Schlagwort: Landesliga Nord

Auftakt in die entscheidende Saisonphase

Das nächste Heimspiel-Wochenende steht vor der Tür!

Am Samstag, den 24.02.2024 um 19:30 Uhr spielt die Erschde in der Landesliga Nord gegen die SG Auerbach/Pegnitz.

Im Vorspiel um 17 Uhr trifft die Zwädde in der BOL auf den TV Gunzenhausen.

Die Mannschaften freuen sich auf Eure lautstarke Unterstützung!

Alle weiteren Infos zum Spieltag findet Ihr im Flyer:

TSV Roßtal – MTV Stadeln 34:18 (14:8)

Derbysieger mit Ausrufezeichen!

Nach dem überzeugenden Start-Ziel-Sieg gegen die Reserve von der SG Regensburg stand das nächste wichtige Spiel auf der Tagesordnung. Es ging gegen die Mannschaft aus Stadeln – was nichts anderes bedeutete als DERBYTIME! Man hatte noch ein ordentliches Störchlein äh Hühnchen mit den Fürthern zu rupfen. Verlor man das Hinspiel noch nach hoher Führung unnötigerweise mit 2 Toren Differenz. Da in dieser Landesligasaison jeder Punkt zählt, es war selten so ein enges Rennen um den Aufstieg, war dieses Spiel doppelt wichtig: man wollte zeigen, wer die beste Mannschaft in Fürth ist und an Spitzenreiter Lauf/Heroldsberg dranbleiben. Und wie man zeigte, wo der Hammer hängt – am Ende stand ein deutliches 34:18 auf der Anzeigetafel! Doch nun der Reihe nach…

„Derbytime, Wiedergutmachung, den eigenen Spielplan umsetzen und Spaß am Handball haben.“ So in etwa konnte man die Kabinenansprache zusammenfassen. Man habe sich selber etwas zu beweisen, dem Gegner seine Grenzen aufzeigen und den Fans ein munteres Spiel bieten! Beide Mannschaften konnten nicht aus dem Vollen schöpfen. Den Roßtalern fehlte Rohrbach urlaubsbedingt und bei D. Schmidt war man sich aufgrund seiner Handprellung aus der Vorwoche nicht sicher, bei wie viel Prozent er aktuell ist. Auch Bühler wollte berufsbedingt absagen, aber Ersatzgoalie Schramm hatte mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, sodass Bühler sich in den Dienste der Mannschaft stellte.

So ging das Spiel vor gut gefüllter Halle etwas schleppend los. Man tat sich im Angriff unnötig schwer und vergab einige klare Chancen (davon 2 Strafwürfe) und machte technische Fehler, welche die Gäste aus Stadeln im Spiel hielten. Bis Minute 18 (5:5) konnte sich keine Mannschaft absetzen und Coach Gömmel nahm die fällige Auszeit und wusch seiner Mannschaft ordentlich den Kopf. Offensichtlich fand er die richtigen Worte und Roßtal schaltete 2 Gänge nach oben! Aus 5:5 wurde innerhalb weniger Minuten ein deutliches 11:5. Jetzt wurde jeder Fehler und Fehlwurf konsequent bestraft und die Roßtaler Offensivreihe lief reihenweise Konter, welche hochprozentig abgeschlossen wurden. Bühler hielt einige freie Würfe und Roßtal zog Tor um Tor davon. Beim Spielstand von 14:7 baten die Unparteiischen zum Pausentee bzw. Energydrink.

Roßtal kam schnell wieder aus der Kabine. Die Forderung der Coaches war eindeutig – Tempo, stabile Abwehr stellen und keine Gnade mit dem Gegner haben!

Und es ging da weiter, wo es in Hälfte 1 aufgehört hat. Roßtal machte aus fast jedem Angriff ein Tor, Fehler der Gäste wurden eiskalt bestraft und der Roßtaler Zug hat keine Bremse mehr. Ab Minute 38 war bereits klar, wer als Sieger heute hervorgehen wird (20:9). Torwart Schramm vereitelte den Gästen noch viele gute Chancen und so wurde der Spielstand konsequent nach oben geschraubt. (25:10; 31:15) Alle Spieler bekamen ihre Einsatzzeit und konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Hätte man sich bis zum Schluss konzentriert, hätte ein noch höherer Sieg rausspringen können, doch wäre wäre Fahrradkette.

Die Freude und die Erleichterung waren nach Spielende groß. Der Sieg war zwar Pflicht, doch es tut auch mal gut seiner Rolle gerecht zu werden und souverän zu gewinnen! Das war wichtig für die Moral! Dass Spitzenreiter Lauf/Heroldsberg Federn gegen SG Regensburg II ließ, sollte die gute Stimmung zusätzlich anheizen! Doch es gab auch noch mahnende und wahre Worte von Coach Nepf mit auf den Weg. Diese ersten nicht ganz so guten 18 Minuten können gegen Spitzenmannschaften zum Verhängnis werden – Raum für Verbesserung ist also immer noch da.

Nun hat man eine längere Handballpause. Das nächste Spiel und gleichzeitig auch Heimspiel findet erst wieder am 24.02.24 statt. Das sind 3 lange Wochen, in denen sich gut auf die Mannschaft aus Auerbach vorbereitet werden muss. Trotz ihres Tabellenplatzes ist diese Mannschaft auf keinen Fall zu unterschätzen, hat diese doch sehr starke individuelle Spieler, die an einem guten Tag den Unterschied machen können. Man ist aus dem Hinspiel gewarnt, welches man nur knapp und nach großem Kampf gewann! Daher auch hier wieder die Bitte an alle Fans à Seid die Macht um halb 8 und zusammen gewinnen wir und kommen unseren Ziel einen bedeutenden Schritt näher!

#Voran #oneteamonedream

HAGW

SG Regensburg II – TSV Roßtal 29:33 (11:17)

Wie Sherlock – wieder auf der richtigen Spur

Nach dem enttäuschenden Unentschieden in der Vorwoche gegen die zweite Mannschaft und das Tabellenschlusslicht aus Allach (29:29) ging es dieses Mal zum Tabellenvorletzten, der aber trotzdem unangenehm zu bespielenden Mannschaft aus Regensburg. Ebenfalls die zweite Garde der SG Regensburg, wo man ja nie genau weiß, wer auftauchen kann, um eventuell auszuhelfen. Doch die top eingestellte Mannschaft des Trainergespanns Gömmel und Spielertrainer Nepf ließ diesmal nie den Zweifel aufkommen, wer heute die Platte als Sieger verlassen wird. Doch nun der Reihe nach…

Nachdem Ergebnis der Vorwoche musste, wieder einmal, Aufklärungsarbeit, Fehleranalyse und ein Motivationsappel an die Mannschaft gerichtet werden, dass man sich einem Ziel verschrieben (Aufstieg Bayernliga) habe und daran verd*mmt nochmal festhalten sollte! Dass das kein Zuckerschlecken wird, sollte allen klar gewesen sein. Auch dass immer 100% Einsatz und Kampf auf dem Spielfeld gezeigt werden muss – egal wie der Gegner heißt – sollte in allen Köpfen angekommen sein! Und das Wichtigste: Spaß am Handball haben und als Team für das Team spielen! Werden alle Attribute berücksichtigt, ist man eine sehr unangenehme und schwer schlagbare Truppe! So auch die Worte des eingesprungenen Coaches Gömmel: Man solle die berüchtigte erste Welle forcieren, die Keeper sollen ruhig (riskante) Pässe spielen und dann wird man die Gegner vor ernsthafte Probleme stellen.

Und man sollte auch loslegen wie die Feuerwehr. Man ging nach 71 Sekunden durch Abwehrspezialisten Cissé mit 0:1 in Führung und sollte die das ganze Spiel nicht mehr hergeben. Die Abwehr rührte im wahrsten Sinne Beton an und setzte durch das bereits angesprochene Tempospiel mehr als nur empfindliche Nadelstiche. Man nutzte jeden Fehlpass- oder Wurf, und Fabian Bühler spiele Pässe wie einst ein gewisser Tom Brady. Aber auch der Angriff zeigte sich vor allem in der ersten Halbzeit von seiner guten und effektiven Seite. So stand es nach 15 Minuten bereits 3:9 und nach 25 Minuten 7:14. Coach Gömmel rotierte fleißig und lange Zeit konnte kein Bruch im Spiel beobachtet werden. So ging es mit einem relativ beruhigenden Vorsprung von 11:17 in die Halbzeitkabine.

Coach Gömmel war im Großen und Ganzen mit der gezeigten Leistung zufrieden. Nur gegen Ende der ersten Halbzeit kann Bruder Leichtfuß ins Spiel zurück. Man war nicht mehr ganz so aggressiv und aufmerksam in der Abwehr, womit Regensburg sich noch in Schlagdistanz befände. Und im Handball – das weiß jeder – sind 6 Tore nicht unmöglich zum Aufholen. Daher weiter Gas geben und Spaß am Handball haben.

Und man fing wieder ganz gut an und konnte trotz mehrerer Unterzahlsituationen weiter davonziehen. So stand es nach einem erneuten Strafwurftor von Ehrmann (9 Tore 6/6) in Minute 40 14:23 für die Gäste aus dem Fürther Landkreis. Nach einem ungestümen und unglücklichen Foul gegen den starken und sprungewaltigen Rückraum Heinle erhielt Abwehrspezialist Nico Nepf eine direkte rote Karte (Minute 44 – Spielstand 16:25). Dieses Foul sollte die Heimmannschaft mehr anspornen als gedacht und sie kämpfte sich Tor für Tor zurück ins Spiel. Nun machte man vorne wieder vermehrt Fehler und ließ teils klare Chancen liegen und bekam hinten in der Abwehr keinen so guten Zugriff mehr. So schmolz der Vorsprung von 23:30 in Minute 54 auf am Ende 29:33. Man beendete das Spiel mit einer Torflaute von 6 Minuten. In Minute 54 erzielte man das letzte Tor des Spiels durch Chris Nepf und ließ das Spiel dann aus unerfindlichen Gründen etwas schleifen. Die SG machte 4 Tore am Stück und konnte Ergebniskosmetik betreiben.

Etwas ärgerlich, wenn man die letzten 10 Minuten sich anschaut, aber am Ende gewinnt man trotzdem souverän und das zählt am Ende. Trotzdem dürfen solche Schwächephasen nicht am Ende eines Spiels passieren. Man stelle sich nur vor das Spiel ist knapp und man wirft kein Tor mehr – wäre blöd.

Jedoch lag man nie in Rückstand, erzielte mehr als 30 Tore und kassierte leider über 25 Gegentore. 2 von 3 Zielen erreicht.

Man bleibt weiter oben mit dabei und hat weiterhin gute Chancen auf Platz 2. Am kommenden Wochenende gastiert zur Primetime der MTV Stadeln in der eigenen Halle. Mit dieser Mannschaft hat man noch ein ordentliches Hühnchen zu rupfen. Verlor man Hinspiel doch sehr unglücklich nach bescheidener Leistung und einer zwischenzeitlichen Führung von 7 Toren am Ende mit 31:29. Wiedergutmachung ist also angesagt!!! Unterstützt uns lautstark beim heißen Fürth-Derby!!!

Eure ERSCHDE

HAGW

TSV Roßtal – TSV Allach 09 II 29:29 (13:13)

Diese vermeintlichen Pflichtsiege…

Nach einem Monat ohne Pflichtspiel stand endlich wieder ein Heimspiel an. Es ging gegen den Tabellenletzten aus Allach. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache. Doch wie es nun mal so spielt, wurde es ein Ritt auf Messers Klinge, auf dem es keine Sieger gab, aber jede Menge hängende Köpfe und ratlose Gesichter. Doch nun der Reihe nach…

Nach dem überzeugenden Sieg gegen Bad Neustadt hatte man eine für Handballspieler lange Winterpause und konnte sich körperlich wie auch handballerisch auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Von Spielertrainer Chris Nepf wurden mehrere Ziele ausgerufen. Es ging um die Angriffs- und Abwehrleistung und auch das übergeordnete Ziel Aufstieg stand im Raum. Alle wollten an einem Strang ziehen und sich den Zielen unterordnen.

Doch es kam mal wieder anders. Vor einer gut gefüllten Halle legten beide Mannschaften auf Augenhöhe los. Roßtal führte immer mit ein bis zwei Toren Abstand. Doch die Gäste aus München ließen sich nicht abschütteln und zeigten immer wieder ihre individuelle Klasse. Vor allem Connert (11 Tore) bereitete den Gastgebern Kopfzerbrechen. So konnte Allach in der 17. Minute in Führung gehen. Doch auch Andreas Wolff äh Fabian Bühler hatte eine erste sehr starke Halbzeit. Er entschärfte vier 7-Meter und hielt seine Mannen im Spiel! Doch man rieb sich an der Abwehr der Gäste immer wieder auf und vergab leider teils klare Chancen – ähnlich wie Deutschland gegen Österreich. Und man wäre fast mit einem Rückstand in die Pause gegangen, doch der letzte Wurf ging erst nach der Sirene ins Tor.

Interimscoach und Trainerlegende Ingo Gömmel bat ganz ruhig zum Pausentee. Er zählte wie auch vor dem Spiel 3 Punkte auf, auf die geachtet werden muss.

  1. die schnelle 2. Welle unterbinden
  2. Rechtzeitig auf die Halben gehen
  3. Beim Torwart hoch werfen

Gesagt, gewarnt und nur 33% umgesetzt.

Das Spiel blieb hart und eng. Keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Doch dann kamen 10 gute Minuten der Gastgeber, in denen sich Roßtal auf 20:17 absetzen konnte. Doch den 10 guten Minuten folgten prompt 15 schlechte. Durch einer Reihe an technischen Fehlern und Fehlwürfen kamen die nun sehr effektiv spielenden Gäste zu ihren Chancen, welche sie eiskalt nutzten. So sah man sich plötzlich einem 22:24 Rückstand entgegen. Leider traten die Schiedsrichter immer mehr in den Vordergrund. Teilweise merkwürdige und auch offensichtliche falsche Pfiffe ließen die Roßtaler mehr damit hadern als mit dem eigenen Spiel. Und so wurde die Zeit langsam knapp, um einen Sieg zu erringen. 90 Sekunden vor dem Ende erzielte Connert das 28:29 für die Gäste. Doch Ehrmann antwortete prompt mit einem Tor durch eine sehr schnell vorgetragene schnelle Mitte und erzielte den umjubelten Ausgleich. Es war noch genügend Zeit auf der Uhr, dass Roßtal noch einmal an den Ball kommen wird. Und so war es auch. Sebastian Kurrer, erst die Vorwoche aus dem Ruhestand zurückgekehrt, schaute den Wurf neben das Tor. Nun musste es schnell gehen. Doch der freie Schmidt wurde übersehen und Roßtal ließ sich foulen und die Zeit war abgelaufen. Ehrmann warf zwar noch auf und ins Toe, doch die Sirene ertönte kurz vorher – so wie bei den Gästen in Halbzeit 1. Ausgeglichene Gerechtigkeit. Endstand 29:29.

Die Reaktionen hätte kaum unterschiedlicher sein können. Auf der einen Seite die Gäste, die sich über den gewonnenen Punkt mehr als freuten und auf der anderen Seite die Roßtaler, die sich sehr über den verlorenen Punkt ärgerten. Damit ist der Platz an der Sonne in weite Ferne (3 Punkte) gerückt. Doch es hilft alles nichts. Mund abputzen, Krönchen richten und weitermachen. In der Kabine sprach man die 3 Punkte wieder an. Man hat 66% nicht umgesetzt. Zu selten hoch geworfen und schlecht auf die Schützen herausgetreten. Das muss besser sein bei der Qualität des Kaders.

Jetzt steht schon das nächste schwere Auswärtsspiel an. Man tritt bei der zweiten Mannschaft der Regensburger Adler an. Beim gewonnen Hinspiel tat man sich lange Zeit schwer. Jetzt gilt es, sich keine Ausrutscher mehr zu erlauben, möchte man am ausgerufenen Ziel „direkter Wiederaufstieg“ weiter festhalten.

Danke für die gewohnt hitzige Atmosphäre! Am 3.2 ist Debytime gegen Stadeln. Dann sehma uns wieder!

Eure Erschde

HAGW