen den SC 04 Schwabach. Und die Mannschaft spielte daheim gegen den TSV 2000 Rothenburg. Und die Mannschaft fuhr nach Weißenburg. Und die Mannschaft siegte. Und es war schön. Grobschlächtig, aber schön.

Ture Potjans

Das Spiel in Sicht – in einem knappen Gedicht

Wie wäre das Spiel doch nur gewesen,

hätte Ture nicht aus „Der Name der Rose“ gelesen.

 

Mit viel Wille, Glück und Kraft,

hat man es am Ende doch geschafft.

 

Schnell hat es den ersten 7-Meter gegeben,

den warf C.H. weit daneben.

 

Anfänglich spielten wir mutig und frei,

aus unserer Sicht stand es sechs zu zwei.

 

Wir preschten auf vier Tore Vorsprung vor,

dank Lenni Riedel, weltklasse im Tor.

 

Doch trat man dann recht zittrig an,

kam Weißenburg 12:13 heran.

 

Dann hat die Leistung sich gedreht.

Sodass es mit 12:15 in die Pause geht. (Oder 12:14? Nicht dass noch wer das Ergebnis anficht,

aber irgendwie lief da was schief am Kampfgericht; Anm. d. Red.)

 

Nach der Pause mit viel Mut,

vier Tore vorn und man zog den Hut.

 

Denn Weißenburg ganz zu unserem Leiden,

wollte eine Niederlage meiden.

 

Wo Riedel hielt ganz heiter,

machte Rocco weiter.

 

Doch im Angriff brachten wir keine Konstanz daher,

die Abwehr stand nun auch nicht quer.

 

Wie hätten es auch gern vermieden,

in der 52. Minute steht es unentschieden.

 

Die Weissenburger Fans trommelten und bliesen ins Horn,

schon war ihre Mannschaft ein Tor vorn.

 

Doch „einer der Spieler“ lies sich da besinnen,

wir werden dieses Spiel gewinnen.

 

Die Trainer peitschten uns voran,

so kamen wir noch einmal ran.

 

Matschl mit dem Gegenstoß,

durch den guten Torwart schoss.

 

Was den Gegner dann auch ließ verschwiegen,

die Zwädde kann ja doch noch siegen!

 

So tanzt die Hand in Hand,

da es am Ende 26:27 stand.

 

Die Duschwertung darf auch hier steh’n,

da gibt es eine acht von zehn.

 

Recht eng war es im Altmühltal,

mit sanftem, warmem Wasserstrahl.

Torsten Schmidt

Und nun zum Wesentlichen

Handball spielen, Abwehr spielen, mit Köpfchen spielen.

Das gelang der Zwädden in der Anfangsphase des Spiels in Weißenburg sehr gut. Nach sechs Minuten war man dank einer starken Abwehr direkt mit 1:5 in Führung, dezimierte sich aber wiederholt durch Zweiminutenstrafen und scheiterte im eigenen Angriff durch technische Fehler öfter, als es einem lieb war. Hinten war man nach wie vor engagiert, aber nicht mehr ganz konzentriert. So kamen die Gastgeber nach 26 Minuten wieder auf ein 12:13 heran. Doch anders, als man es vermutlich noch vor einiger Zeit gemacht hätte, verlor die Mannschaft von Hitzler/Gerbing nicht das Konzept und so konnte Kapitän Christoph Wende mit dem 12:15 den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzen. (Zumindest laut Spielbericht, Anm. d. Red.). Die zweite Halbzeit könnte man als Spiegelbild der Ersten bezeichnen. Nach furiosem Start und beim Stand von 13:18 holte man sich die ein oder andere Zeitstrafe. Dadurch konnten die Gastgeber immer weiter herankommen, bis in der 52. Minute das erste Unentschieden (23:23) auf der Anzeigetafel stand. Erwartungsgemäß hatte Weißenburg in dieser Phase Rückenwind und eine laute Fantribüne hinter sich. Die Folge: Das 24:23, die erste Weißenburger Führung des Spiels. Doch mit einer Konzentrationssteigerung, einem Doppelschlag von Jonas Weinländer, einer endlich wieder intensiveren Abwehr und einem abschließenden Gegenstoß von Timo Matschl, der mit 8 Toren erfolgreichster Werfer der Partie werden sollte,  erkämpfte sich die Zwädde wieder die Führung und den abschließenden Stand von 26:27.

In der Folge: Das erste Mal zwei Punkte, das erste Mal jubeln nach dem Spiel, ein ausgebrannter Trainer Hitzler und ein neu erwachter Poet.

Weiter geht’s nach einer Spielpause am 02.12.23 auswärts in Flügelrad. Kommt vorbei und lasst euch verzaubern.

Simon Halmen

TSV Roßtal II – TSV Rothenburg II 30:30 (15:14)

„Für eure Möglichkeiten habt ihr ganz gut gespielt“ – Bernd Hitzler (im Sinne des Teamspirits leicht abgeändertes Zitat). Irgendwie so kann man das Spiel bestimmt zusammenfassen.

Ein Tag nach Karnevalseröffnung. Martinimarkt Heimspiel. Die am Abend zuvor siegreich gewesenen Reckinnen der Erschden (Frauen und Männer) sorgten, offensichtlich noch im Siegestaumel oder gar anderweitig berauscht?, für die richtige Stimmung. Das Team der Zwädden war seit langer Zeit mal wieder einigermaßen komplett (ohne Kreisläufer zwar, aber hier konnte noch einmal der Brummi der Saison 2022/23 Niggo Schatz -äußerst erfolgreich- aktiviert werden, bevor er der besten Sportart der Welt ganz den Rücken kehrt). Die Vorzeichen standen also gut.

Dem gut aufgelegten Publikum wurde von beiden Mannschaften zumindest eins geboten: 60 Minuten Kampf. Die erste Halbzeit machte zeitweise noch Hoffnung auf den ersten Zwädde-Sieg der Saison. Teilweise führte die Zwädde mit drei Toren (9:6 und 12:9), jedoch konnte man sich bis zur Halbzeit nicht weiter absetzen. Die zweite Halbzeit blieb spannend wie die Erste. Die Rothenburger erarbeiteten sich beharrlich ihre erste Führung in der 47. Minute (21:22), auch bedingt durch die Roßtaler Abwehr, die sich teils zwar durch gute Teamarbeit auszeichnete, in diesem Zeitraum aber eher durch zu wenig Beinarbeit und ungestüme Aktionen, die in einigen 2-Minuten Strafen mündeten. Vorne netzte das Team des, ebenso wie die beiden Mannschaften unermüdlich ackernden, Trainergespanns Hitzler/Gerbing trotz einiger guter Aktionen zu wenige Bälle ein. So lag man in der 56. Minute mit zwei Toren hinten (26:28). Insofern fühlt sich der in den letzten Minuten erarbeitete Punkt nicht ganz wie eine Niederlage an, auch wenn im Gesamtverlauf mehr drin war.

Es muss noch ein wenig höher springen, das altbekannte Roßtaler Pferd, um den eigenen Ansprüchen zu genügen und den Klassenerhalt zu schaffen. Nur einer hat bewiesen, dass er genauso hoch springt, wie er muss, nämlich gar nicht. Unser Topscorer erzielte seine Tore -zum Widerwillen der Coaches- standesgemäß mit mindesten einem Fuß auf dem Boden, egal ob von der 7-Meter Linie oder aus dem Spiel. x3

POTT