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TSV Rothenburg – TSV Roßtal 28:32 (13:17)

Unverhofft kommt oft. 28:32-Auswärtserfolg in Rothenburg

Den Schneid abgekauft…

Die laut Rothenburg „limitierten“ Roßtaler konnten einen souveränen Auswärtserfolg beim Aufsteiger feiern. Man lag zu keinem Zeitpunkt hinten und schaffte es trotz dezimierten Kader dem ehemaligen Spitzenreiter beide Punkte aus der Halle zu klauen. Doch nun der Reihe nach…

Mittelgute Trainingswoche mit niedriger Beteiligung, da diverse Krankheiten und Verletzungen einige Spieler außer Gefecht setzten. Alles andere als ideale Voraussetzungen, um gegen den Spitzenreiter aus Rothenburg ob der Tauber zu bestehen. Aber eines war klar: Man musste den guten Rückraum der Gäste beschäftigen, beackern und mürbe machen. Coach Schmidt war es ein großes Bedürfnis endlich eines der Derbys zu gewinnen! Es stand eine Kiste Bier auf dem Spiel – wenn das kein Ansporn ist!

So fuhr man Samstag Abend in die Touristenstadt, in der es vor Weihnachtsmarktbesuchern nur so wimmelte. Die erste Herausforderung – der Parkplatz. Nachdem diese Hürde genommen wurde, wurde sich warmgemacht und man ging mit einer „Fck it“ Einstellung ins Spiel. Zu oft wurden in letzter Zeit Spiele verloren, welche man eigentlich sicher gewonnen zu glauben hatte. Es wurde Zeit, dass sich das ändert!

Vor gut 400 Zuschauern legte man los wie die Feuerwehr und führte nach 4 Minuten schnell 3:0. Und so ging es immer weiter. Nach Gegentoren legte man immer wieder nach und konnte eine konstante 2-4 Tore Führung sein Eigen nennen. Man spielte den Deckungsverband immer wieder mit schnellen Pässen und Kombinationen aus und erzielte viele einfache Tore. Vor allem
Gruber überzeugte mit einer starken Performance und traf auch immer wieder aus schwierigen Winkeln und sorgte dafür, dass der Vorsprung nicht schmolz. Bisheriger Haupttorschütze bei den Gastgebern Schneider wurde weitestgehend vom Abwehrverbund ausgeschaltet. Dies gelang im Hinspiel noch nicht wirklich, wirkte sich aber auf das Rothenburgerspiel enorm aus, welche nicht wirklich wussten, wie sie gegen diese sehr offensiv interpretierte 3:3 vorgehen sollten. Es wurden fast alle wichtigen Zweikämpfe gewonnen. Ehrmann setzte wie gewohnt alle Mitspieler ein und sorgte selbst ständig für Gefahr. In Summe war an dem Abend jeder Spieler torgefährlich und so konnte von jeder Position regelmäßig genetzt werden. So verlief die erste Halbzeit mit einer sicheren Führung. Halbzeitstand 13:17 aus Sicht der Heimmannschaft.

Die Halbzeitansprache war simpel: wir ändern gar nichts – Tempospiel nach vorne und in der Abwehr alles geben!

Halbzeit 2 fing nicht ideal an, kleinere Fehler schlichen sich ein, aber man brach nicht komplett zusammen. Zwar spielte die Heimmannschaft nun etwas besser, kam gefährlich nahe ran, ging aber nie in Führung, da dieses mal das Glück den Roßtalern hold war. Abpraller gingen heute mal in die Hände des ehemaligen Tabellenletzten. So wurde immer weiter gespielt, man wurde bei einem zwischenzeitlichen Ausgleich nicht nervös, sondern schaltete einen Gang nach oben und gewann am Ende verdient mit 32:28.

Eine sehr gute Teamleistung brachte einen unverhofften, aber wohltuenden Sieg zu Tage! Auf dem kann und muss man aufbauen, denn nächsten Samstag gastiert der neue Spitzenreiter aus Regensburg in Roßtal. Die haben auch noch eine Rechnung offen, da Roßtal auch dort die zwei Punkte mit nach Hause nahm. Es wird einfach Zeit auch daheim mal ein Spiel zu gewinnen! Dafür wird eine geile und laute Kulisse benötigt, um die Adlern punktlos nach Hause zu schicken! Bis dahin – eure Erschde!

 

TV Erlangen-Bruck – TSV Roßtal 28:27 (11:13)

Man schafft es nicht einen relativ hohen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Mannschaft führte 8 Minuten vor Schluss mit 3 Toren, bekommt es aber aus unerfindlichen Gründen nicht auf die Reihe, den
Vorsprung zu verwalten oder ihn gar auszubauen. Nach der Klatsche daheim gegen Coburg II, konnte man sich deutlich steigern, aber nicht belohnen. Doch nun der Reihe nach…

Die Köpfe waren logischerweise nach einer so herben Niederlage gesenkt. Doch die Coaches bauten die Mannschaft wieder auf. Aber auch mahnende Worte wurden gesprochen: man kann nicht „bescheiden“ trainieren und dann Weltklasse Handballspielen. Dafür ist man einfach nicht talentiert genug. Der 100% Wille und Einsatz wurde zum x-ten Mal eingefordert und es sollte auch fast klappen. Doch leider vor Spielbeginn die nächsten Hiobsbotschaften: Linksaußen, Abwehrass und Prachtkerl Dominik Schmidt fiel mit einer Knöchelverletzung aus, aber auch Kapitän und emotionaler Leader Nepf musste mit einer Knieverletzung aussetzen. So hatte man keine breite Bank und musste fast alle Mannschaftsteile durchspielen lassen. Jedoch wurde 53 Minuten sehr gut gespielt und man hatte die Brucker im Griff.

Die erste Halbzeit war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Jedoch kippte das Spiel gegen Ende hin mehr auf die Seite der Roßtaler. Rößl konnte seinen prächtigen Körper immer wieder in Position bringen und warf nach belieben aufs und noch wichtiger ins Tor!!! Nach seinem persönlichen Hattrick mit 3 Toren in 3 Minuten ging man mit 10:8 in Führung! Warum nicht immer so, lieber Dave? 🙂 Hagen hielt gegen seine Ex- Mannschaft immer wieder wichtige Würfe und so ging man mit einer stabilen Defensive und einem geduldigen Angriff mit 13:11 in die Halbzeit!

Devise: weitermachen, Gas geben und gewinnen!

Man machte in Halbzeit 2 weiter, wo man vorher aufhörte: Man legte gleich 2 weitere Tore nach und führte in Minuten 34 mit 15:11. Bruck legte zwar wieder nach, kam immer wieder ran, glich in Minute 46 wieder aus, aber die Mittelfranken legten wieder vor. Ehrmann und Gruber ließen die vielen mitgereisten Fans jubeln und man führte nach 52 Minuten mit 25:22. Auszeit Bruck. Diese zeigte Wirkung. Die Mannschaft aus Erlangen kam wieder ran, aber teilweise luden die Roßtaler förmlich dazu ein. Schrittfehler, Fehlpässe
und Ungenauigkeit beim Abschluss brachte die schnellen Brucker zurück ins Spiel. In der 57. Minute fiel das 26:26.

Nun kam es zum Drama: Man passte ohne Gegnerdruck ins Aus und so bekam Brooklyn den letzten Angriff. Sie spielten den Angriff langsam und geduldig aus, solange bis Zeitspiel angezeigt wurde. Dann kam der 5te und eigentlich letzte Pass, jeder rechnete mit einem Wurf, es kam noch ein Pass, eigentlich einer zu viel —> Ballbesitz Roßtal, aber nein – es gab eine Ecke für Bruck, es wurde ein riskanter Kempa-Pass auf die andere Seite gespielt, Ehrmann und Gegenspieler sprangen beide in den Kreis, keiner hatte eine wirkliche
Ballkontrolle – ABER es gab einen sehr harten und umstritten 7-Meter + 2 Minuten für Ehrmann. Es wurde lamentiert, gefluchtet und gebettelt. Aber es half nichts. Strafwurf gegen Roßtal.

Christian Steinmann trat an. Er und Hagen kennen sich seit den Minis bei der CSG Erlangen. Er grinste ihm ins Gesicht und warf knallhart knapp über den Kopf. Sieg oder Unentschieden waren Zentimeter voneinander entfernt. Aber am Ende schlug der Ball hinter Hagen ein. Sieg Bruck – Roßtal wieder ohne
Punkte. Aua…

Die Stimmung im Keller. Die Trainer trotzdem stolz über diese Leistung mit diesem dezimierten Kader…

Man hatte nun 2 Wochen Zeit sich auf den neuen Spitzenreiter aus Rothenburg vorzubereiten. Das Hinspiel wurde unnötig, aber verdienter Maßen verloren.

Zeit sich zu revanchieren… Let´s freaking go, BOYS!

TSV Roßtal – HSC Coburg II 28:41 (9:23)

ERSCHDE MUSS DEUTLICHE NIEDERLAGE AM MARTINIMARKT EINSTECKEN

Es war angerichtet – Martinimarkt, die Halle war voll, die Stimmung war gut. Leider zeigte die Mannschaft um Kapitän Chris Nepf die mit Abstand schlechteste Leistung der Saison – vor allem in der 1. Halbzeit. Jetzt aber von vorne …

Bis zur 4. Minute dauerte es, bis die junge Mannschaft aus Coburg das erste Mal einnetzen konnte. Durch Haltrich und N. Nepf lag die Erschde zu diesem Zeitpunkt mit 2:0 in Führung. Doch dann kam der Coburger Express ins Rollen und war an diesem Tag nicht mehr zu stoppen. Im Gegenzug leistete sich der TSV Roßtal einen Fehlwurf und technischen Fehler nach dem anderen. Außerdem gelang zu keinem Zeitpunkt, die rasante 2. Welle des Gegners zu unterbinden. Coach Gerbing versuchte,  der 20. Minute beim Stand von 6:12 das Ruder nochmal herumzureißen, was allerdings nicht gelang. In den letzten 3 Minuten vor der Halbzeit kassierte man sage und schreibe 6 Gegentreffer und ging somit mit einem 9:23 in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit plätscherte dann so dahin. Coburg machte nicht mehr mehr als unbedingt notwendig, und Roßtal bemühte sich nach Kräften, das Gesicht vor den eigenen Fans zu bewahren und zumindest diese Halbzeit ausgeglichen zu gestalten. Am Ende stand ein krachendes 28:41 auf der Anzeigetafel.

Die nun dritte Niederlage in Folge, Torhüter Bühler mit einer blauen Karte verloren sowie einige angeschlagene Spieler – die Stimmung bei der Erschden könnte wohl kaum schlechter sein. Dazu noch eine Leistung, bei der der eine oder andere Zuschauer mit Sicherheit bereits in der Halbzeit den Gedanken hatte, den Nachhauseweg anzutreten.

Nichtsdestotrotz heißt es jetzt, weitermachen und wieder Punkte sammeln. Am besten bereits am nächsten Sonntag um 15:00 Uhr auswärts in Erlangen-Bruck.

KRACC

Die Handballer laden zum Martinimarktwochenende

Das nächste Heimspiel in der Bayernliga in der Saison 2022/2023 steht an!

Gegner am Samstag, den 05.11.2022 um 19:30 Uhr in der Mittelschulhalle ist HSC Coburg II.

Um 17 Uhr spielen bereits die Damen gegen den HC 03 Bamberg um wichtige Punkte in der Landesliga Nord.

Die Mannschaft freut sich auf Eure lautstarke Unterstützung!

Außerdem freuen wir uns auf Euren Besuch des Caipiwagens am Martinimarkt im Hof der Familie Wilhelm!

Alle weiteren Infos findet Ihr im Flyer: