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TV Marktsteft – Damen I 40:10

Im zweiten Saisonspiel der Oberliga Nord ging es für uns auswärts zum letztjährigen Tabellenvierten nach Marksteft. Die Vorzeichen waren klar: Gegen einen eingespielten und heimstarken Gegner würde eine konzentrierte und kämpferische Leistung notwendig sein.

Leider erwischte unsere Mannschaft von Beginn an einen gebrauchten Tag. Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass heute nur wenig zusammenpassen sollte. Zusätzlich machte uns die ungewohnte Situation mit dem verwendeten Harz zu schaffen. Pässe und Ballkontrolle wollten nicht wie gewohnt funktionieren, wodurch zahlreiche technische Fehler entstanden.

Im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft und Klarheit, während in der Abwehr die nötige Abstimmung und Konsequenz vermisst wurde. Marksteft nutzte die Fehler konsequent aus und konnte sich früh absetzen. Auch im weiteren Spielverlauf fand unser Team nicht zum gewohnten Spiel. Egal, was versucht wurde – es wollte an diesem Abend einfach nichts zusammenlaufen.  Am Ende steht ein ernüchternder Auftritt und eine deutliche Niederlage in Marksteft in den Büchern.

Jetzt heißt es: Krönchen suchen, analysieren und weitermachen.

Am Samstag, den 03.10.2026 steht das erste Heimspiel der Saison gegen die Mitaufsteigerinnen der HSG Fichtelgebirge an. Wir freuen uns bei Anpiff um 15 Uhr auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.

Duschwertung  für die altehrwürdige Markstefter Halle:  Fünf Duschen – solide! Leider braucht es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Wunschtemperatur erreicht ist und beim Wasserdruck ist noch Luft nach oben. Handtuchhaken? Fehlanzeige. Dafür reichlich Spiegel und Föhnmöglichkeiten. Solide 7/10 – mit Potenzial nach oben.

TV 09 Dietenhofen – Damen I 26:19

Der TSV Roßtal hat das Auswärtsspiel in der Bezirksoberliga beim TV Dietenhofen deutlich mit 19:26 (10:13) verloren und ist der eigenen Favoritenrolle zu keinem Zeitpunkt gerecht geworden. Aus Roßtaler Sicht war es ein gebrauchter Abend: Im Angriff reihten sich Fehlwürfe und technische Fehler aneinander, in der Abwehr fehlte über weite Strecken die gewohnte Stabilität. Keine Spielerin aus Roßtal erreichte ihr normales Leistungsniveau, während Dietenhofen effizient und treffsicher auftrat und sich insgesamt abgeklärter präsentierte.

Zu Beginn hielt Roßtal das Spiel noch offen. Nach dem frühen 1:0 der Gastgeberinnen gelang schnell der Ausgleich und zeitweise blieb die Partie bis zum 5:5 offen. Doch schon Mitte der ersten Halbzeit kippte das Spiel deutlich zugunsten Dietenhofens: Ein 4:0-Lauf zum 9:5 brachte die Gastgeberinnen komfortabel in Front. Dieser Abschnitt war sinnbildlich für die Roßtaler Leistung: vorne unpräzise, hinten zu passiv – und die klaren Chancen, die sich boten, wurden zu selten genutzt.

Ein weiteres Beispiel für die vergebenen Möglichkeiten war die Phase kurz vor der Pause: Trotz Zeitstrafe gegen Dietenhofen gelang es Roßtal nicht, den Rückstand zu verkürzen – im Gegenteil, die Gastgeberinnen erhöhten auf 12:7. Statt sich ins Spiel zurück zu kämpfen, leistete sich Roßtal erneut einfache Fehler im Aufbau und scheiterte mehrfach frei vor dem Tor. So ging es mit einem 10:13-Rückstand in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich das gleiche Bild fort. Dietenhofen baute die Führung über 15:12 und 18:14 kontinuierlich aus, ohne dabei großen Druck zu verspüren. Selbst Phasen in Überzahl konnte Roßtal nicht nutzen. In einer wichtigen Situation Mitte der zweiten Halbzeit, als die Gastgeberinnen gleich zweimal in kurzer Zeit eine Zeitstrafe kassierten, blieb Roßtal im Angriff ideenlos und kam kaum zu klaren Abschlüssen. In der Schlussphase versuchte der TSV noch einmal, das Ergebnis zu korrigieren, doch Dietenhofen antwortete konsequent, nutzte seine Möglichkeiten eiskalt und stellte kurz vor Ende zunächst auf 24:19 und schließlich auf 26:19.

Unterm Strich steht eine verdiente Niederlage, bei der Roßtal in keinem Bereich an das eigene Potenzial herankam.

Bereits am kommenden Sonntag bietet sich jedoch die Chance zur Wiedergutmachung: Dann empfangen die Damen I am 25.01.2026 um 17:00 Uhr in eigener Halle den TSV Weißenburg.

HBC Nürnberg I – Damen I 35:24

Ende der Oberliga-Saison?

Vergangenen Samstag ging es für unser letztes reguläres Saisonspiel zum Regionalligaabsteiger und Tabellendritten HBC Nürnberg. Bereits vor dem Spiel war uns der 9. Platz in der Tabelle sicher und wir warteten gespannt auf die Termine für die Relegation. In dem Spiel ging es dann nur noch darum, zu zeigen, dass wir sehr wohl eine Oberligamannschaft sind. Mit angeschlagener Mannschaft – aufgrund von Verletzungen und Krankheit – gelang uns das teilweise, und wir mussten uns am Ende mit elf Toren Unterschied gegen die starken Regionalligaabsteiger geschlagen geben (35:24).

Die ersten sieben Spielminuten waren ein Hin und Her, das von guten Abwehrleistungen geprägt war. Nachdem die Mädels des HBC dann aber mit zwei Toren in Führung gingen, nahm Coach Brandscher eine Auszeit, um dagegenzuhalten. Diese zeigte nur bedingt ihre Wirkung, und die Gegner gingen weiter in Führung. Die HBC-Damen spielten einen sehr schnellen Angriff mit vielen Tempogegenstößen. Das forderte unser Rückzugsverhalten und unsere Ausdauer sehr.

Da uns für den kompletten Rückraum an diesem Tag nur drei komplett gesunde Spielerinnen zur Verfügung standen, war dies sehr herausfordernd. Aus der Notsituation heraus spielten wir dann erstmals mit zwei Kreisspielerinnen. Diese Art des Angriffs haben wir noch nicht trainiert, und die stabile Abwehr der Gegnerinnen hat uns dabei zu schaffen gemacht. Danach stellten wir unsere Außenspielerin Marion auf die Mitte, wo sie sich richtig gut durchsetzen konnte und sogar unsere Torschützenkönigin des Spiels wurde. In die Halbzeit gingen wir dann trotzdem mit fünf Toren Rückstand (17:12).

In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit konnten wir dann mit den beiden Notlösungen gut mithalten. Die Fünf-Tore-Führung der Gegner konnten wir jedoch nicht aufholen. Zum Schluss ließen dann auch unsere Kräfte nach, und die Gegner zogen durch viele Gegenstöße sowie einen starken Angriff und eine stabile Abwehr weiter davon. Am Ende mussten wir uns dann mit elf Toren geschlagen geben (35:24).

Dieses Ergebnis spiegelt aber keineswegs unseren Kampfgeist und unsere Leistung der Saison wider. Auch wenn das letzte Spiel nicht den erhofften Abschluss gebracht hat, können wir mit Stolz auf unsere Saison zurückblicken. Wir haben gekämpft, gelacht, gefeiert, uns nie aufgegeben, zusammengestanden und bewiesen, dass wir in diese Liga gehören – trotz aller Rückschläge und personellen Engpässe. 18 Punkte in einer starken Oberliga zu holen, ist keine Selbstverständlichkeit – das zeigt, wie viel Potenzial und Teamgeist in uns steckt.

Jetzt heißt es: Kräfte sammeln, Kopf hoch – und noch einmal alles geben.

Wir sind bereit für die Relegation!

Damen I – SG Helmbrechts/Münchberg 15:16

Am vergangenen Samstag fand in der Mittelschulhalle das letzte Heimspiel der Saison statt, in dem die Roschdler Damen auf die Gäste aus Helmbrechts/Münchberg traf. Die Atmosphäre war besonders emotional, da die Fans und Spieler sich von einer spannenden Saison und langjährigen Spielerinnen verabschieden wollten.

Die Partie begann sofort mit einem intensiven Kopf an Kopf Rennen. Die Spieler zeigten eine beeindruckende Teamarbeit sowie starke Abwehrleistung. Jedoch nutzten wir unsere Chancen wieder mal nicht konsequent. So ging es mit einem Halbzeitstand von 8:8 in die Kabinen.

Nach einer motivierenden Ansprache startete die zweite Halbzeit und das Kopf an Kopf Rennen ging weiter.

Geschuldet von weiteren Fehlwürfen und diversen Zwei Minuten Strafen konnten sich die Roschdler Damen nicht gegen die Gäste absetzen. Dank einer herausragenden Torwartleistung auf heimischer Seite konnten sich aber auch die Damen der SG Helmbrechts/Münchberg keinen Vorsprung erarbeiten. Die letzten Minuten des Spiels waren geprägt von Nervenkitzel und Dramatik. Helmbrechts gelang es, in der 51. Minute mit 12:14 das erste Mal mit zwei Toren Abstand in Führung zu gehen. Man mobilisierte alle Kräfte, um den Ausgleich zu erzielen, doch die Abwehr von Helmbrechts hielt stand. Schließlich pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und das Ergebnis lautete 15:16 zugunsten von Helmbrechts.

Die Spieler von Helmbrechts feierten ihren knappen Sieg, während die Gastgeberinnen trotz der Niederlage stolz auf ihre Leistung und den Kampfgeist gegen die Bayernligaabsteigerinnen zurückblicken konnte.

PS: Vielen Lieben Dank an unsere Einlaufkinder ♥

TSV Marktsteft – Damen I 29:25

Am Samstagabend gastierten wir bei den Damen des TSV Marktsteft. Das Hinspiel konnten wir klar mit 26:15 für uns entscheiden – wobei hier zu erwähnen ist das der TSV auswärts grundsätzlich auf drei der Führungsspielerinnen verzichten muss. In eigener Halle läuft der TSV zumeist in voll der Kaderstärke auf, deshalb musste das hohe Ergebnis im Hinspiel erstmal nichts aussagen.

Die Partie gestaltete sich zu Beginn sehr ausgeglichen, so dass es nach 22 Minuten 8:8 auf der Anzeigetafel stand. Durch ein paar nicht erfolgreiche Torabschlüssen unsererseits, konnte sich Marktsteft zu Halbzeitpause 13:11 absetzen.

In der Halbzeitpause wurden die bekannten Punkte besprochen. Angriffe gegen die 5:1 Abwehr besser ausspielen und die hohe technische Fehlerquote minimieren.

Leider verpennten wir den Beginn der zweiten Halbzeit komplett und es schlichen sich mal wieder unsere obligatorischen schlechten 10 Minuten ein. Die Gastgeberinnen schlossen einen Angriff nach dem anderen erfolgreich ab und konnten sich zur 45 Minute auf 24:18 absetzen. Ab hier lief man diesem Vorsprung leider hinterher und das Spiel endete 29:25.

Klar zu sagen ist,  dass hier mehr drin gewesen wäre und man den Gegnern, trotzt geschwächtem Kader und krankheitsbedingter Ausfälle, durchaus einen oder zwei Punkte entlocken hätte können.

Jetzt heißt es aber abhaken, gesund werden und fleißig trainieren, denn die nächste schwere Partie steht schon in den Startlöchern.

Wir empfangen nächsten Samstag, den 15.02.25 um 17 Uhr den Tabellenführer Haspo Bayreuth. Die Oberfränkinnen haben bis dato erst vier Punkte abgegeben. Im Anschluss empfängt unsere Erschde ebenfalls die Männer des Haspo Bayreuth zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr.

Deshalb haben wir für unsere Fans mal wieder eine „Red Night“ organisiert. Wer rot trägt, erhält ein Gratisgetränk. Außerdem warten einige Getränke Specials auf Euch.

Alle Mannschaften freuen sich über lautstarke Unterstützung.